Review: Lumapower STRIVE RX 950 Lumen max. rechargeable

 

Einführung

Dass gutes noch besser werden kann, beweist Lumapower mit der STRIVE RX. Vor nicht ganz genau zwei Jahren erblickte die erste Version der Lumapower STRIVE das Licht der Welt, der schon kurz darauf die STRIVE V2 mit einem verbesserten UI folgte. Bereits mit der STRIVE V2 hatte Lumapower eine leistungsstarke Taschenlampe im Portfolio, die äußerst vielseitig war, denn wiederum einige Zeit später war neben wechselbaren battery tubes für den Betrieb mit 18650- oder 26650-Akkus auch weiteres Zubehör wie das Teleforce Kit (Lampenkopf mit mehr Reichweite), Farbfilter, ein Diffusor und last but not least ein Batterierohr für den Betrieb mit 3xAA-Batterien bzw. NiMH-Akkus verfügbar.

Dieses umfangreiche Angebot an Accessoires für die Lumapower STRIVE V2, gepaart mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis, machte diese Taschenlampe bereits zu einem echten Hingucker, was die Vielseitigkeit anging. Ich möchte an dieser Stelle gleich vorweg nehmen, dass Lumapower es geschafft, mit der STRIVE RX die Messlatte abermals höher zu legen, aber dazu später mehr.

Was die neue Lumapower STRIVE RX sonst noch zu bieten hat, möchte ich in diesem Review näher erläutern. Da mein Review zum Vorgänger Lumapower STRIVE V2 bereits sehr umfangreich ausgefallen ist, möchte ich mich in diesem Review ungern wiederholen und gehe deshalb primär auf die neuen Features der STRIVE RX ein.

Review Lumapower STRIVE RX und Video

 

 

 

Verpackung und Zubehör

Ausgeliefert wird die Lumapower STRIVE RX nach wie vor in der mittlerweile bekannten schwarzen Plastikbox mit einigem Zubehör.

Review Lumapower STRIVE RX und Video

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Im Lieferumfang enthalten sind:

  •     O-Ringe
  •     Lanyard
  •     Holster
  •     Bedienungsanleitungen
  •     Magnetisches USB-Ladekabel

 

What´s new?

Ich möchte ohne lange Umschweife direkt zu den Neuheiten und Verbesserungen kommen, welche die Lumapower STRIVE RX mit sich bringt. Zusammengefasst sehen diese wie folgt aus, ich werde gleich noch näher darauf eingehen:

  • Ultra Mode bietet nun 950 Lumen statt 830 Lumen
  • Lademöglichkeit für Akkus in der Lampe
  • Optimierter Treiber für bessere Performance
  • Unterstützung von längeren 26650-Akkus
  • Seitenschalter wurde verbessert
  • Ladeanzeige wird farblich visualisiert
  • Unterstützung von mehr Reflektor- bzw. Lampenkopftypen
  • Verbessertes Power Management für höhere Laufzeit in allen Leuchtstufen
  • SMART UI 3.1 mit insgesamt acht Leucht- und Blinkmodi
  • XM-L2 U3 LED, weitere LEDs wie 90CRI bald verfügbar
  • Abwärtskompatibel zur STRIVE V2
  • Überarbeitete Akku-Statusanzeige

Review Lumapower STRIVE RX und Video

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Die Neuerungen im Detail

Optimierte Performance

Aus meiner Sicht mit die wichtigste Neuheit bei der STRIVE RX ist die Optimierung des Treibers sowie die interne Lademöglichkeit für Akkus. Eine Steigerung von 830 Lumen auf 950 Lumen bei einer verbesserten Laufzeit ist schon mal eine klare Ansage; die STRIVE RX läuft nun beispielsweise mit einem 18650 IMR-Akku fast zwei Stunden im High Mode! Da sich natürlich der ein oder andere die Frage stellt, warum Lumapower nicht gleich zu einer XP-L-LED oder dergleichen gegriffen hat: Die Antwort auf diese Frage habe ich hier – natürlich etwas allgemeiner gehalten – in Form eines Beitrags gepostet.

Um es an dieser Stelle abzukürzen: Lumapower ist glücklicherweise keiner der Hersteller, die nach Erscheinen eines Modells bereits sechs Wochen später das gleiche Modell mit nahezu identischen Leistungsdaten herausbringen, nur um aufgrund einer anderen LED den Umsatz anzukurbeln. Eine andere LED zu verbauen, ist nur ein Teil der Miete – wenn die restlichen Komponenten wie Reflektor, Treiber usw. nicht ebenfalls angepasst werden, dann ist das in meinen Augen oftmals reine Augenwischerei ohne relevante Auswirkungen für den praktischen Betrieb. Last but not least war es für Lumapower wichtig, die Abwärtskompatibilität zum Vorgänger zu wahren, denn sämtliches Zubehör für die STRIVE V2 kann auch für die STRIVE RX verwendet werden, aber dazu später noch mehr.

Ebenfalls ein sehr wichtiges Merkmal der Lumapower STRIVE RX ist die Tatsache, dass die maximale Leuchtkraft nicht bereits nach zwei oder drei Minuten einknickt und einen Gang zurückgeschaltet wird, wie es heutzutage fast schon die Regel bei modernen LED-Taschenlampen ist. Ich verweise noch mal auf meine ausführliche Meinung zu diesem Thema und belasse es an dieser Stelle dabei, dass die STRIVE RX eine konstante Leuchtkraft bis fast zum Ende der Laufzeit bietet – das gilt sowohl für den Betrieb mit 18650- als auch mit 26650-Akkus.

 

Hardwareänderungen

Um eine möglichst breite Anzahl an geschützten 26650-Akkus unterstützen zu können, hat Lumapower das Akkurohr intern so modifiziert, dass auch längere 26650-Akkus mit PCB problemlos verwendet werden können.  Ebenfalls ins Auge sticht der neue Seitenschalter, der im Gegensatz zu STRIVE V2 nun vertieft ist und nicht mehr hervorsteht; nichtsdestotrotz lässt er sich auch bei Dunkelheit gut ertasten.

Apropos Hardwareänderungen: Wer bereits den Vorgänger STRIVE V2 und/oder kompatibles Zubehör besitzt, kann dieses mit der STRIVE RX selbstverständlich weiter verwenden. Egal, ob Farbfilter, Diffusor oder Akkurohre – sämtliches Zubehör des Vorgängers ist kompatibel zur STRIVE RX. Mehr noch: Lumapower hat bereits einen Turbo Force Head für die STRIVE RX angekündigt, und mit Hilfe eines geplanten Adapters können Besitzer einer Lampe aus der Lumapower MRV III/IV-Serie, die bereits über einen Turbo Force Head für eines diese Modelle verfügen, diese auch mit der STRIVE RX verwenden! An dieser Stelle sei mir der Hinweis gestattet, dass es heutzutage eher unüblich ist, dass ein Taschenlampen-Hersteller ein dermaßen umfangreiches Legosystem für seine Modelle anbietet und dafür sorgt, dass bereits erworbenes Zubehör auch mit neueren Modellen verwendet werden kann.

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Links STRIVE RX, rechts STRIVE V2

Review Lumapower STRIVE RX und Video

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Integrierte Lademöglichkeit

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich begeistert von der Tatsache, dass Lumapower der STRIVE RX nun auch eine integrierte Lademöglichkeit für Akkus spendiert hat. Zum einen macht dies die Lampe für Käufer interessant, die bislang noch kein Ladegerät für Lithium-Ionen-Akkus besaßen und sich auch nicht unbedingt eines anschaffen wollten, und zum anderen macht es die STRIVE RX aus meiner Sicht noch universeller. Das Laden des Akkus erfolgt mit 1A Ladestrom, der aktuelle Ladestatus wird durch eine zweifarbige LED im Seitenschalter (Bi-color) visualisiert.

Eine Besonderheit der STRIVE RX ist die Tatsache, dass das Lademodul vom Rest der Taschenlampe isoliert und damit kurzschlusssicher ist – dies ist beileibe keine Selbstverständlichkeit bei Taschenlampen mit integrierter Lademöglichkeit. Um einen Akku in der Lampe laden zu können, muss das mitgelieferte Ladekabel mit einem Standard USB-Port (5V) verbunden und der magnetische Stecker am dafür vorgesehenen Ladeport an der STRIVE RX angebracht werden.

Der Ladevorgang wird wie folgt signalisiert:

•    LED ist rot: Der Akku wird geladen
•    LED ist blau: Der Ladevorgang ist beendet

 

Review Lumapower STRIVE RX und Video

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Überarbeitete Akku-Statusanzeige

Hier hat Lumapower nachgebessert und die einzelnen Abtaststufen zur Messung des Akkustatus modifiziert. Die STRIVE RX zeigt den aktuellen Zustand des Akkus alle 60 Sekunden in Form eines grünen oder roten Lichts im Seitenschalter an, wenn sie eingeschaltet ist. Dabei gibt es folgende Zustände:

1. Grün : Akku ist voll und hat eine Spannung von 3.6V oder mehr

2. Grünes blinken: Akkuspannung befindet sich zwischen 3.4V und 3.6V

3. Rotes und grünes blinken: Akkuspannung befindet sich zwischen 3.1V und 3.3V

4. Rotes blinken: Akkuspannung befindet sich zwischen 2.9V und 3.2V

5. Konstantes rot: Akkuspannung befindet sich zwischen 2.8V und 2.9V

Wichtig: Wenn die Akkuspannung unter 2.75V fällt, dann wird die Schutzschaltung aktiv und schaltet die Taschenlampe automatisch aus. In diesem Fall muss der Akku gewechselt werden. Sollte die Akkuspannung unter 2.5V liegen, dann sorgt eine Schutzschaltung dafür, dass die STRIVE RX nicht mehr eingeschaltet werden kann, um eine Beschädigung des Akkus zu verhindern.

Review Lumapower STRIVE RX und Video

 

 

 

 

SMART UI 3.1/User Interface

Die Lumapower STRIVE RX ist mit Smart UI 3.1 ausgestattet, das eine einfache Bedienung der Taschenlampe ermöglicht.

1. Ein- u. ausschalten erfolgt über den Seitenschalter

2. Modusumschaltung:  Durch kurzes Drücken des Seitenschalters (länger als eine Sekunde) unterhalb vom Lampenkopf werden die einzelnen Leucht- und Blinkmodi durchgeschaltet. Die Lumapower STRIVE RX verfügt über einen Mode Memory und merkt sich damit automatisch den zuletzt verwendeten Modus, den sie beim Einschalten wieder verwendet

3. Wechsel zwischen Mode A und Mode B: Wird der Seitenschalter bei ausgeschaltetem Zustand länger als zwei Sekunden gedrückt, dann erfolgt die Umschaltung auf Mode B (Blinkmodi) bzw. wieder auf Mode A (Leuchtmodi)

•    Mode A: 100%, 50%, 25%,10%, 1%
•    Mode B: 14Hz Strobe, SOS, 0.5Hz Light House

Tail Lock: Damit kann verhindert werden, dass die Lumapower STRIVE RX versehentlich eingeschaltet wird. Um den Tail Lock zu aktivieren, wird die Endkappe um 1/6 gedreht und damit die Energieversorgung unterbrochen. Ist die Endkappe hingegen fest angezogen, dann befindet sich die Lampe automatisch im Standby Mode.

Interessant ist hierbei wiederum, dass auch in Mode B der Mode Memory greift. Das macht die Lumapower STRIVE RX auch zu einer wirkungsvollen Taschenlampe für die Selbstverteidigung, da so beispielsweise direkt nach dem Einschalten der Strobe zur Verfügung steht, um einen Gegner zu blenden oder zu desorientieren; einen ausführlichen Beitrag zu diesem Thema habe ich bereits vor einiger Zeit veröffentlicht.

 

Leuchtmodi und Laufzeiten

Zum besseren Vergleich habe ich die Leuchtmodi und Laufzeiten der beiden Modelle nachfolgend aufgeführt, und das Ergebnis des Treibertunings kann man gut an den besseren Laufzeiten der STRIVE RX erkennen.

a) Leuchtmodi STRIVE V2

  • Fünf Leuchtstufen: 100%, 50%, 25%, 10%, 1%
  • Level 1 (Ultra): 100%
  • Level 2 (High): 50%
  • Level 3 (Medium): 25%
  • Level 4 (Low): 10%
  • Level 5 (Ultra Low): 1%
  • Laufzeit in Minuten bei Betrieb mit einem 26650-Akku: 160 (Ultra) , 480 (High), 2000 (Med), 25000 (Low) – (26650 @ 5000 mAh)
  • Laufzeit in Minuten bei Betrieb mit einem 18650-Akku: 100 (Ultra) , 280 (High), 1200 (Med), 15000 (Low) – (18650 @ 3000 mAh)

 

b) Leuchtmodi STRIVE RX
       
Fünf Leuchtstufen: 100%, 50%, 25%, 10%, 1%
Level 1 (Ultra): 100%
Level 2 (High): 50%
Level 3 (Medium): 25%
Level 4 (Low): 10%
Level 5 (Ultra Low): 1%
Laufzeit in Minuten bei Betrieb mit einem 26650-Akku: 240 (Ultra) , 650 (High), 3200 (Med), 40000 (Low) – (26650 @ 5000 mAh)
Laufzeit in Minuten bei Betrieb mit einem 18650-Akku: Messungen werden nachgeliefert

 

Blinkmodi

    Strobe: 14 Hz
    SOS
    Light House

 

 

Größenvergleich

Auch in diesem Review gibt es wieder den obligatorischen Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15MB und Lumapower Signature LX:

 

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15MB, Lumapower STRIVE RX u. Lumapower Signature LX

 

Da von einem Kunden der Wunsch an mich herangetragen wurde, Taschenlampen auch mit einem Referenztaschenmesser größenmäßig zu vergleichen, möchte ich dieser Bitte in Zukunft Rechnung tragen und mache heute den Anfang mit einem Größenvergleich zwischen der Lumapower STRIVE RX sowie dem Harnds Black Mamba Folder:

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Review Lumapower STRIVE RX und Video

 

 

 

Technische Details

  • CREE XM-L2 U3-LED
  • Lademöglichkeit in der Lampe via USB-Anschluss
  • Fünf Leuchtmodi
  • Drei Blinkmodi
  • Smart UI 3.1
  • Mode Memory
  • Betrieb mit 26650- oder 18650-Akku
  • Wegrollschutz
  • Tactical Lock
  • Tailstand
  • Seitenschalter
  • Solide Konstruktion
  • Max. 950 Lumen
  • Länge: 11,8 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 3,3 cm
  • Durchmesser Lampenkörper: 3,1 cm
  • Gewicht: 115 Gramm (ohne Batterie/Akku)
  • Hochwertiges und strapazierfähiges T6061-Flugzeugaluminium
  • Anodisierung: Type III HA schwarz

 

 

Pro und Contra

+ Kompakte Taschenlampe mit langer Laufzeit und guter Regelung

+ Anzeige des Akkustatus

+ Für 26650- und 18650-Akkus geeignet

 

 

 

 

Luxmessung

Die Luxmessung habe ich sowohl mit dem regulären Lampenkopf als auch mit dem Tele Force Head durchgeführt, dabei kam ein frisch geladener Soshine 26650 5500 mAh-Akku zum Einsatz:

a) Standard-Lampenkopf: ca. 10400 Lux@1m

b) Tele Force Head: ca. 16700 Lux@1m

Wie ich bereits erwähnt habe, wird es auch noch den großen Turbo Force Head für die STRIVE RX geben. Mit diesem Lampenkopf dürften die Luxwerte drastisch nach oben gehen.

 

Video

Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Lumapower STRIVE RX beim nächtlichen Einsatz:

Lumapower STRIVE RX at night

 

Fazit

Aus meiner Sicht war bereits die Lumapower STRIVE V2 eine tolle und leistungsfähige Taschenlampe, mit der STRIVE RX hat Lumapower nun eine Taschenlampe im Portfolio, die ihren Vorgänger auf jeden Fall hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit übertrifft. Nicht nur die integrierte Lademöglichkeit ist eine feine Sache, sondern auch die Tatsache, dass Lumapower es geschafft hat, die Performance der STRIVE RX nochmal deutlich im Hinblick auf die maximale Leuchtleistung und Laufzeit zu optimieren.

Dabei wurde meiner Meinung nach ein guter Kompromiss aus mehr Leistung und Abwärtskompatibilität gefunden, der dafür sorgt, dass bereits vorhandenes Zubehör für die STRIVE V2 problemlos mit der STRIVE RX weiter verwendet werden kann. Lumapower ist einer der wenigen Taschenlampen-Hersteller, bei denen nicht ein möglichst hoher Ausstoß an technisch nahezu identischen Taschenlampen im Vordergrund steht, um den Umsatz anzukurbeln, sondern hier haben Themen wie Wirtschaftlichkeit und Investitionsschutz Priorität. 

Nach wie vor ist die Lumapower STRIVE RX eine kompakte Taschenlampe mit einer starken Leuchtleistung, die – ich erwähnte es bereits – auch länger als zwei oder Minuten abrufbar ist, ohne wegen Überhitzungsgefahr für die Lampe dann gleich einen Gang zurückzuschalten. Selbstverständlich bleibt es jedem selbst überlassen, ob ihm maximale Leuchtleistung für einen kurzen Zeitraum oder eine in der Praxis völlig ausreichende konstante Leuchtleistung wichtiger ist, ich möchte es aber auf jeden Fall nochmal erwähnt haben, weil es auch bei Beratungsgesprächen mit Kunden immer wieder ein Thema ist, das (zu Recht) für enttäuschte Gesichter sorgen kann, wenn die vom Hersteller angepriesene Leistung nur für einen kurzen Zeitraum verfügbar ist.

Mit ihren austauschbaren Akkurohren für den Betrieb mit 26650- oder 18650-Akkus sowie 3xAA-Batterien/NiMH-Akkus und dem vielseitigen Zubehör ist die STRIVE RX aus meiner Sicht mehr denn je eine Empfehlung für einen leistungsstarken Allrounder, der bei Bedarf auch im Handumdrehen mit dem geplanten Turbo Force Head in einen reichweitenstarken Thrower verwandelt werden kann. Die integrierte Lademöglichkeit via USB rundet das positive Bild nach oben ab. Ach ja, last but not least soll die STRIVE RX laut Lumapower neben den bekannten Ausführungen (cool white und neutral white) auch bald in warm white und mit 90CRI erhältlich sein, was die Lampe u.a. auch für Fotografen interessant erscheinen lässt.

Review Lumapower STRIVE RX und Video

 

Bezugsquelle

Die Lumapower STRIVE RX ist in folgenden Shops erhältlich:

https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/lumapower-strive-rx-xm-l2-cool-white-1000-lumen-max-rechargeable/a-904/

https://www.taschenlampen-shop.com/taschenlampen/lumapower/56/lumapower-strive-rx-xm-l2-u3-cool-white-950-lumen-max.-rechargeable

 

Quick Review: Niwalker Vostro BK-FA01S und Niwalker Vostro BK-FA02S

Einführung

Ich habe Mitte Juni 2016 von Niwalker jeweils ein Sample der “neuen” bzw. überarbeiteten Vostro BK-FA01S sowie der Vostro BK-FA02S erhalten. Die technischen Daten liegen mir noch nicht vor; ich reiche sie nach, sobald ich sie habe. Meinen letzten Informationen zufolge ist die Niwalker Vostro BK-FA01S mit einer CREE XP-L-LED und die Niwalker Vostro BK-FA02S mit einer XHP-70-LED ausgestattet, und beide sind gegenüber den Vorgängermodellen sichtbar leistungsgesteigert.

In diesem Quick Review beschränke ich mich auf meine ersten Eindrücke und Neuerungen gegenüber den Vorgängermodellen, sofern diese bekannt bzw. erkennbar sind.

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

 

What´s New?

Ich fasse kurz zusammen, was mir aufgefallen ist:

 

  • Bei der BK-FA01S und der BK-FA02S kommt nicht mehr die mattschwarze Anodisierung zum Einsatz, sondern das Einheitsschwarz, das man heutzutage bei nahezu jeder Taschenlampe vorfindet. Mir persönlich hat das mattschwarz immer gut gefallen, das haben auch viele Kunden so gesehen. Es gab natürlich auch Gegenstimmen, aber wie immer gilt: Egal, wie man es macht, wird es immer jemanden geben, der damit nicht einverstanden ist.

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

 

  • Gute Sache: Beide Vostro-Modelle haben nun einen Clicky am Lampenende, der zum Ein- und Ausschalten und damit auch zur Unterbrechung der Stromversorgung gedacht ist. Damit lassen sich die Lampen “hart” ausschalten und es gibt keinen Kriechstrom mehr.

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

 

  • Die Kühlrippen fallen bei den überarbeiteten Modellen etwas dezenter aus

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

Ganz rechts: Das Vorgängermodell BK-FA02

 

  • Der Selektorring lässt sich leichtgängiger als bei den Vorgängermodellen drehen 

 

  • Statt einem SMO-Reflektor ist die BK-FA02S nun mit einem OP-Reflektor ausgestattet

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

 

Das sind wohlgemerkt meine ersten findings, da wird aber mit Sicherheit noch mehr kommen. Bei den überarbeiteten Modellen gilt jedoch umso mehr das, was bereits für die Vorgänger auch schon Gültigkeit hatte: Ohne ordentliche Akkus wird man mit solchen High End-Taschenlampen nicht glücklich. Getestet habe ich die Vostro BK-FA01S und die BK-FA02S mit folgenden Akkus und konnte damit keine Probleme feststellen:

 

https://www.msitc-shop.com/akkus/soshine-li-io-akku-18650-3-7v-3600-mah/a-885/

 

https://www.msitc-shop.com/akkus/soshine-li-io-akku-18650-3-7v-3100-mah/a-517/

 

https://www.msitc-shop.com/akkus/efest-imr-18650-2800-mah-li-mn-button-top-35a-ungeschuetzt/a-855/

 

Helle Taschenlampen@Night

Zwei Videos aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigen die Niwalker Vostro BK-FA01S und die Niwalker Vostro BK-FA02S beim nächtlichen Einsatz. Das im Video zur BK-FA01S von mir angesprochene Haus ist ca. 800 Meter entfernt, es wurde während der Erstellung des Videos problemlos vom Beam erfasst, und ich gehe davon aus, dass eine theoretische Reichweite von 900-1000 Meter nicht unwahrscheinlich ist. Auch bei der BK-FA02S ist eine deutliche Zunahme der Helligkeit durch die Verwendung einer CREE XHP-70-LED erkennbar.

 

Niwalker Vostro BK-FA01S at night

 

Niwalker Vostro BK-FA02S at night

 

 

 

Erstes Fazit

Für ein umfangreiches erstes Fazit ist es ohne Kenntnis der technischen Details noch etwas zu früh, deshalb beschränke ich mich auf meine ersten Tests mit den Samples. Aus meiner Sicht hat sich das Warten aber gelohnt, denn zum einen wurde die Reichweite und Leuchtstärke der BK-FA01S erhöht und zum anderen die Performance der BK-FA02S deutlich erhöht, d.h. sie bietet mehr Helligkeit als das Vorgängermodell. Ein umfangreicheres Review liefere ich nach, sobald die erste Charge der überarbeiteten Vostros bei uns eintrifft (vermutlich Mitte Juli 2016). Ich habe die Artikelbeschreibungen im Shop aufgrund der ausstehenden technischen Details noch nicht angepasst, eine Vorbestellung ist aber jetzt schon sowohl für die Niwalker BK-FA01S als auch für die Niwalker BK-FA02S möglich.

 

Bezugsquelle

Die überarbeiteten Modelle Niwalker Vostro BK-FA01S und Niwalker Vostro BK-FA02S sind voraussichtlich ab Mitte Juli 2016 im MSITC Shop und im Taschenlampen-Shop erhältlich.

 

Poser-Taschenlampen vs. professionelle Taschenlampen

Da ich regelmäßig Anfragen zu “Poser-Taschenlampen” erhalte und um meine Meinung zu derartigen Taschenlampen gebeten werde, bietet es sich an, das in einem Artikel zu tun. Wer mit dem Begriff Poser-Taschenlampe nichts anfangen kann: darunter verstehe ich hauptsächlich kompakte Taschenlampen, die primär dafür entwickelt wurden, an der Grenze des physikalisch und technisch machbaren zu operieren und dabei einen möglichst hohen Lumen-Output zu erzeugen (in der Regel über 1000 Lumen). Grundsätzlich ist daran nichts verkehrt, ich möchte aber gerne einige Punkte aufgreifen, weil diese potentiellen Käufern oftmals nicht bewusst oder bekannt sind.

Erklären möchte ich das anhand des folgenden Beispiels: Stellen Sie sich vor, Sie fahren ein Auto, das auf der Autobahn eine Spitzengeschwindigkeit von 300 Stundenkilometern erreicht. Nehmen wir an, die Autobahn wäre frei und Sie könnten die Geschwindigkeit voll ausfahren – wären Sie dann nicht enttäuscht, wenn die Höchstgeschwindigkeit bereits nach zwei Kilometern auf die Hälfte reduziert werden würde?

Oder noch besser: Wenn der Motor des Fahrzeugs gar nicht für diese Dauerbelastung entwickelt worden wäre und Sie im worst case bereits nach wenigen Monaten einen Motorschaden hätten, weil der Motor schlichtweg für diese Höchstgeschwindigkeit gar nicht ausgelegt ist?

Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder sind Sie ein ausgebuffter Profi und wissen um dieses potentielle Risiko (und nehmen es in Kauf!), oder aber Sie hören zum ersten Mal davon, weil der Herstellers des Fahrzeugs Ihnen das natürlich nicht von vornherein auf die Nase bindet, denn schließlich möchte er sein Auto ja verkaufen.

Was hat das nun mit Taschenlampen zu tun? Ganz einfach: Das Beispiel mit dem Fahrzeug lässt sich nahezu 1:1 mit kleinen Abweichungen auch auf Taschenlampen übertragen. Nehmen wir z.B. die Manker E14, die mit einem 18350- bzw. 16340-Akku je nach verbauter LED laut Hersteller 1600 Lumen erzeugt. Ob diese Angabe stimmig ist oder nicht, lasse ich mal dahingestellt, aber die Manker E14 ist für mich das Paradebeispiel für eine Taschenlampe, die für den professionellen Einsatz aus meiner Sicht untauglich ist:

1. Die Hitzeentwicklung im Turbo Mode mit 1600 Lumen ist dermaßen hoch, dass sich die ganze Taschenlampe bereits nach kurzer Zeit so erhitzt, dass man sie kaum noch in der Hand halten kann. Je nach Umgebungstemperatur (Sommer/Winter) kann das schneller oder langsamer gehen, es passiert aber auf jeden Fall.

2. Um eine Überhitzung vermeiden, regeln viele Taschenlampen zwar zeit- oder temperaturgesteuert die Leuchtstufe herunter, aber die regelmäßige thermische Einwirkung auf alle Komponenten wie Elektronik, LED und Akku verlängert die Lebensdauer auch nicht wirklich.

3. Das bezieht sich auf alle Taschenlampen, die ähnlich wie die Manker E14 maximale Leistung für einen sehr begrenzten Zeitraum liefern: Das ist zwar nett, um andere zu beeindrucken, aber für den professionellen Einsatz nicht brauchbar. Bei Einsätzen von Rettungskräften bekomme ich immer wieder zu hören, dass eine lange Laufzeit deutlich wichtiger ist als maximale Leuchtkraft für einen kurzen Zeitraum, denn eine Rettungshundestaffel beispielsweise ist bei der Suche nach vermissten Personen einfach deutlich länger unterwegs. Um das noch zu ergänzen: Das Beispiel mit der Manker lässt sich auch problemlos auf größere Taschenlampen übertragen, das Prinzip bleibt das gleiche.

Zusammenfassend lässt sich aus meiner Sicht folgendes sagen: Viele Hersteller bauen heutzutage Taschenlampen, die – und das ist meine persönliche Meinung – nur bedingt praxistauglich sind. Jemand, der sich schon länger mit dem Thema Taschenlampen auseinandersetzt, weiß das – man kann aber nicht davon ausgehen, dass jeder Käufer einer solchen Poser-Taschenlampe auch wirklich weiß, auf was er sich da einlässt.

Um abends mal kurz vom Balkon zu leuchten oder für den Hundespaziergang mögen Taschenlampen wie die Manker E14 ja noch ausreichend sein, für den professionellen Einsatz sind sie es aber definitiv nicht. Oder, um abschließend nochmal einmal den Bogen zum Vergleich Auto/Taschenlampe zu bekommen: Welches Auto dürfte eine höhere Lebenserwartung haben? Das, welches normal gefahren wird oder jenes, das permanent an die Grenzen der Physik und Technik gebracht wird? Diese Frage möge sich jeder selbst beantworten – für Taschenlampen gilt übrigens genau das gleiche…

Neue Ladegeräte von Efest Mitte Juni 2016 im MSITC Shop verfügbar: Efest LUC Mini und Efest LUC V6 2016

Mit den beiden neuen Modellen LUC Mini und LUC V6 rundet Efest die Produktpalette bei Ladegeräten sowohl nach oben als auch nach unten ab. Während das Efest LUC V6-Ladegerät als erweitertes LUC V4 mit sechs Ladeschächten betrachtet werden kann, ist das Efest LUC Mini eine echte Neuheit. Das Efest LUC Mini-Ladegerät ist ein Einzelschachtladegerät mit LC-Display, das ein großes Spektrum an Lithium-Ionen- und IMR-Akkus laden kann. Daneben dient das Efest LUC V6 auch als Power Bank und kann damit per USB-Kabel angeschlossene Geräte wie Smartphones usw. laden.

 

Technische Details Efest LUC V6

  • Sechs unabhängige Ladeschächte für Lithium-Ionen-Akkus
  • Folgende Akkutypen werden unterstützt: 10440/16340/14500/14650/16650/18350/17500/17670/18500/18650/18700/26500/26650/22650
  • Einfache und unkomplizierte Bedienung
  • Intelligentes Laden von Akkus
  • Frischt tiefentladene Akkus auf
  • Schutz vor Kurzschlüssen bzw. falsch eingelegten Akkus
  • LCD-Display
  • Reaktivierung von tiefentladenen geschützten Akkus, bei denen die Schutzschaltung aktiviert wurde
  • Echtzeiterkennung des Akkustatus
  • Bei eingelegtem Akku können externe USB-Geräte geladen werden
  • Tief- und Überladungsschutz
  • Optimale Ladestrategie (eingelegter Akkutyp wird automatisch erkannt und ein entsprechender Ladealgorithmus gewählt)

 

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Technische Details Efest Mini

  • Einschachtladegerät
  • HD LC-Display
  • Folgende Akkutypen werden unterstützt: 16340/14500/14650/16650/18350/17500/17670/18500/18650/18700/26650
  • Einfache und unkomplizierte Bedienung
  • Intelligentes Laden von Akkus
  • Schutz vor Kurzschlüssen bzw. falsch eingelegten Akkus
  • Bei eingelegtem Akku können externe USB-Geräte geladen werden
  • Tief- und Überladungsschutz
  • Optimale Ladestrategie (eingelegter Akkutyp wird automatisch erkannt und ein entsprechender Ladealgorithmus gewählt)
  • Zwei verschiedene Ladeströme (500 mA und 1A)
  • Falsch eingelegte Akkus werden durch Verpolungsschutz erkannt
  • Geeignet für diverse Li-Ionen-/IMR-Akkus

     

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    Das Efest LUC Mini ist aus meiner Sicht die ideale Ergänzung zu den größeren Ladegeräten mit LC-Display, da die meisten Kunden heutzutage auf die Vorteile eines Ladegerätes mit LC-Display nicht mehr verzichten wollen. Durch die Unterstützung von 26650-Akkus ist das Efest LUC Mini auch ein ideales Ladegerät für einzellige Taschenlampen, die mit 26650-Akkus betrieben werden.

    Die neuen Efest-Ladegeräte sind voraussichtlich ab Mitte Juni 2016 sowohl im MSITC Shop als auch im Taschenlampen-Shop verfügbar. Produktankündigungen oder Informationen zu Neuheiten im MSITC Shop und im Taschenlampen-Shop finden Sie hier:

    https://facebook.com/msitcshop

    https://www.helle-taschenlampen.de/forums/neuheiten-und-produktank%C3%BCndigungen.6/

     

     

  • Review: MSITC JAXMAN X1 XP-L HI 1000 Lumen max.

     


    Einführung

    MSITC JAXMAN ist eine Marke, die meines Erachtens zu den besseren Brands aus China zählt. Sowohl bei der Qualität als auch bei der Leistungsfähigkeit können MSITC JAXMAN-Taschenlampen problemlos mit bekannten Taschenlampen-Marken mithalten. JAXMAN vertritt als Hersteller die Auffassung, dass Qualität wichtiger als Quantität ist, und deshalb steht hier nicht der möglichst hohe Ausstoß an neuen Taschenlampen im Vordergrund, sondern wie bereits erwähnt die Qualität der vorhandenen Modelle. Mehr dazu finden Sie in diesem Beitrag, ich möchte im folgenden nun den Semi-Thrower MSITC JAXMAN X1 vorstellen. Neben dem immer populärer werdenden 26650-Format bei Taschenlampen bietet dieser kompakte Thrower eine ziemlich beeindruckende Leistung im Hinblick auf die maximale Reichweite sowie die Lux-Messung, doch dazu nachher mehr.

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer


     

    Verpackung und Zubehör

    Ausgeliefert wird die MSITC JAXMAN X1 in einer Pappschachtel. Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten, kann aber in Form des hochwertigen Flyye-Holsters als Zubehör im MSITC Shop bezogen werden. Im Lieferumfang enthalten sind ein Lanyard, ein Ersatz-O-Ring sowie eine englische und deutsche Bedienungsanleitung.

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer


     

    Erster Eindruck

    Die MSITC JAXMAN X1 hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Sie ist stabil und robust aufgebaut und liegt gut in der Hand. Bedient wird sie per Clicky am Lampenende, und wie nahezu alle MSITC JAXMAN-Taschenlampen bietet auch die X1 die Möglichlichkeit, jederzeit zwischen zwei Hauptbetriebsmodi umschalten zu können, doch dazu später noch mehr. Ich für meinen Teil bin ein großer Fan von 26650-basierten Taschenlampen, da ein qualitativ hochwertiger 26650-Akku wie beispielsweise der Soshine 26650 mit 5500 mAh deutlich längere Laufzeiten ermöglicht als vergleichbare Taschenlampen, die mit einem 18650-Akku betrieben werden – aus diesem Grund betrachte ich auch die Entscheidung von JAXMAN, die X1 mit einem 26650-Akku zu betreiben, als sehr vorteilhaft.

    Dank des großen Lampenkopfes bzw. SMO-Reflektors erzielt die MSITC JAXMAN X1 eine Reichweite, die sich gewaschen hat. Selbst wenn die X1 “nur” 1000 Lumen hat, so kann sich manch größerer Thrower eine dicke Scheibe von ihr abschneiden. Um es gleich vorweg zu nehnmen: Ich habe die MSITC JAXMAN X1 mit 96.300(!) Lux gemessen, was für einen Thrower in dieser Größenklasse ein hervorragender Wert ist. Eine Reichweite von 500 Meter oder mehr ist mit der MSITC JAXMAN X1 kein Problem.

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

    Die Kühlrippen unterhalb des Lampenkopfes sorgen für ausreichende Kühlung, vor allem dann, wenn der High Mode verwendet wird. Mit meinen zum Test verwendeten Akkus von Soshine und Efest gab es keine Passprobleme mit dem Akkurohr. Da die MSITC JAXMAN X1 nicht über einen Lock-out verfügt, empfiehlt es sich, beim Transport der Lampe im Rucksack o.ä. die Tailcap ein wenig aufzudrehen, damit ein versehentliches Einschalten verhindert werden kann.


     

    Verarbeitung

    Wie schon erwähnt, bewegt sich auch die Verarbeitung und Qualität der MSITC JAXMAN X1 auf einem hohen Niveau und beweist wieder einmal mehr, dass auch weniger bekannte Marken den Vergleich mit etablierten Taschenlampen-Marken nicht scheuen müssen. Die Tailcap lässt sich leichtgängig abschrauben, das Gewinde ist sauber geschnitten und gefettet und gibt auch keine Geräusche von sich, wenn die Tailcap entfernt oder aufgesetzt wird. Der Clicky hat einen deutlich spürbaren Druckpunkt.

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer


     

    Größenvergleich

    Der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15MB und Lumapower STRIVE darf natürlich nicht fehlen.

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

    Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15MB, MSITC JAXMAN X1 und Lumapower STRIVE V2

     


    User Interface

    Wie andere MSITC JAXMAN-Taschenlampen verfügt auch die MSITC JAXMAN X1 neben einem mode memory über zwei Hauptbetriebsmodi, die sich vom Anwender umschalten lassen:

    Modus A: Drei Leuchtmodi/Zwei Blinkmodi (high—mid—low / fast strobe-SOS)

    • High Mode: 1000 Lumen
    • Mid Mode : 400 Lumen
    • Low Mode: 60 Lumen
    • Fast Strobe :1000 Lumen 100 Hz   / STANDARD SOS

    Modus B: Drei Leuchtmodi (high—mid—low)

    • High Mode: 1000 Lumen
    • Mid Mode : 400 Lumen
    • Low Mode: 60 Lumen

     

    Das UI der MSITC JAXMAN X1 funktioniert wie folgt:

    1. Ein- und ausgeschaltet wird die MSITC JAXMAN X1, indem der Seitenschalter durchgedrückt wird

    2. Die einzelnen Leuchtmodi werden von Low bis High durchgeschaltet, indem der Clicky kurz gedrückt und dann losgelassen wird

    3. Ist der gewünschte Leuchtmodus erreicht, wird der Clicky losgelassen

     

    Das Umschalten zwischen den Hauptbetriebsmodi geschieht wie folgt:

    1. Low Mode auswählen

    2. Ca. fünf Sekunden warten, danach blinkt die Lampe kurz

    3. Anschließend den Clicky zur Hälfte drücken, damit der neue Modus gespeichert wird

     

    Auf diese Art und Weise kann jederzeit zwischen Modus A und Modus B umgeschaltet werden.


    Laufzeiten und Lumen

    Hier schuldet mir JAXMAN noch weitere Angaben, was die Laufzeiten angeht. Die Abstufung der Leuchtmodi sieht wie folgt aus:

    • High: 1000 Lumen
    • Mid: 400 Lumen
    • Low: 60 Lumen

     


    Technische Details

     

    • CREE XPL HI-LED
    • SMO-Reflektor
    • Maximale Helligkeit: 1000 Lumen
    • Minimale Helligkeit: 60 Lumen
    • Reichweite: über 500 Meter
    • Elektronische Regelung sorgt für optimale Nutzung des Energieflußes bzw. der Akku-Kapazität
    • Wasserdicht nach IPX-8
    • Energieversorgung: 1 x 26650-Akku
    • Tailstand möglich
    • Aus hochwertigem und strapazierfähigem Flugzeug-Aluminium hergestellt
    • Anodisierung nach Type III
    • Beidseitig beschichtete Linse für optimale Leuchtleistung
    • Länge: 15,4 cm
    • Gewicht: 322 Gramm (ohne Akku/Batterien)

       


    Luxmessung

    Die Luxmessung habe ich sowohl mit einem IMR- als auch mit einem Lithium-Ionen-Akku vorgenommen, da mich interessiert hat, ob es signifikante Unterschiede bei der Luxmessung gibt. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ja, es gibt Unterschiede, aber die sind eher marginal, und wenn maximale Laufzeit das primäre Kriterium ist, dann würde ich dem Soshine 26650 5500 mAh-Akkku den Vorzug geben. Für die Luxmessung kamen jeweils ein frisch geladener Efest IMR 26650 5200 mAh- und ein Soshine 26650 5500 mAh-Akku zum Einsatz.

    a) Soshine 26650 5500 mAh: 96.300 Lux@1m
    b) Efest IMR 26650 5200 mAh: 93.100 Lux@1m

    Eines möchte ich an dieser Stelle jedoch ganz klar zum Ausdruck bringen: 96.000 Lux sind für eine Taschenlampe in dieser Preis- und Größenklasse ein sensationeller Wert, der sich sehen lassen kann. Es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass hier nicht viele Taschenlampen mithalten können, wenn es um kompakte Thrower geht – vergleichbare Taschenlampen haben deutlich geringere Luxwerte!


     

    Video

    Ein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die MSITC JAXMAN X1 im nächtlichen Einsatz:

     

    MSITC JAXMAN X1 nightly video review


    Fazit

    Um es mal direkt auf den Punkt zu bringen: Die MSITC JAXMAN X1 ist innerhalb ihrer Preis- und Größenklasse für mich eine echte Granate. JAXMAN hat hier alles richtig gemacht, angefangen beim Betrieb mit einem 26650-Akku und den damit verbundenen längeren Laufzeiten bis hin zum SMO-Reflektor mit einer enormen Reichweite. Die MSITC JAXMAN X1 sollte auch wirklich als Thrower und nicht als Allrounder betrachtet und eingesetzt werden, denn der Beam hat einen klaren Schwerpunkt auf Reichweite (stark gebündleter Spot) und nicht auf einer möglichst universellen Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereichs. Die von mir durchgeführte Luxmessung hat Werte ergeben, die ich schlichtweg als sensationell bezeichnen würde, und von daher bin ich mir ziemlich sicher, dass die MSITC JAXMAN X1 in dieser Preis- und Größenklasse nicht viel Konkurrenz hat. Ich kann jedem nur empfehlen, sich selbst darüber zu informieren, welche Taschenlampen in diesem Bereich hinsichtlich der Lux-Werte mithalten können – man wird sie vermutlich an einer Hand abzählen können.

    Insofern kann ich die MSITC JAXMAN X1 als kompakten Thrower, der mit einem 26650-Akku betrieben wird, definitiv empfehlen. Selbst wenn die Lampe “nur” 1000 Lumen im High Mode hat, so spielt sie dennoch hinsichtlich der Reichweite und der Luxwerte ganz vorne mit. Es sind eben nicht nur möglichst viele Lumen entscheidend, sondern auch noch andere Faktoren, wie beispielsweise ein passender Reflektor, der zum Gesamtpaket passen muss. Der einzige Nachteil ist aus meiner Sicht, dass kein passendes Holster mitgeliefert wird, aber das kann man für kleines Geld und in guter Qualität bei uns im Shop erwerben.

    MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

     


    Bezugsquelle

    Die MSITC JAXMAN X1 ist im MSITC Shop und im Taschenlampen-Shop erhältlich. Bitte beachten Sie dazu auch Produktankündigungen auf Facebook und in unserem Support-Forum:

    https://www.facebook.com/msitcshop
    https://www.helle-taschenlampen.de/forums/neuheiten-und-produktank%C3%BCndigungen.6/

    Kundenfeedback/Quick Review zur neuen Niwalker Nova MM18II

    Dieses Feedback habe ich heute von unserem Kunden Markus K. bekommen und denke, dass es auch für andere potentielle Käufer der Niwalker Nova MM18II interessant sein dürfte. Getestet wurden in diesem Zusammenhang auch die neuen Soshine 18650 3600 mAh-Akkus, die sich als optimale Energiequelle für die Niwalker Nova MM18II erwiesen haben. Ich möchte in diesem Zusammenhang noch einmal ganz deutlich darauf aufmerksam machen, dass ausschließlich qualitativ hochwertige Akkus für den Betrieb mit der Nova MM18II verwendet werden sollten, da andernfalls Fehlfunktionen der Lampe vorprogrammiert sind!

    Nun aber zum Feedback, das ich 1:1 wiedergebe:

    So, ich habe heute quasi den ganzen Tag bis jetzt gerade eben mit der MM18II herumgespielt.

    Also, ist eine echt tolle Lampe! (Wie ich schon schrieb, falls du noch eine übrig zum Verkaufen hast, täte ich noch eine nehmen.) Trotz mehr Helligkeit verbraucht die Lampe nicht mehr Strom als vorher. Die Laufzeit ist exakt identisch geblieben. Die neuen XHP70 LEDs sind wohl effizienter.

    Die Lampe ist auch ausgezeichnet konstantgeregelt. Den Turbo hält sie (ausreichend Kühlung vorausgesetzt) mit 100% Helligkeit die komplette Akkuladung durch. Zum Schluß geht sie dann einfach aus.

    Sie wird nur etwas heißer als die vorherige MM18. Aber das ist eigentlich klar (mehr Helligkeit bedeutet auch mehr Hitze). Hier in der Wohnung bei Zimmertemperatur schaltet sie temperaturbedingt eine Minute früher runter als die alte MM18. Die alte MM18 hielt plusminus 7 Minuten auf „Voll-Turbo“ (alle LEDs an) durch, bevor sie herunterschaltet, und bei der neuen MM18II sind es plusminus 6 Minuten. Das gute ist aber, das ist kein „dummer“ zeitgesteuerter Step-Down, sondern eine echte Temperaturüberwachung. Draußen im Kalten hält sie den Turbo nämlich länger durch.

    Dieses Flackern, was ich dir im Video gezeigt habe, haben die anderen MM18 auch alle. Ich habe die anderen MM18 bisher aber auch nie so an die (Temperatur-)Grenzen getrieben wie die MM18II heute. Dieses Flackern entsteht wie folgt: Normalerweise aktiviert man den Turbo ja im eingeschalteten Zustand der Lampe via Doppelklick. Wenn man das macht, hält die Lampe den Turbo so lange aufrecht wie es von der Temperatur her geht, und schaltet dann runter. Sie schaltet aber nicht von alleine wieder hoch (logisch). Den Turbo kann man jedoch auch anders erreichen: und zwar hat die Lampe im ausgeschalteten Zustand einen „Moment-Turbo“. Wenn man im ausgeschalteten Zustand den/die Einschalter drückt und gedrückt hält, läuft sie auf Turbo, und zwar so lange, bis man den Schalter wieder losläßt (dann geht sie wieder aus).

    Typisch „Momentlicht“ eben. In diesem Zustand ist die Lampe allerdings bemüht, den Turbo so lange wie möglich aufrecht zu erhalten – wenn sie zu heiß wird, schaltet sie – ganz normal – einen Gang runter. Der Unterschied ist aber, wenn man in diesem Momentlicht-Turbo-Modus den Einschalter weiterhin gedrückt hält, schaltet die Lampe irgendwann auch von alleine wieder hoch (!), wenn die Temperatur wieder gesunken ist. Irgendwann, wenn man das auf die Spitze treibt, pendelt sich die Temperatur der Lampe geraaade auf dieser Grenze ein, in der sie dann ständig rauf- und runterschaltet, was dann letztendlich wie ein Flackern aussieht. Das ist aber, wie gesagt, völlig normal; das haben all die anderen MM18, die ich habe, ebenfalls. Bei den anderen habe ich das nur bisher noch nie festgestellt. Durch das Rumspielen mit der neuen Lampe habe ich wohl den Turbo unbemerkt zu lange benutzt, so dass sich die Lampe intern auf diese Grenze aufgeheizt hat.

    Ich habe das dann mal mit meinen anderen MM18 probiert (bewußt provoziert), und die haben das dann auch. So, die neuen Soshine 3600er Akkus habe ich ebenfalls schon getestet (nochmals vielen Dank dafür!).

    Also, lange Rede kurzer Sinn: das sind die besten Akkus für die MM18, die man sich vorstellen kann. Es gibt keine besseren Akkus für die Lampe.

    Bisher habe ich meine MM18 immer mit ungeschützten Akkus betrieben. Und zwar entweder mit LG HG2 (3000mAh), LG MJ1 (3500mAh), oder Sanyo GA (3500mAh). Mit diesen Akkus habe ich einfach die beste Erfahrung mit der MM18 gemacht. Die halten in der Lampe am längsten durch.

    Laufzeiten auf „Voll-Turbo“ (alle LEDs an), und genügend Kühlung vorausgesetzt (so dass die Lampe nicht abregeln muss), habe ich mit diesen Akkus folgende Spitzen-Laufzeiten erreicht:

    • LG HG2: 27 Minuten
    • LG MJ1: 27 Minuten
    • Sanyo GA: 33 Minuten

    Nach dieser Zeit schaltet die MM18 ab (geht aus). Die Akkus sind dann immer runter so auf 3V.

    Die neuen geschützten Soshine 3600 bringen 100% die gleiche Leistung. Die gleiche Helligkeit (gemessen), und die Laufzeit ist knapp über 30 Minuten. Damit sind die Akkus genauso gut wie die ungeschützten Rohzellen, aber sind eben geschützt. Das ist letztendlich doch immer besser. Durch die Schutzschaltung hat man aber keine Leistungseinbußen – weder in der Helligkeit, noch in der Laufzeit.

    Besser geht’s also nicht.

    Zur Veranschaulichung habe ich noch ein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Hight erstellt, das die Niwalker Nova MM18II im praktischen Einsatz zeigt:

    Niwalker Nova MM18II 7120 ANSI lumens

    Produktneuheit: MTE M6-3R rechargeable

    Mit der M6-3R (R = rechargeable/integrierte Lademöglichkeit) hat MTE das Schwestermodell der bekannten und beliebten MTE M6-3 auf den Mark gebracht und hat sich bei dieser Taschenlampe auch was recht pfiffiges einfallen lassen, denn integrierte USB-Ladebuchsen führen häufig dazu, dass eine Taschenlampe nicht mehr nach IPX-8 wasserdicht ist, sondern nur noch nach IPX-7.

    MTE umgeht das einfach dadurch, dass der Charger anstelle des Lampenkopfes aufgeschraubt wird, um die Lampe via USB-Anschluss zu laden. Preislich liegt die MTE M6-3R bei 44,90 Euro und ermöglicht damit einen preisgünstigen Einstieg in die Welt der Taschenlampen mit integrierter Lademöglichkeit via Micro USB-Port. Die MTE M6-3R kann damit überall geladen werden, wo ein USB-Kabel mit Micro USB-Anschluss vorhanden ist, z.B. an Laptops oder Computern.

    Niwalker Aurora C26 und JAXMAN 

    Niwalker Aurora C26 und JAXMAN

    Eine ideale Ergänzung zur MTE M6-3R sind die hochwertigen Qualitätsakkus von Soshine. Während der Soshine 18650 2600 mAh das ideale Modell für den preisbewussten Käufer ist, bietet der High End-Akku Soshine 18650 3600 mAh bestmögliche Laufzeiten für all jene, die das Optimum aus ihrer Taschenlampe herausholen wollen.

    Niwalker Aurora C26 und JAXMAN

    Niwalker Aurora C26 und JAXMAN

    Produktupdate: Lumapower D-mini VX2 MKII und D-mini EX2 MKII

    Fans von kompakten und leistungsstarken Taschenlampen dürften im wahrsten Sinne des Wortes ihre helle Freude an den aktualisierten Modellen Lumapower D-mini VX2 MKII und Lumapower D-mini EX2 MKII haben. Dank eines überarbeiteten Treibers und einer neuen, effizienteren Optik hat Lumapower die Leistungsdaten dieser beiden kompakten Taschenlampen aus der 16340-Klasse um einen ordentlichen Schritt nach vorn optimiert.

    Zur Veranschaulichung habe ich nachfolgend die Messwerte eingefügt, die mir von Lumapower zur Verfügung gestellt wurden. Alle Messungen wurden mit einem 16340-Akku durchgeführt.

    1. Luxmessung@1m:

     

    a) Vorgängermodell EX2/VX2

    • D-mini EX2 : 14250 Lux
    • D-mini VX2 : 13250 Lux

    b) Aktualisierte Modelle EX2 MKII und VX2 MKII

    • Upgrade EX2 : 26250 Lux
    • Upgrade VX2 : 23000 Lux

     

    2. Reichweite

     

    a) Vorgängermodell EX2/VX2

    • D-mini EX2 : 239 Meter
    • D-mini VX2 : 230 Meter

    b) Aktualisierte Modelle EX2 MKII und VX2 MKII

    • Upgrade EX2 : 324 Meter
    • Upgrade VX2 : 303 Meter

    In diesen Messungen wurde der als Zubehör für die EX2/VX2 erhältliche Turbo Force Head noch gar nicht berücksichtigt. Wenn jedoch die Effizienz der Lampen mit den regulären Lampenköpfen bereits derart gesteigert werden konnte, dann ist davon auszugehen, dass sich die Reichweite mit dem Turbo Force Head bei den kampfwertgesteigerten Modellen Lumapower D-mini VX2 MKII und Lumapower D-mini EX2 MKII nochmal drastisch erhöhen lässt.

    Abschließend möchte ich noch anmerken, dass Lumapower mit dieser Produktpflege eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass auch “ältere” Taschenlampenmodelle mit aktuellen Modellen mithalten können, wenn man sie permanent weiterentwickelt. Außerdem ist Lumapower nach wie vor einer der wenigen Hersteller, die dank eines ausgeklügelten Lego-Systems den einfachen Austausch von Komponenten wie Akkurohren oder Lampenköpfen ermöglichen, ohne dass gleich eine neue Taschenlampe gekauft werden muss, wie es bei anderen Herstellern der Fall ist.

    Die aktualisierten Modelle Lumapower D-mini VX2 MKII und Lumapower D-mini EX2 MKII sind voraussichtlich ab 22.04.16 im MSITC Shop verfügbar.

    MSITC JAXMAN-Taschenlampen: Einführungsangebot April 2016

    Ab sofort sind bei uns im Shop Taschenlampen von MSITC JAXMAN verfügbar. Da es bereits im Vorfeld bzw. nach meiner Produktankündigung zahlreiche Rückmeldungen diesbezüglich gab, habe ich beschlossen, zur Produkteinführung folgendes Angebot zu erstellen, das bis Ende April 2016 gilt: Beim Kauf einer MSITC JAXMAN-Taschenlampe gibt es den bzw. die passenden Akkus in Form von hochwertigen Soshine-Qualitätsakkus (18650/26650) kostenlos dazu! Die Akkus kosten normalerweise 12,90 Euro (18650) bzw. 24,90 Euro (26650).

    Für die einzelnen Modelle sieht das dann wie folgt aus:

    Alle MSITC JAXMAN Taschenlampen befinden sich qualitativ auf einem hohen Niveau und können meines Erachtens problemlos mit vergleichbaren Modellen von anderen Herstellern mithalten. Ich habe die Highlights nachfolgend nochmal kurz zusammengefasst:

    • Stimmiges Preis-/Leistungsverhältnis
    • Qualitativ hochwertig
    • Programmierbares User Interface (Umschaltung zwischen reinen Leuchtmodi sowie gemischten Leucht- und Blinkmodi jederzeit möglich)
    • Simple Bedienung

    Vorteile von MSITC JAXMAN-Taschenlampen

    Warum eine MSITC JAXMAN-Taschenlampe?

    In den letzten Jahren haben sich moderne LED-Taschenlampen in einem rasanten Tempo weiterentwickelt, was die Technik angeht. Obgleich es natürliche – sprich: physikalische – Grenzen gibt, die nicht überwunden werden können, wird – wahrscheinlich auch gerade deswegen – gerne und regelmäßig in die Trickkiste gegriffen. Etabliert hat sich beispielsweise die Vorgehensweise, die maximale Leuchtkraft in Lumen so groß wie möglich zu platzieren, um dann im kleingedruckten darauf hinzuweisen, dass diese maximale Leuchtstufe lediglich für xx Sekunden oder n Minuten erreicht wird, bevor die Lampe dann automatisch herunterregelt, um nicht den Hitzetod zu sterben.

    Speziell Einsteiger lassen sich von solchen Angaben sehr gerne blenden, ich persönlich halte es nicht unbedingt für besonders seriös. Andererseits ist es diesbezüglich natürlich so wie beim Wettrüsten früher zwischen den Atommächten dieser Welt: Der eine fängt an, und der andere muss zwangsläufig nachziehen, wenn er nicht ins Hintertreffen geraten möchte. Hinzu kommt, dass manche Hersteller regelmäßig ihre Modelle mit einer neuen LED aktualisieren, nur um sie dann als “neues” Modell anpreisen zu können, selbst wenn das “alte” noch keine acht Wochen auf dem Markt ist. Hinzu kommt ein weiterer wichtiger Punkt: Moderne Taschenlampen sind mit immer mehr Elektronik vollgestopft, und je mehr Elektronik verbaut ist, desto höher ist auch das potentielle Ausfallrisiko.

    Glücklicherweise gibt es auch Hersteller, die diesen Rüstungswahnsinn nicht mitmachen und eher den entgegengesetzten Weg einschlagen, und einen solchen möchte ich mit JAXMAN heute kurz vorstellen.

     

    Qualität und preiswert schließen sich gegenseitig nicht aus

    JAXMAN vertritt eine aus meiner Sicht recht vernünftige Einstellung. Zum einen ist für diesen Hersteller das Credo “Quality is more important than quantity” sehr wichtig, und zum anderen beschränkt sich JAXMAN auf elementare Funktionen und schafft es mit dieser Einstellung, robuste und dennoch leistungsfähige Taschenlampen zu produzieren. Wer ein 1200 Lumen-Monster im EDC-Format sucht, wird bei JAXMAN nicht fündig – wer aber auf der Suche nach qualitativ hochwertigen und stabil gebauten Taschenlampen im Bereich bis 800 Lumen ist, kann gleich bei zwei Taschenlampen im EDC-Format zugreifen. Die MSITC JAXMAN Mini C8 liefert maximal 780 Lumen, während die MSITC JAXMAN E2 auch noch gute 580 Lumen bietet.

    msitc_jaxman_e2_1

    jaxman_mini_c8_3

     

    Warum maximale Helligkeit nicht das einzige Kriterium für den Kauf einer Taschenlampe ist

    Helligkeit alleine ist aus meiner Sicht nicht alles, denn was bringt mir – wie eingangs erwähnt – eine Leuchtleistung, die eine kompakte Taschenlampe so schnell erhitzt, dass man sie erschreckt fallen lassen möchte? Hier muss aber jeder für sich selbst entscheiden, was ihm wichtiger ist: Maximale Leuchtleistung für einen eingeschränkten Zeitraum mit großer Hitzeentwicklung, oder eine nicht ganz so hohe Leuchtleistung, die aber dafür über einen deutlich längeren Zeitraum erhalten bleibt und auch die Taschenlampe nicht so stark erhitzt bzw. belastet?

    Ein weiterer Vorteil, der für MSITC JAXMAN-Taschenlampen spricht, ist neben der hochwertigen Verarbeitung der Lampen sowie ihrer Robustheit die Tatsache, dass das simple User Interface (UI) eine sehr einfache Bedienung der Taschenlampe erlaubt. Hinzu kommt, dass der Anwender selbst zwischen reinen Leuchtmodi und gemischten Modi (Leucht- und Blinkmodi) umschalten kann; dies ermöglicht eine schnelle und einfache Anpassung an die jeweilige Einsatzsituation.

    Last but not least eignen sich speziell die kleineren MSITC JAXMAN-Taschenlampen auch sehr gut zur Selbstverteidigung, sei es entweder als Kubotan oder um Angreifer mit Hilfe des vorher eingestellten Strobe Mode (Blitzlicht) zu blenden und abzuwehren. Wer sich mehr für das Thema interessiert, dem empfehle ich die Lektüre meines Artikels zum Thema Selbstverteidigung mit Taschenlampen.

    Abschließend lässt sich sagen, dass MSITC JAXMAN-Taschenlampen ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis bieten und durch ihre Qualität überzeugen. Auch größere Modelle wie der Thrower MSITC JAXMAN X1 können hinsichtlich ihrer Leistung problemlos mit anderen Modellen bzw. Marken mithalten. Das Produktportfolio umfasst neben kompakten EDC-Taschenlampen auch UV-Taschenlampen sowie starke Thrower wie die MSITC JAXMAN X1 oder die MSITC JAXMAN X6 Hunter.