Produktankündigung: Niwalker Nova MM25MB 3xXHP70 7600 ANSI-Lumen max.

Nachfolger der Nova MM15MB

Die Niwalker Nova MM25MB (Monster Bright) ist der Nachfolger der bekannten und beliebten Nova MM15MB und legt die Messlatte für High End-Taschenlampen mit brachialer Leistung wieder ein Stück höher. Ausgestattet mit nunmehr drei XHP70-LEDs liefert sie max. 7600 ANSI-Lumen, was ca. 8000 LED-Lumen entspricht. Damit toppt die Nova MM25MB sogar den Vorgänger Nova MM15MB, der mit zwei XHP70-LEDs schon sehr gute 6900 ANSI-Lumen erreichte.

Obwohl die Niwalker Nova MM25MB nur geringfügig länger ist als die Nova MM15MB, gibt es dennoch ein paar Änderungen hinter den Kulissen.

 

Was ist neu?

Im direkten Vergleich mit der Nova MM15MB bringt die Niwalker Nova MM25MB folgende Änderungen bzw. Neuerungen mit sich:

1. Die Anzahl der Leuchtmodi wurde von sechs auf fünf reduziert

2. Der Lock out-Mode wird nicht mehr durch dreimaliges schnelles Drücken des Seitenschalters aktiviert/deaktiviert, sondern durch drehen des Lampenkopfes, um die Stromversorgung zu unterbrechen. Damit trägt Niwalker den Wünschen vieler Anwender Rechnung, denen dieses Verfahren zu umständlich war

3. Gewicht und Maße haben sich minimal geändert. Die MM25MB ist nun 12,9 cm lang und wiegt mit Akkus ca. 550 Gramm, während es die MM15MB auf eine Länge von 11,5 cm bringt und mit Akkus 490 Gramm wiegt

4. Der Seitenschalter wurde neu designed

5. Die MM25MB verfügt nun über drei XHP70-LEDs, die Reichweite erhöht sich von 280 Meter auf 300 Meter 

6. Mit 7600 ANSI-Lumen (ca. 8000 LED-Lumen) ist die MM25MB leistungsstärker als die MM15MB mit ca. 6900 ANSI-Lumen

7. Der montierbare Tragegriff entfällt

 

Bezugsquelle

Die neue Niwalker Nova MM25MB Monster Bright ist voraussichtlich ab Mitte August 2016 in folgenden Shops erhältlich:

MSITC Shop

Taschenlampen-Shop

Vorbestellungen sind bereits jetzt möglich und aufgrund der hohen Nachfrage empfehlenswert, da wir nach der Reihenfolge des Bestelleingangs ausliefern!

Produktankündigung: KLARUS G20 Dual-switch mini search light XHP70 3000 ANSI-Lumen max.

Mit der G20 bringt KLARUS eine sehr interessante Taschenlampe auf den Markt, die sich durch folgende Highlights auszeichnet:

  • Max. 3000 ANSI-Lumen
  • Temperaturgesteuert, um eine Überhitzung zu vermeiden
  • Wird mit einem 26650-Akku betrieben
  • Ist mit einer modernen CREE XHP70 N4-LED ausgestattet
  • Bietet die Möglichkeit, den Akku mit bis zu 2A Ladestrom (abhängig vom Ladegerät) zu laden
  • Ein 26650-Akku mit 5000 mAh ist bereits im Lieferumfang enthalten
  • LED im Seitenschalter signalisiert den Lade- und Akkustand

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Wenn man der KLARUS G20 ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis unterstellt, dann trifft das den Nagel auf den Kopf. Einen Flooder in dieser Preisklasse für 99,- Euro inkl. Holster und 26650 5000 mAh-Akku muss man lange suchen, zumal die G20 noch eine integrierte Lademöglichkeit für den Akku bietet. Der Betrieb mit einem 26650-Akku sorgt für gute Laufzeiten und für eine kompakte Taschenlampe.

Die KLARUS G20 ist mit einem Seiten- und einem Heckschalter ausgestattet und deckt diesbezüglich alle Wünsche ab. Vom Leuchtbild her darf man natürlich keinen Thrower erwarten, die KLARUS G20 ist eher als Flooder mit breitflächiger Ausleuchtung und einer maximalen Reichweite von ca. 100 Meter entwickelt worden.

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Die KLARUS G20 ist voraussichtlich ab 5. August 2016 im MSITC Shop erhältlich, Vorbestellungen sind möglich und sinnvoll, da zunächst nur ein kleines Kontingent an KLARUS G20-Taschenlampen zur Verfügung stehen wird. Ein Review zur KLARUS G20 sowie ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night sind geplant.

Review: Lumapower STRIVE RX 950 Lumen max. rechargeable

 

Einführung

Dass gutes noch besser werden kann, beweist Lumapower mit der STRIVE RX. Vor nicht ganz genau zwei Jahren erblickte die erste Version der Lumapower STRIVE das Licht der Welt, der schon kurz darauf die STRIVE V2 mit einem verbesserten UI folgte. Bereits mit der STRIVE V2 hatte Lumapower eine leistungsstarke Taschenlampe im Portfolio, die äußerst vielseitig war, denn wiederum einige Zeit später war neben wechselbaren battery tubes für den Betrieb mit 18650- oder 26650-Akkus auch weiteres Zubehör wie das Teleforce Kit (Lampenkopf mit mehr Reichweite), Farbfilter, ein Diffusor und last but not least ein Batterierohr für den Betrieb mit 3xAA-Batterien bzw. NiMH-Akkus verfügbar.

Dieses umfangreiche Angebot an Accessoires für die Lumapower STRIVE V2, gepaart mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis, machte diese Taschenlampe bereits zu einem echten Hingucker, was die Vielseitigkeit anging. Ich möchte an dieser Stelle gleich vorweg nehmen, dass Lumapower es geschafft, mit der STRIVE RX die Messlatte abermals höher zu legen, aber dazu später mehr.

Was die neue Lumapower STRIVE RX sonst noch zu bieten hat, möchte ich in diesem Review näher erläutern. Da mein Review zum Vorgänger Lumapower STRIVE V2 bereits sehr umfangreich ausgefallen ist, möchte ich mich in diesem Review ungern wiederholen und gehe deshalb primär auf die neuen Features der STRIVE RX ein.

Review Lumapower STRIVE RX und Video

 

 

 

Verpackung und Zubehör

Ausgeliefert wird die Lumapower STRIVE RX nach wie vor in der mittlerweile bekannten schwarzen Plastikbox mit einigem Zubehör.

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Review Lumapower STRIVE RX und Video

 

Im Lieferumfang enthalten sind:

  •     O-Ringe
  •     Lanyard
  •     Holster
  •     Bedienungsanleitungen
  •     Magnetisches USB-Ladekabel

 

What´s new?

Ich möchte ohne lange Umschweife direkt zu den Neuheiten und Verbesserungen kommen, welche die Lumapower STRIVE RX mit sich bringt. Zusammengefasst sehen diese wie folgt aus, ich werde gleich noch näher darauf eingehen:

  • Ultra Mode bietet nun 950 Lumen statt 830 Lumen
  • Lademöglichkeit für Akkus in der Lampe
  • Optimierter Treiber für bessere Performance
  • Unterstützung von längeren 26650-Akkus
  • Seitenschalter wurde verbessert
  • Ladeanzeige wird farblich visualisiert
  • Unterstützung von mehr Reflektor- bzw. Lampenkopftypen
  • Verbessertes Power Management für höhere Laufzeit in allen Leuchtstufen
  • SMART UI 3.1 mit insgesamt acht Leucht- und Blinkmodi
  • XM-L2 U3 LED, weitere LEDs wie 90CRI bald verfügbar
  • Abwärtskompatibel zur STRIVE V2
  • Überarbeitete Akku-Statusanzeige

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Review Lumapower STRIVE RX und Video

 

Die Neuerungen im Detail

Optimierte Performance

Aus meiner Sicht mit die wichtigste Neuheit bei der STRIVE RX ist die Optimierung des Treibers sowie die interne Lademöglichkeit für Akkus. Eine Steigerung von 830 Lumen auf 950 Lumen bei einer verbesserten Laufzeit ist schon mal eine klare Ansage; die STRIVE RX läuft nun beispielsweise mit einem 18650 IMR-Akku fast zwei Stunden im High Mode! Da sich natürlich der ein oder andere die Frage stellt, warum Lumapower nicht gleich zu einer XP-L-LED oder dergleichen gegriffen hat: Die Antwort auf diese Frage habe ich hier – natürlich etwas allgemeiner gehalten – in Form eines Beitrags gepostet.

Um es an dieser Stelle abzukürzen: Lumapower ist glücklicherweise keiner der Hersteller, die nach Erscheinen eines Modells bereits sechs Wochen später das gleiche Modell mit nahezu identischen Leistungsdaten herausbringen, nur um aufgrund einer anderen LED den Umsatz anzukurbeln. Eine andere LED zu verbauen, ist nur ein Teil der Miete – wenn die restlichen Komponenten wie Reflektor, Treiber usw. nicht ebenfalls angepasst werden, dann ist das in meinen Augen oftmals reine Augenwischerei ohne relevante Auswirkungen für den praktischen Betrieb. Last but not least war es für Lumapower wichtig, die Abwärtskompatibilität zum Vorgänger zu wahren, denn sämtliches Zubehör für die STRIVE V2 kann auch für die STRIVE RX verwendet werden, aber dazu später noch mehr.

Ebenfalls ein sehr wichtiges Merkmal der Lumapower STRIVE RX ist die Tatsache, dass die maximale Leuchtkraft nicht bereits nach zwei oder drei Minuten einknickt und einen Gang zurückgeschaltet wird, wie es heutzutage fast schon die Regel bei modernen LED-Taschenlampen ist. Ich verweise noch mal auf meine ausführliche Meinung zu diesem Thema und belasse es an dieser Stelle dabei, dass die STRIVE RX eine konstante Leuchtkraft bis fast zum Ende der Laufzeit bietet – das gilt sowohl für den Betrieb mit 18650- als auch mit 26650-Akkus.

 

Hardwareänderungen

Um eine möglichst breite Anzahl an geschützten 26650-Akkus unterstützen zu können, hat Lumapower das Akkurohr intern so modifiziert, dass auch längere 26650-Akkus mit PCB problemlos verwendet werden können.  Ebenfalls ins Auge sticht der neue Seitenschalter, der im Gegensatz zu STRIVE V2 nun vertieft ist und nicht mehr hervorsteht; nichtsdestotrotz lässt er sich auch bei Dunkelheit gut ertasten.

Apropos Hardwareänderungen: Wer bereits den Vorgänger STRIVE V2 und/oder kompatibles Zubehör besitzt, kann dieses mit der STRIVE RX selbstverständlich weiter verwenden. Egal, ob Farbfilter, Diffusor oder Akkurohre – sämtliches Zubehör des Vorgängers ist kompatibel zur STRIVE RX. Mehr noch: Lumapower hat bereits einen Turbo Force Head für die STRIVE RX angekündigt, und mit Hilfe eines geplanten Adapters können Besitzer einer Lampe aus der Lumapower MRV III/IV-Serie, die bereits über einen Turbo Force Head für eines diese Modelle verfügen, diese auch mit der STRIVE RX verwenden! An dieser Stelle sei mir der Hinweis gestattet, dass es heutzutage eher unüblich ist, dass ein Taschenlampen-Hersteller ein dermaßen umfangreiches Legosystem für seine Modelle anbietet und dafür sorgt, dass bereits erworbenes Zubehör auch mit neueren Modellen verwendet werden kann.

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Links STRIVE RX, rechts STRIVE V2

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Review Lumapower STRIVE RX und Video

 

Integrierte Lademöglichkeit

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich begeistert von der Tatsache, dass Lumapower der STRIVE RX nun auch eine integrierte Lademöglichkeit für Akkus spendiert hat. Zum einen macht dies die Lampe für Käufer interessant, die bislang noch kein Ladegerät für Lithium-Ionen-Akkus besaßen und sich auch nicht unbedingt eines anschaffen wollten, und zum anderen macht es die STRIVE RX aus meiner Sicht noch universeller. Das Laden des Akkus erfolgt mit 1A Ladestrom, der aktuelle Ladestatus wird durch eine zweifarbige LED im Seitenschalter (Bi-color) visualisiert.

Eine Besonderheit der STRIVE RX ist die Tatsache, dass das Lademodul vom Rest der Taschenlampe isoliert und damit kurzschlusssicher ist – dies ist beileibe keine Selbstverständlichkeit bei Taschenlampen mit integrierter Lademöglichkeit. Um einen Akku in der Lampe laden zu können, muss das mitgelieferte Ladekabel mit einem Standard USB-Port (5V) verbunden und der magnetische Stecker am dafür vorgesehenen Ladeport an der STRIVE RX angebracht werden.

Der Ladevorgang wird wie folgt signalisiert:

•    LED ist rot: Der Akku wird geladen
•    LED ist blau: Der Ladevorgang ist beendet

 

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Review Lumapower STRIVE RX und Video

 

 

Überarbeitete Akku-Statusanzeige

Hier hat Lumapower nachgebessert und die einzelnen Abtaststufen zur Messung des Akkustatus modifiziert. Die STRIVE RX zeigt den aktuellen Zustand des Akkus alle 60 Sekunden in Form eines grünen oder roten Lichts im Seitenschalter an, wenn sie eingeschaltet ist. Dabei gibt es folgende Zustände:

1. Grün : Akku ist voll und hat eine Spannung von 3.6V oder mehr

2. Grünes blinken: Akkuspannung befindet sich zwischen 3.4V und 3.6V

3. Rotes und grünes blinken: Akkuspannung befindet sich zwischen 3.1V und 3.3V

4. Rotes blinken: Akkuspannung befindet sich zwischen 2.9V und 3.2V

5. Konstantes rot: Akkuspannung befindet sich zwischen 2.8V und 2.9V

Wichtig: Wenn die Akkuspannung unter 2.75V fällt, dann wird die Schutzschaltung aktiv und schaltet die Taschenlampe automatisch aus. In diesem Fall muss der Akku gewechselt werden. Sollte die Akkuspannung unter 2.5V liegen, dann sorgt eine Schutzschaltung dafür, dass die STRIVE RX nicht mehr eingeschaltet werden kann, um eine Beschädigung des Akkus zu verhindern.

Review Lumapower STRIVE RX und Video

 

 

 

 

SMART UI 3.1/User Interface

Die Lumapower STRIVE RX ist mit Smart UI 3.1 ausgestattet, das eine einfache Bedienung der Taschenlampe ermöglicht.

1. Ein- u. ausschalten erfolgt über den Seitenschalter

2. Modusumschaltung:  Durch kurzes Drücken des Seitenschalters (länger als eine Sekunde) unterhalb vom Lampenkopf werden die einzelnen Leucht- und Blinkmodi durchgeschaltet. Die Lumapower STRIVE RX verfügt über einen Mode Memory und merkt sich damit automatisch den zuletzt verwendeten Modus, den sie beim Einschalten wieder verwendet

3. Wechsel zwischen Mode A und Mode B: Wird der Seitenschalter bei ausgeschaltetem Zustand länger als zwei Sekunden gedrückt, dann erfolgt die Umschaltung auf Mode B (Blinkmodi) bzw. wieder auf Mode A (Leuchtmodi)

•    Mode A: 100%, 50%, 25%,10%, 1%
•    Mode B: 14Hz Strobe, SOS, 0.5Hz Light House

Tail Lock: Damit kann verhindert werden, dass die Lumapower STRIVE RX versehentlich eingeschaltet wird. Um den Tail Lock zu aktivieren, wird die Endkappe um 1/6 gedreht und damit die Energieversorgung unterbrochen. Ist die Endkappe hingegen fest angezogen, dann befindet sich die Lampe automatisch im Standby Mode.

Interessant ist hierbei wiederum, dass auch in Mode B der Mode Memory greift. Das macht die Lumapower STRIVE RX auch zu einer wirkungsvollen Taschenlampe für die Selbstverteidigung, da so beispielsweise direkt nach dem Einschalten der Strobe zur Verfügung steht, um einen Gegner zu blenden oder zu desorientieren; einen ausführlichen Beitrag zu diesem Thema habe ich bereits vor einiger Zeit veröffentlicht.

 

Leuchtmodi und Laufzeiten

Zum besseren Vergleich habe ich die Leuchtmodi und Laufzeiten der beiden Modelle nachfolgend aufgeführt, und das Ergebnis des Treibertunings kann man gut an den besseren Laufzeiten der STRIVE RX erkennen.

a) Leuchtmodi STRIVE V2

  • Fünf Leuchtstufen: 100%, 50%, 25%, 10%, 1%
  • Level 1 (Ultra): 100%
  • Level 2 (High): 50%
  • Level 3 (Medium): 25%
  • Level 4 (Low): 10%
  • Level 5 (Ultra Low): 1%
  • Laufzeit in Minuten bei Betrieb mit einem 26650-Akku: 160 (Ultra) , 480 (High), 2000 (Med), 25000 (Low) – (26650 @ 5000 mAh)
  • Laufzeit in Minuten bei Betrieb mit einem 18650-Akku: 100 (Ultra) , 280 (High), 1200 (Med), 15000 (Low) – (18650 @ 3000 mAh)

 

b) Leuchtmodi STRIVE RX
       
Fünf Leuchtstufen: 100%, 50%, 25%, 10%, 1%
Level 1 (Ultra): 100%
Level 2 (High): 50%
Level 3 (Medium): 25%
Level 4 (Low): 10%
Level 5 (Ultra Low): 1%
Laufzeit in Minuten bei Betrieb mit einem 26650-Akku: 240 (Ultra) , 650 (High), 3200 (Med), 40000 (Low) – (26650 @ 5000 mAh)
Laufzeit in Minuten bei Betrieb mit einem 18650-Akku: Messungen werden nachgeliefert

 

Blinkmodi

    Strobe: 14 Hz
    SOS
    Light House

 

 

Größenvergleich

Auch in diesem Review gibt es wieder den obligatorischen Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15MB und Lumapower Signature LX:

 

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15MB, Lumapower STRIVE RX u. Lumapower Signature LX

 

Da von einem Kunden der Wunsch an mich herangetragen wurde, Taschenlampen auch mit einem Referenztaschenmesser größenmäßig zu vergleichen, möchte ich dieser Bitte in Zukunft Rechnung tragen und mache heute den Anfang mit einem Größenvergleich zwischen der Lumapower STRIVE RX sowie dem Harnds Black Mamba Folder:

Review Lumapower STRIVE RX und Video

Review Lumapower STRIVE RX und Video

 

 

 

Technische Details

  • CREE XM-L2 U3-LED
  • Lademöglichkeit in der Lampe via USB-Anschluss
  • Fünf Leuchtmodi
  • Drei Blinkmodi
  • Smart UI 3.1
  • Mode Memory
  • Betrieb mit 26650- oder 18650-Akku
  • Wegrollschutz
  • Tactical Lock
  • Tailstand
  • Seitenschalter
  • Solide Konstruktion
  • Max. 950 Lumen
  • Länge: 11,8 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 3,3 cm
  • Durchmesser Lampenkörper: 3,1 cm
  • Gewicht: 115 Gramm (ohne Batterie/Akku)
  • Hochwertiges und strapazierfähiges T6061-Flugzeugaluminium
  • Anodisierung: Type III HA schwarz

 

 

Pro und Contra

+ Kompakte Taschenlampe mit langer Laufzeit und guter Regelung

+ Anzeige des Akkustatus

+ Für 26650- und 18650-Akkus geeignet

 

 

 

 

Luxmessung

Die Luxmessung habe ich sowohl mit dem regulären Lampenkopf als auch mit dem Tele Force Head durchgeführt, dabei kam ein frisch geladener Soshine 26650 5500 mAh-Akku zum Einsatz:

a) Standard-Lampenkopf: ca. 10400 Lux@1m

b) Tele Force Head: ca. 16700 Lux@1m

Wie ich bereits erwähnt habe, wird es auch noch den großen Turbo Force Head für die STRIVE RX geben. Mit diesem Lampenkopf dürften die Luxwerte drastisch nach oben gehen.

 

Video

Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Lumapower STRIVE RX beim nächtlichen Einsatz:

Lumapower STRIVE RX at night

 

Fazit

Aus meiner Sicht war bereits die Lumapower STRIVE V2 eine tolle und leistungsfähige Taschenlampe, mit der STRIVE RX hat Lumapower nun eine Taschenlampe im Portfolio, die ihren Vorgänger auf jeden Fall hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit übertrifft. Nicht nur die integrierte Lademöglichkeit ist eine feine Sache, sondern auch die Tatsache, dass Lumapower es geschafft hat, die Performance der STRIVE RX nochmal deutlich im Hinblick auf die maximale Leuchtleistung und Laufzeit zu optimieren.

Dabei wurde meiner Meinung nach ein guter Kompromiss aus mehr Leistung und Abwärtskompatibilität gefunden, der dafür sorgt, dass bereits vorhandenes Zubehör für die STRIVE V2 problemlos mit der STRIVE RX weiter verwendet werden kann. Lumapower ist einer der wenigen Taschenlampen-Hersteller, bei denen nicht ein möglichst hoher Ausstoß an technisch nahezu identischen Taschenlampen im Vordergrund steht, um den Umsatz anzukurbeln, sondern hier haben Themen wie Wirtschaftlichkeit und Investitionsschutz Priorität. 

Nach wie vor ist die Lumapower STRIVE RX eine kompakte Taschenlampe mit einer starken Leuchtleistung, die – ich erwähnte es bereits – auch länger als zwei oder Minuten abrufbar ist, ohne wegen Überhitzungsgefahr für die Lampe dann gleich einen Gang zurückzuschalten. Selbstverständlich bleibt es jedem selbst überlassen, ob ihm maximale Leuchtleistung für einen kurzen Zeitraum oder eine in der Praxis völlig ausreichende konstante Leuchtleistung wichtiger ist, ich möchte es aber auf jeden Fall nochmal erwähnt haben, weil es auch bei Beratungsgesprächen mit Kunden immer wieder ein Thema ist, das (zu Recht) für enttäuschte Gesichter sorgen kann, wenn die vom Hersteller angepriesene Leistung nur für einen kurzen Zeitraum verfügbar ist.

Mit ihren austauschbaren Akkurohren für den Betrieb mit 26650- oder 18650-Akkus sowie 3xAA-Batterien/NiMH-Akkus und dem vielseitigen Zubehör ist die STRIVE RX aus meiner Sicht mehr denn je eine Empfehlung für einen leistungsstarken Allrounder, der bei Bedarf auch im Handumdrehen mit dem geplanten Turbo Force Head in einen reichweitenstarken Thrower verwandelt werden kann. Die integrierte Lademöglichkeit via USB rundet das positive Bild nach oben ab. Ach ja, last but not least soll die STRIVE RX laut Lumapower neben den bekannten Ausführungen (cool white und neutral white) auch bald in warm white und mit 90CRI erhältlich sein, was die Lampe u.a. auch für Fotografen interessant erscheinen lässt.

Review Lumapower STRIVE RX und Video

 

Bezugsquelle

Die Lumapower STRIVE RX ist in folgenden Shops erhältlich:

https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/lumapower-strive-rx-xm-l2-cool-white-1000-lumen-max-rechargeable/a-904/

https://www.taschenlampen-shop.com/taschenlampen/lumapower/56/lumapower-strive-rx-xm-l2-u3-cool-white-950-lumen-max.-rechargeable

 

Quick Review: Niwalker Vostro BK-FA01S und Niwalker Vostro BK-FA02S

Einführung

Ich habe Mitte Juni 2016 von Niwalker jeweils ein Sample der “neuen” bzw. überarbeiteten Vostro BK-FA01S sowie der Vostro BK-FA02S erhalten. Die technischen Daten liegen mir noch nicht vor; ich reiche sie nach, sobald ich sie habe. Meinen letzten Informationen zufolge ist die Niwalker Vostro BK-FA01S mit einer CREE XP-L-LED und die Niwalker Vostro BK-FA02S mit einer XHP-70-LED ausgestattet, und beide sind gegenüber den Vorgängermodellen sichtbar leistungsgesteigert.

In diesem Quick Review beschränke ich mich auf meine ersten Eindrücke und Neuerungen gegenüber den Vorgängermodellen, sofern diese bekannt bzw. erkennbar sind.

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

 

What´s New?

Ich fasse kurz zusammen, was mir aufgefallen ist:

 

  • Bei der BK-FA01S und der BK-FA02S kommt nicht mehr die mattschwarze Anodisierung zum Einsatz, sondern das Einheitsschwarz, das man heutzutage bei nahezu jeder Taschenlampe vorfindet. Mir persönlich hat das mattschwarz immer gut gefallen, das haben auch viele Kunden so gesehen. Es gab natürlich auch Gegenstimmen, aber wie immer gilt: Egal, wie man es macht, wird es immer jemanden geben, der damit nicht einverstanden ist.

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

 

  • Gute Sache: Beide Vostro-Modelle haben nun einen Clicky am Lampenende, der zum Ein- und Ausschalten und damit auch zur Unterbrechung der Stromversorgung gedacht ist. Damit lassen sich die Lampen “hart” ausschalten und es gibt keinen Kriechstrom mehr.

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

 

  • Die Kühlrippen fallen bei den überarbeiteten Modellen etwas dezenter aus

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

Ganz rechts: Das Vorgängermodell BK-FA02

 

  • Der Selektorring lässt sich leichtgängiger als bei den Vorgängermodellen drehen 

 

  • Statt einem SMO-Reflektor ist die BK-FA02S nun mit einem OP-Reflektor ausgestattet

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S Video HTAN

 

Das sind wohlgemerkt meine ersten findings, da wird aber mit Sicherheit noch mehr kommen. Bei den überarbeiteten Modellen gilt jedoch umso mehr das, was bereits für die Vorgänger auch schon Gültigkeit hatte: Ohne ordentliche Akkus wird man mit solchen High End-Taschenlampen nicht glücklich. Getestet habe ich die Vostro BK-FA01S und die BK-FA02S mit folgenden Akkus und konnte damit keine Probleme feststellen:

 

https://www.msitc-shop.com/akkus/soshine-li-io-akku-18650-3-7v-3600-mah/a-885/

 

https://www.msitc-shop.com/akkus/soshine-li-io-akku-18650-3-7v-3100-mah/a-517/

 

https://www.msitc-shop.com/akkus/efest-imr-18650-2800-mah-li-mn-button-top-35a-ungeschuetzt/a-855/

 

Helle Taschenlampen@Night

Zwei Videos aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigen die Niwalker Vostro BK-FA01S und die Niwalker Vostro BK-FA02S beim nächtlichen Einsatz. Das im Video zur BK-FA01S von mir angesprochene Haus ist ca. 800 Meter entfernt, es wurde während der Erstellung des Videos problemlos vom Beam erfasst, und ich gehe davon aus, dass eine theoretische Reichweite von 900-1000 Meter nicht unwahrscheinlich ist. Auch bei der BK-FA02S ist eine deutliche Zunahme der Helligkeit durch die Verwendung einer CREE XHP-70-LED erkennbar.

 

Niwalker Vostro BK-FA01S at night

 

Niwalker Vostro BK-FA02S at night

 

 

 

Erstes Fazit

Für ein umfangreiches erstes Fazit ist es ohne Kenntnis der technischen Details noch etwas zu früh, deshalb beschränke ich mich auf meine ersten Tests mit den Samples. Aus meiner Sicht hat sich das Warten aber gelohnt, denn zum einen wurde die Reichweite und Leuchtstärke der BK-FA01S erhöht und zum anderen die Performance der BK-FA02S deutlich erhöht, d.h. sie bietet mehr Helligkeit als das Vorgängermodell. Ein umfangreicheres Review liefere ich nach, sobald die erste Charge der überarbeiteten Vostros bei uns eintrifft (vermutlich Mitte Juli 2016). Ich habe die Artikelbeschreibungen im Shop aufgrund der ausstehenden technischen Details noch nicht angepasst, eine Vorbestellung ist aber jetzt schon sowohl für die Niwalker BK-FA01S als auch für die Niwalker BK-FA02S möglich.

 

Bezugsquelle

Die überarbeiteten Modelle Niwalker Vostro BK-FA01S und Niwalker Vostro BK-FA02S sind voraussichtlich ab Mitte Juli 2016 im MSITC Shop und im Taschenlampen-Shop erhältlich.

 

Review: MSITC JAXMAN X1 XP-L HI 1000 Lumen max.

 


Einführung

MSITC JAXMAN ist eine Marke, die meines Erachtens zu den besseren Brands aus China zählt. Sowohl bei der Qualität als auch bei der Leistungsfähigkeit können MSITC JAXMAN-Taschenlampen problemlos mit bekannten Taschenlampen-Marken mithalten. JAXMAN vertritt als Hersteller die Auffassung, dass Qualität wichtiger als Quantität ist, und deshalb steht hier nicht der möglichst hohe Ausstoß an neuen Taschenlampen im Vordergrund, sondern wie bereits erwähnt die Qualität der vorhandenen Modelle. Mehr dazu finden Sie in diesem Beitrag, ich möchte im folgenden nun den Semi-Thrower MSITC JAXMAN X1 vorstellen. Neben dem immer populärer werdenden 26650-Format bei Taschenlampen bietet dieser kompakte Thrower eine ziemlich beeindruckende Leistung im Hinblick auf die maximale Reichweite sowie die Lux-Messung, doch dazu nachher mehr.

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer


 

Verpackung und Zubehör

Ausgeliefert wird die MSITC JAXMAN X1 in einer Pappschachtel. Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten, kann aber in Form des hochwertigen Flyye-Holsters als Zubehör im MSITC Shop bezogen werden. Im Lieferumfang enthalten sind ein Lanyard, ein Ersatz-O-Ring sowie eine englische und deutsche Bedienungsanleitung.

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer


 

Erster Eindruck

Die MSITC JAXMAN X1 hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Sie ist stabil und robust aufgebaut und liegt gut in der Hand. Bedient wird sie per Clicky am Lampenende, und wie nahezu alle MSITC JAXMAN-Taschenlampen bietet auch die X1 die Möglichlichkeit, jederzeit zwischen zwei Hauptbetriebsmodi umschalten zu können, doch dazu später noch mehr. Ich für meinen Teil bin ein großer Fan von 26650-basierten Taschenlampen, da ein qualitativ hochwertiger 26650-Akku wie beispielsweise der Soshine 26650 mit 5500 mAh deutlich längere Laufzeiten ermöglicht als vergleichbare Taschenlampen, die mit einem 18650-Akku betrieben werden – aus diesem Grund betrachte ich auch die Entscheidung von JAXMAN, die X1 mit einem 26650-Akku zu betreiben, als sehr vorteilhaft.

Dank des großen Lampenkopfes bzw. SMO-Reflektors erzielt die MSITC JAXMAN X1 eine Reichweite, die sich gewaschen hat. Selbst wenn die X1 “nur” 1000 Lumen hat, so kann sich manch größerer Thrower eine dicke Scheibe von ihr abschneiden. Um es gleich vorweg zu nehnmen: Ich habe die MSITC JAXMAN X1 mit 96.300(!) Lux gemessen, was für einen Thrower in dieser Größenklasse ein hervorragender Wert ist. Eine Reichweite von 500 Meter oder mehr ist mit der MSITC JAXMAN X1 kein Problem.

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

Die Kühlrippen unterhalb des Lampenkopfes sorgen für ausreichende Kühlung, vor allem dann, wenn der High Mode verwendet wird. Mit meinen zum Test verwendeten Akkus von Soshine und Efest gab es keine Passprobleme mit dem Akkurohr. Da die MSITC JAXMAN X1 nicht über einen Lock-out verfügt, empfiehlt es sich, beim Transport der Lampe im Rucksack o.ä. die Tailcap ein wenig aufzudrehen, damit ein versehentliches Einschalten verhindert werden kann.


 

Verarbeitung

Wie schon erwähnt, bewegt sich auch die Verarbeitung und Qualität der MSITC JAXMAN X1 auf einem hohen Niveau und beweist wieder einmal mehr, dass auch weniger bekannte Marken den Vergleich mit etablierten Taschenlampen-Marken nicht scheuen müssen. Die Tailcap lässt sich leichtgängig abschrauben, das Gewinde ist sauber geschnitten und gefettet und gibt auch keine Geräusche von sich, wenn die Tailcap entfernt oder aufgesetzt wird. Der Clicky hat einen deutlich spürbaren Druckpunkt.

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer


 

Größenvergleich

Der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15MB und Lumapower STRIVE darf natürlich nicht fehlen.

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15MB, MSITC JAXMAN X1 und Lumapower STRIVE V2

 


User Interface

Wie andere MSITC JAXMAN-Taschenlampen verfügt auch die MSITC JAXMAN X1 neben einem mode memory über zwei Hauptbetriebsmodi, die sich vom Anwender umschalten lassen:

Modus A: Drei Leuchtmodi/Zwei Blinkmodi (high—mid—low / fast strobe-SOS)

  • High Mode: 1000 Lumen
  • Mid Mode : 400 Lumen
  • Low Mode: 60 Lumen
  • Fast Strobe :1000 Lumen 100 Hz   / STANDARD SOS

Modus B: Drei Leuchtmodi (high—mid—low)

  • High Mode: 1000 Lumen
  • Mid Mode : 400 Lumen
  • Low Mode: 60 Lumen

 

Das UI der MSITC JAXMAN X1 funktioniert wie folgt:

1. Ein- und ausgeschaltet wird die MSITC JAXMAN X1, indem der Seitenschalter durchgedrückt wird

2. Die einzelnen Leuchtmodi werden von Low bis High durchgeschaltet, indem der Clicky kurz gedrückt und dann losgelassen wird

3. Ist der gewünschte Leuchtmodus erreicht, wird der Clicky losgelassen

 

Das Umschalten zwischen den Hauptbetriebsmodi geschieht wie folgt:

1. Low Mode auswählen

2. Ca. fünf Sekunden warten, danach blinkt die Lampe kurz

3. Anschließend den Clicky zur Hälfte drücken, damit der neue Modus gespeichert wird

 

Auf diese Art und Weise kann jederzeit zwischen Modus A und Modus B umgeschaltet werden.


Laufzeiten und Lumen

Hier schuldet mir JAXMAN noch weitere Angaben, was die Laufzeiten angeht. Die Abstufung der Leuchtmodi sieht wie folgt aus:

  • High: 1000 Lumen
  • Mid: 400 Lumen
  • Low: 60 Lumen

 


Technische Details

 

  • CREE XPL HI-LED
  • SMO-Reflektor
  • Maximale Helligkeit: 1000 Lumen
  • Minimale Helligkeit: 60 Lumen
  • Reichweite: über 500 Meter
  • Elektronische Regelung sorgt für optimale Nutzung des Energieflußes bzw. der Akku-Kapazität
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Energieversorgung: 1 x 26650-Akku
  • Tailstand möglich
  • Aus hochwertigem und strapazierfähigem Flugzeug-Aluminium hergestellt
  • Anodisierung nach Type III
  • Beidseitig beschichtete Linse für optimale Leuchtleistung
  • Länge: 15,4 cm
  • Gewicht: 322 Gramm (ohne Akku/Batterien)

   


Luxmessung

Die Luxmessung habe ich sowohl mit einem IMR- als auch mit einem Lithium-Ionen-Akku vorgenommen, da mich interessiert hat, ob es signifikante Unterschiede bei der Luxmessung gibt. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ja, es gibt Unterschiede, aber die sind eher marginal, und wenn maximale Laufzeit das primäre Kriterium ist, dann würde ich dem Soshine 26650 5500 mAh-Akkku den Vorzug geben. Für die Luxmessung kamen jeweils ein frisch geladener Efest IMR 26650 5200 mAh- und ein Soshine 26650 5500 mAh-Akku zum Einsatz.

a) Soshine 26650 5500 mAh: 96.300 Lux@1m
b) Efest IMR 26650 5200 mAh: 93.100 Lux@1m

Eines möchte ich an dieser Stelle jedoch ganz klar zum Ausdruck bringen: 96.000 Lux sind für eine Taschenlampe in dieser Preis- und Größenklasse ein sensationeller Wert, der sich sehen lassen kann. Es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass hier nicht viele Taschenlampen mithalten können, wenn es um kompakte Thrower geht – vergleichbare Taschenlampen haben deutlich geringere Luxwerte!


 

Video

Ein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die MSITC JAXMAN X1 im nächtlichen Einsatz:

 

MSITC JAXMAN X1 nightly video review


Fazit

Um es mal direkt auf den Punkt zu bringen: Die MSITC JAXMAN X1 ist innerhalb ihrer Preis- und Größenklasse für mich eine echte Granate. JAXMAN hat hier alles richtig gemacht, angefangen beim Betrieb mit einem 26650-Akku und den damit verbundenen längeren Laufzeiten bis hin zum SMO-Reflektor mit einer enormen Reichweite. Die MSITC JAXMAN X1 sollte auch wirklich als Thrower und nicht als Allrounder betrachtet und eingesetzt werden, denn der Beam hat einen klaren Schwerpunkt auf Reichweite (stark gebündleter Spot) und nicht auf einer möglichst universellen Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereichs. Die von mir durchgeführte Luxmessung hat Werte ergeben, die ich schlichtweg als sensationell bezeichnen würde, und von daher bin ich mir ziemlich sicher, dass die MSITC JAXMAN X1 in dieser Preis- und Größenklasse nicht viel Konkurrenz hat. Ich kann jedem nur empfehlen, sich selbst darüber zu informieren, welche Taschenlampen in diesem Bereich hinsichtlich der Lux-Werte mithalten können – man wird sie vermutlich an einer Hand abzählen können.

Insofern kann ich die MSITC JAXMAN X1 als kompakten Thrower, der mit einem 26650-Akku betrieben wird, definitiv empfehlen. Selbst wenn die Lampe “nur” 1000 Lumen im High Mode hat, so spielt sie dennoch hinsichtlich der Reichweite und der Luxwerte ganz vorne mit. Es sind eben nicht nur möglichst viele Lumen entscheidend, sondern auch noch andere Faktoren, wie beispielsweise ein passender Reflektor, der zum Gesamtpaket passen muss. Der einzige Nachteil ist aus meiner Sicht, dass kein passendes Holster mitgeliefert wird, aber das kann man für kleines Geld und in guter Qualität bei uns im Shop erwerben.

MSITC JAXMAN X1 Review Harnds Messer

 


Bezugsquelle

Die MSITC JAXMAN X1 ist im MSITC Shop und im Taschenlampen-Shop erhältlich. Bitte beachten Sie dazu auch Produktankündigungen auf Facebook und in unserem Support-Forum:

https://www.facebook.com/msitcshop
https://www.helle-taschenlampen.de/forums/neuheiten-und-produktank%C3%BCndigungen.6/

MSITC JAXMAN-Taschenlampen ab Mitte März 2016 im MSITC Shop verfügbar

Nicht jeder möchte für eine qualitativ gute Taschenlampe einen Batzen Geld hinblättern, und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ich regelmäßig danach gefragt werde, ob es auch “günstige” Taschenlampen bei uns im Shop gibt. Natürlich gibt es die, und nicht jeder braucht ein Premium-Modell einer bekannten Marke wie Fenix oder EAGTAC, um damit glücklich zu werden. Eine Zweitlampe fürs Auto beispielsweise soll einfach nur zuverlässig funktionieren, Komfortfunktionen wie eine Ladestandsanzeige im Seitenschalter sind dort nicht gefordert.

Mit der LM-Serie von Lumapower bieten wir bereits Budget-Lampen an, die sich durch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis auszeichnen. Die LM-Serie deckt jedoch nicht alle Wünsche und Anforderungen unserer Kunden ab, und so habe ich Ausschau nach einer Marke gehalten, die nicht nur qualitativ problemlos mit teureren Taschenlampen mithalten kann, sondern darüber hinaus auch eine Anpassung des Benutzerinterfaces (UI) an die eigenen Bedürfnisse erlaubt. Last but not least sollte auch sichergestellt sein, dass diese Marke von der kleinen bis zur (ganz) großen Taschenlampe alles abdeckt und sich natürlich auch auf dem aktuellsten Stand der Technik befindet.

Nun, um eine lange Geschichte kurz zu machen: Ich bin fündig geworden, und ab Mitte März 2016 werden wir unser Portfolio um die Marke MSITC JAXMAN erweitern. Vielleicht hat der eine oder andere schon mal von JAXMAN gehört, falls nicht, ist das auch nicht weiter tragisch. MSITC JAXMAN ist eine kleine, aber feine Taschenlampenmanufaktur, die auf bewährte Konzepte setzt. Ich möchte das anhand eines Beispiels verdeutlichen, und zwar am Benutzerinterface einer Taschenlampe. Es gibt dutzende von Möglichkeiten, wie sich eine Taschenlampe bedienen lässt, und wahrscheinlich noch mehr Möglichkeiten, versteckte Blinkmodi wie SOS oder Strobe aufzurufen. Was für den einen sinnvoll und nützlich ist, ist für den anderen sinnloser Firlefanz, und an nichts scheiden sich meiner Erfahrung nach die Gemüter mehr als an der Frage, ob Blinkmodi wirklich vorhanden sein müssen oder nicht.

Ich für meinen Teil kann gut auf unnützes Geblinke verzichten, aber die Geschmäcker sind da wie gesagt verschieden, und deshalb verfügt jede MSITC JAXMAN-Taschenlampe über die Möglichkeit, jederzeit zwischen zwei Hauptbetriebsmodi wechseln zu können.

Die Hauptbetriebsmodi bestehen aus zwei Gruppen, wovon die eine nur drei reguläre Leuchtmodi und die andere das volle Programm, bestehend aus Leucht- und Blinkmodi (SOS und Strobe), umfasst. Der gewünschte Betriebsmodus lässt sich jederzeit umschalten, was dMSITC JAXMAN-Taschenlampen aus meiner Sicht sehr flexibel macht. Im Gegensatz zu so mancher High End-Taschenlampe ist das Umschalten hier absolut trivial. Ein weiterer Punkt, der für MSITC JAXMAN-Taschenlampen spricht, ist die hochwertige Verarbeitung, denn diese ist in keinster Weise vergleichbar mit den zahlreichen unsäglichen China-Taschenlampen, die für ein paar Euro auf eBay angeboten werden.

Selbstverständlich kommen auch Fans von leistungsstarken Taschenlampen mit hoher Reichweite und starker Leuchtleistung nicht zu kurz. Das aktuelle High End-Modell MSITC JAXMAN X6 befindet sich – wie alle anderen MSITC JAXMAN-Taschenlampen natürlich auch – auf dem aktuellen Stand der Technik und ist ein echtes Reichweitenmonster, was natürlich auch für das kleinere Modell MSITC JAXMAN X1 gilt. Mit der MSITC JAXMAN Z1 mit XHP50-LED werden wir auch unser Portfolio an fokussierbaren Taschenlampen nach oben erweitern – dieses Modell spielt speziell im Bereich der fokussierbaren Taschenlampen definitiv ganz vorn mit, und zwar sowohl was die Reichweite als auch die Technik angeht. Bei allen Lampen wird konsequent auf das 26650-Akkuformat gesetzt, was ich aufgrund der vielen Vorteile für äußerst sinnvoll halte.

jaxman_z1_1 

jaxman_x1_5

 

Mit der MSITC JAXMAN Mini C8 und der MSITC JAXMAN E2 werden wir zwei Taschenlampen anbieten, die im Kompakt- bzw. EDC-Bereich angesiedelt sind, und auch hier gibt es für kleines Geld viel Leistung für all jene, die wie eingangs erwähnt auf der Suche nach einer günstigen Taschenlampe sind. Abschließend möchte ich nochmal kurz die Vorteile von MSITC JAXMAN-Taschenlampen zusammenfassen:

  • Leichte Bedienbarkeit
  • Angemessenes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Benutzerinterface konfigurierbar
  • Lampen befinden sich auf dem aktuellen Stand der Technik

Neben den hier erwähnten Taschenlampen werden wir in Zukunft natürlich auch weitere MSITC JAXMAN-Modelle wie UV-Taschenlampen anbieten, und Reviews zu den einzelnen MSITC JAXMAN-Modellen werden nach Produktverfügbarkeit folgen.

Review: MSITC Manker U11 XP-L V5 1050 ANSI-Lumen max.

 

Einführung

Manker ist eine relativ junge Taschenlampenmanufaktur, die aber meines Erachtens schon jetzt bemerkenswerte Modelle im Portfolio hat. So gibt es u.a. die Manker Godmes, die rein äußerlich zunächst nach Spielzeug aussehen mag, es in Wahrheit aber faustdick hinter den Ohren hat. Ich jedenfalls kenne nicht viele Taschenlampen, die sich via Smartphone-App und BlueTooth nach eigenem Gusto programmieren lassen. Das Mastermind von Manker ist ein Ingenieur, der bereits umfangreiche Erfahrungen bei einem anderen und hauptsächlich in China sehr bekannten Taschenlampen-Hersteller sammeln konnte und somit nicht als unbedarfter Neuling gelten kann; ganz im Gegenteil versucht Manker auch etwas ausgefallenere Taschenlampen umzusetzen.

Mit der MSITC Manker U11 wird das Portfolio durch eine EDC-Taschenlampe im kompakten Format mit integrierter Lademöglichkeit via Micro USB-Port ergänzt. Wie die MSITC Manker U11 sich so in der Praxis macht, werde ich in diesem Review näher erläutern.

Review Manker U11 und Manker E01

 

 

Verpackung und Zubehör

Ausgeliefert wird die MSITC Manker U11 in einer Pappschachtel mit folgendem Zubehör:

  • USB-Ladekabel (Micro USB)
  • Ersatz-O-Ring
  • Ersatz-Gummiabdeckung für Micro USB-Port
  • Bedienungsanleitung (deutsch/englisch)

Review Manker U11 und Manker E01

Review Manker U11 und Manker E01

 

Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten, dafür aber ein (abnehmbarer) Clip, mit dem sich die Lampe beispielsweise am Hosenbund oder in der Hosentasche befestigen lässt.

 
 

 

Erster Eindruck

Da ich auch schon andere Manker-Taschenlampen in der Hand hatte bzw. das Produktfolio von Manker mittlerweile kenne, war ich gespannt, ob die U11 qualitativ mit anderen Manker-Taschenlampen mithalten kann. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ja, sie kann. Die MSITC Manker U11 ist ein echter Handschmeichler und spielt qualitativ ebenfalls wieder ganz vorne mit. An meinem Review-Exemplar habe ich nichts gefunden, an dem was auszusetzen gewesen wäre. Von der Größe her geht die MSITC Manker U11 für mich gerade noch so als EDC-Taschenlampe durch, vor allem wenn man bedenkt, dass im Prinzip auch gleich noch ein Ladegerät in der Lampe vorhanden ist, doch dazu nachher noch mehr.

Bedient wird die MSITC Manker U11 komplett über einen Seitenschalter, auf das UI der Lampe werde ich noch genauer eingehen. Der mitgelieferte Clip lässt sich entfernen, allerdings muss man hier schon etwas Kraft walten lassen, um ihn der U11 zu entreißen. Im Gegenzug bedeutet das jedoch auch, dass es relativ unwahrscheinlich sein dürfte, dass sich der Clip im angeclipten Zustand selbständig macht und sich löst. Die Micro USB-Ladebuchse befindet sich unter einer Gummiabdeckung, die bündig abschließt und keine erkennbaren Schwachstellen aufweist, an denen Wasser eindringen könnte; die Gummiabdeckung bzw. die integrierte Lademöglichkeit ist gleichwohl auch der Grund dafür, dass die Lampe vom Hersteller nicht mit IPX8, sondern mit IPX6 bzgl. der Wasserdichtigkeit spezifiert wird. Ein Wasserguss oder selbst ein längerer Aufenthalt im strömenden Regen wird der MSITC Manker U11 sicher nichts ausmachen, wenn man den Micro USB-Port richtig verschließt bzw. abdichtet.

Review Manker U11 und Manker E01

Review Manker U11 und Manker E01

Review Manker U11 und Manker E01

Review Manker U11 und Manker E01

Apropos Abdeckung: Das ist zwar nur ein kleines Detail, aber aus meiner Sicht ein recht pfiffiges. Da Gummilaschen bei häufiger Verwendung durchaus auch mal abreißen können, wenn man etwas grobmotorisch ans Werk geht, hat Manker bei der Konstruktion der U11 darauf geachtet, dass die Gummiabdeckung als ganzes ausgetauscht werden kann und nicht fest mit der Lampe verbunden ist. Im Klartext: Selbst wenn die Gummiabdeckung einmal kaputt gehen sollte, dann lässt sie sich jederzeit vollständig ersetzen.

Ansonsten möchte ich die MSITC Manker U11 durchaus mit dem bekannten Wolf im Schafspelz vergleichen: Sie sieht unscheinbar aus, aber 1050 ANSI-Lumen in der höchsten Leuchtstufe ist für eine Taschenlampe in der Größenordnung schon eine echte Ansage – an diese Leistung reichen auch viele größere Taschenlampen nicht heran…

Review Manker U11 und Manker E01

 

 

Verarbeitung

Ich hatte es ja schon erwähnt: An der Verarbeitung und der Qualität meines Samples gibt es aus meiner Sichts nichts auszusetzen. Die LED ist sauber zentriert, das Gewinde ist sauber geschnitten und kratzt nicht, wenn man den Deckel an der Tailcap entfernt. Der Seitenschalter lässt sich auch bei Dunkelheit noch gut ertasten, da er ein wenig erhöht ist, und auch mit Handschuhen lässt er sich noch gut bedienen. Der Seitenschalter erfüllt übrigens noch eine weitere Funktion, und zwar die Visualisierung der Akkustandanzeige.

Wenn ein Akku in der Lampe geladen wird, dann pulsiert die im Seitenschalter integrierte Leuchte blau und geht aus, sobald der Akku fertig geladen ist. Darüber hinaus wird auch angezeigt, wenn die Akkukapazität zur Neige geht – sobald die Akkuspannung unter 3V fällt, wird dies mit einem Blinken der Statusanzeige quittiert. Sicher ist das heutzutage kein besonderes Highlight mehr, es sorgt aber trotzdem dafür, dass man nicht unvermittelt im Dunklen steht, nur weil der Akku zum unpassendsten Zeitpunkt keine Energie mehr liefert.

Review Manker U11 und Manker E01

Review Manker U11 und Manker E01

Review Manker U11 und Manker E01

Review Manker U11 und Manker E01

Review Manker U11 und Manker E01

Review Manker U11 und Manker E01

Review Manker U11 und Manker E01

Review Manker U11 und Manker E01

Review Manker U11 und Manker E01

 

 

 

 

User Interface

Das User Interface (UI) der MSITC Manker U11 lehnt sich stark an jenes der MSITC Manker Quinlan T-01 an. Generell verfügt die MSITC Manker U11 über zwei Hauptbetriebsmodi (General Mode und Pro Mode), wobei ich in diesem Review jedoch nur auf den General Mode eingehen möchte, der auch defaultmäßig aktiviert ist und mit dem der “normale” Anwender bestens bedient sein dürfte. Wer sich dennoch mit dem Pro Mode vergnügen möchte, findet in der Bedienungsanleitung weitere Hinweise zu diesem Thema. Ein kurzer Hinweis noch in eigener Sache dazu: Ich wurde bereits nach der Veröffentlichung meines MSITC Manker Quinlan T-01-Reviews gefragt, warum ich mich nur auf den General Mode beschränkt habe.

Die Antwort darauf ist ganz simpel: Aus Kundengesprächen weiß ich, dass die Anzahl der echten Flashaholics/Lampen-Nerds überschaubar ist, und diese Zielgruppe krempelt ihre Taschenlampen üblicherweise sowieso erst mal komplett um und muss deshalb nicht erst in einem Review nachlesen, wie es ans eingemachte geht. Der viel größere Teil hingegen legt Wert auf eine einfache Bedienung und benötigt zusätzlichen Schnickschnack üblicherweise auch nicht, und von daher beschränke ich mich auf das wesentliche.

Nun aber zur Bedienung der Taschenlampe:

Generell hat die MSITC Manker U11 nur ein Bedienelement, und das ist der Seitenschalter, der am Lampenkopf untergebracht ist. Über ihn wird die Lampe ein- und ausgeschaltet, darüber hinaus lassen sich damit die fünf Leuchtmodi sowie die drei versteckten Blinkmodi aktivieren. In der Praxis stellt sich das ganze so dar:

1. Ein- und ausschalten der Lampe erfolgt über den Seitenschalter, indem dieser für ca. eine Sekunde gedrückt gehalten wird. Damit wird der zuletzt verwendete Modus (Low bis Turbo) reaktiviert.

2. Wird der Seitenschalter nur kurz gedrückt, dann wird der Moonlight Mode aktiviert. Durch weiteres Drücken des Seitenschalters werden dann der Reihe nach alle weiteren regulären Leuchtmodi ausgewählt, und dank Mode Memory merkt sich die MSITC Manker U11 den zuletzt verwendeten Modus und stellt ihn nach dem Einschalten automatisch wieder her.

3. Durch zweimaliges schnelles Drücken des Seitenschalters werden die versteckten Blinkmodi aufgerufen, die sich dann ebenfalls wieder durch einen Druck auf den Seitenschalter wechseln lassen, und zwar in folgender Reihenfolge: Strobe, SOS und Beacon. In diesem Modus steht kein Mode Memory zur Verfügung.

4. In den regulären Leuchmodus gelangt man abermals durch zweimaliges schnelles Drücken des Seitenschalters zurück.

Vorteilhaft finde ich, dass der Seitenschalter der MSITC Manker U11 so ausprägt ist, dass man ihn zum einen auch bei Dunkelheit schnell und gut ertasten kann und er sich zum anderen auch mit Handschuhen noch gut bedienen lässt. Ich möchte nicht verschweigen, dass man sich am Anfang etwas umstellen muss, wenn man bereits zahlreiche andere Taschenlampen sein eigen nennt, denn bei anderen Modellen werden die regulären Leuchtmodi üblicherweise weitergeschaltet, indem der Clicky gedrückt gehalten wird. Ein großes Problem ist das meines Erachtens jedoch nicht, man gewöhnt sich recht schnell an das UI der MSITC Manker U11. Pfiffig finde ich auf jeden Fall die Sache mit dem schnellen Zugriff auf den Moonlight Mode.
 

 

Laufzeiten und Lumen

  • Moonlight Mode: 0,07 Lumen/45 Tage
  • Low Mode: 40 Lumen/41 Stunden
  • Medium Mode: 180 Lumen/8 Tage 2 Stunden
  • High Mode: 420 Lumen/3 Stunden
  • Turbo Mode: 1050 Lumen/1,5 Stunden

Alle Angaben basieren auf ANSI-Lumen, zur Messung wurde von Manker ein Sanyo 18650 3400 mAh-Akku verwendet. Zu den einzelnen Leuchtmodi sei gesagt, dass sie meiner Meinung nach gut abgestuft sind. Darüber hinaus ist der verwendete Treiber effizient und ermöglicht gute bis sehr gute Laufzeiten. Während meiner Tests mit der MSITC Manker U11 habe ich festgestellt, dass ich indoor mit dem Low Mode üblicherweise bestens bedient war und hellere Leuchtmodi im Haus gar nicht erforderlich waren.

 

 
 

 

Technische Details

  • CREE XP-L V5 LED
  • Titaniumbeschichteter abnehmbarer Clip
  • Hocheffizienter Treiber für optimale Performance und lange Laufzeiten
  • Peak beam intensity: 16.000cd
  • Integriertes Ladegerät (Micro USB)
  • Reichweite: 252 Meter (Herstellerangabe)
  • Länge: 10,5 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 2,54 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 3,1 cm
  • Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
  • Anodisierung nach Type III
  • Wasserdicht nach IPX-6
  • OP-Reflektor
  • Akku-/Ladestandanzeige
  • Bedienung über Seitenschalter
  • Doppelseitig antireflexbeschichtete Linse
      

 

Größenvergleich

Wie üblich darf der Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15MB sowie Lumapower STRIVE V2 nicht fehlen.

Review Manker U11 und Manker E01

 

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15, MSITC Manker U11 und Lumapower STRIVE V2

 

 

Luxmessung

Die Luxmessung habe ich mit einem frisch geladenen Soshine 18650 3400 mAh-Akku durchgeführt und damit 15800 Lux@1m gemessen.

 

 

Video

Ein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die MSITC Manker U11 im Einsatz bei Nacht, und zwar mit einem Outdoor- und Indoor-Teil. Mit dem Indoor-Teil komme ich dem Wunsch vieler Leser meiner Reviews nach, und ich für meinen Teil halte es auch für eine sinnvolle Ergänzung.

Nightly video review of Manker U11

 

Pro und Contra

+ Sehr hell
+ Effizienter Treiber mit guter Regelung
+ Integrierte Lademöglichkeit

– Kein Holster im Lieferumfang enthalten

 
 

Fazit

Die MSITC Manker U11 vermag mich zu begeistern. Zum einen erhält man einen ordentlichen Gegenwert auf dem modernsten Stand der Taschenlampen-Technik für sein Geld, und zum anderen erfüllt die MSITC Manker U11 ihre Aufgabe als EDC- bzw. Immer dabei-Taschenlampe mit Bravour. Bedingt durch die integrierte Lademöglichkeit ist die U11 aus meiner Sicht auch eine tolle Taschenlampe für den Einstieg in die Welt der leistungsfähigen Lithium-Ionen-Taschenlampen, denn die Investition in ein zusätzliches Ladegerät für Lithium-Ionen-Akkus kann man sich damit sparen – USB-Anschlüsse düfte man heutzutage in nahezu jedem Haushalt (Computer/Laptop) antreffen, an denen sich die MSITC Manker U11 laden lässt.

Davon abgesehen, hat es die MSITC Manker U11 auch leistungsmäßig faustdick hinter den Ohren. 1050 ANSI-Lumen auf höchster Leuchtstufe ist ein Wert, der teilweise nicht einmal von deutlich größeren Taschenlampen erzielt wird. Egal, ob für den abendlichen Hundespaziergang oder als Leselampe im Moonlight Mode bei Nacht: Die MSITC Manker U11 ist eine sehr vielseitige Taschenlampe, an der man lange seine Freude haben dürfte.

Review Manker U11 und Manker E01

 

Bezugsquelle

Die MSITC Manker U11 ist im MSITC Shop sowie im Taschenlampen-Shop zum Preis von 69,90 Euro erhältlich.

Manker U11 und Manker E01 ab ca. Mitte Februar 2016 im MSITC Shop verfügbar

Voraussichtlich ab Mitte Februar 2016 werden zwei neue Taschenlampen von Manker lieferbar sein. Es handelt sich dabei um die Manker U11 und um die Manker E01, eine kleine EDC-Taschenlampe für den Schlüsselbund. Die Manker U11 ist ebenfalls eine (größere) EDC-Taschenlampe und wird mit einem 18650-Akku befeuert. Die Leistungsdaten beider Lampen können sich sehen lassen; besonders interessant bei der Manker U11 ist die integrierte Lademöglichkeit via Micro USB-Port, denn das erspart die Anschaffung eines zusätzlichen Ladegerätes. Auch sonst muss die Manker U11 keinen Vergleich mit adäquaten Modellen von anderen Herstellern scheuen.

Laut Manker war die erste Charge der U11 aufgrund der hohen Nachfrage schnell vergriffen, ein neuer Batch wird nach Chinese New Year produziert. Manker wollte mir vor Chinese New Year noch zwei Review-Exemplare (U11 und E01) zukommen lassen; sobald ich diese habe, werde ich ein Review zu beiden Lampen veröffentlichen.

 

Technische Details Manker U11

  • CREE XP-L V5 LED
  • Hocheffizienter Treiber für optimale Performance und lange Laufzeiten
  • Peak beam intensity: 16.000cd
  • Integriertes Ladegerät (Micro USB)
  • Reichweite: 252 Meter (Herstellerangabe)
  • Länge: 8,4 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 2,0 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 2,9 cm    
  • Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
  • Anodisierung nach Type III
  • Wasserdicht nach IPX-6
  • OP-Reflektor
  • Bedienung über Seitenschalter
  • Doppelseitig antireflexbeschichtete Linse

 

Technische Details Manker E01

  • NICHIA 90CRI NVSW219C-R9050-SW40 LED
  • Max. 102 ANSI-Lumen
  • OP-Reflektor
  • Rotary Switch
  • Betrieb mit 1 x AAA-Batterie/NiMH-Akku
  • Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
  • Anodisierung nach Type III
  • Wasserdicht nach IPX-8

Review: MSITC MecArmy PT16 3 x XP-G2 1000 Lumen max.

 


Einführung

Die Marke MSITC MecArmy ist in Deutschland bislang noch wenig bekannt, das dürfte sich aber in Zukunft meiner Meinung nach ändern. Mit MecArmy gibt es nicht noch einen weiteren von vielen unbekannten Taschenlampen-Herstellern, sondern eine Lampenschmiede, die sich auf kleine und feine Edel-Taschenlämpchen im Kleinstformat spezialisert hat. Ein schickes Beispiel dafür ist die MSITC MecArmy illumineX-Serie, deren Modelle sich mit einer Länge von max. 4,3 cm allesamt im Mikrobereich bewegen, aber mit 130 ANSI-Lumen manch größerer Taschenlampe in nichts nachstehen – zu dieser Serie wird es aber noch ein gesondertes Review geben.

Heute möchte ich mich auf die MSITC MecArmy PT16 konzentrieren, die auf jeden Fall auch ein Review verdient hat. Mit der MSITC MecArmy PT16 erwirbt man eine EDC-Taschenlampe auf dem aktuellen Stand der LED-Lampentechnik, die mit einem 16340-Akku betrieben wird und mit drei XP-G2-LEDs laut Hersteller maximal 1000(!) Lumen liefert. Klingt unglaublich, MecArmy hat mir aber bestätigt, dass es wirklich so sein soll. Was dieser Lampenzwerg mit nur 6,7 cm Länge sonst noch zu bieten hat, werde ich in diesem Review näher beleuchten.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

 


Verpackung und Zubehör

Die MSITC MecArmy wird in einer schicken Verpackung mit diesem Zubebehör ausgeliefert:

  • O-Ring
  • Befestigungsring für den Schlüsselbund
  • Lanyard
  • Bedienungsanleitung

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

 

 

 


Erster Eindruck

Das erste, was einem bei der PT16 sofort ins Auge sticht, ist die für eine EDC-Taschenlampe eher unübliche Verwendung von drei XP-G2-LEDs. Der Micro USB-Anschluss verbirgt sich unterhalb des Lampenkopfes und wird durch diesen geschützt, wenn er aufgeschraubt ist; das erklärt dann auch die Wasserdichtigkeit nach IPX-8.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

Zur vereinfachten Bedienung dürfte auch der Seitenschalter beitragen, mit dem die Lampe ein- und ausgeschaltet wird; außerdem ist der Seitenschalter auch noch für die Leucht- und Blinkmodi zuständig, doch dazu gleich mehr. Insgesamt bewegt sich die Verarbeitung der MSITC MecArmy PT16 auf einem hohen Niveau, das aus meiner Sicht keinen Grund zur Klage bietet. Die Anodisierung ist fehlerfrei, und das Gewinde lässt sich geschmeidig auf- und zudrehen, wenn die Tailcap abgenommen wird.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

 


Größenvergleich

Der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15 und Lumapower STRIVE V2 darf an dieser Stelle natürlich nicht fehlen. Ergänzend dazu gibt es auch noch einen Größenvergleich mit der MSITC MecArmy illumineX Nano-EDC, die ebenfalls ab Januar 2016 im MSITC Shop verfügbar sein wird.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15, MSITC MecArmy PT16 und Lumapower STRIVE V2

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

Von links nach rechts: R2-D2, MSITC MecArmy illumineX, MSITC MecArmy PT16 und Meister Yoda

 

Akku-Kompatibilität

Getestet habe ich die PT16 mit 16340-Akkus von Keeppower, MecArmy und Soshine. Mit diesen Akkutypen gab es weder mechanische noch sonstige Probleme.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

 


User Interface

Eingeschaltet wird die MSITC MecArmy PT16, indem der Seitenschalter komplett durchgedrückt wird; das gilt analog auch für das Ausschalten der Lampe. In eingeschaltetem Zustand werden die vier Leuchtmodi der Reihe nach aktiviert, indem der Seitenschalter halb durchgedrückt wird. Der Strobe Mode kann aus jedem anderen Modus heraus aktiviert werden, indem zweimal hintereinander schnell der Seitenschalter gedrückt wird; ausgeschaltet wird er auf die gleiche Art und Weise. Außerdem kann der SOS Mode aktiviert werden, indem bei eingeschaltetem Strobe Mode der Seitenschalter länger als eine Sekunde gedrückt wird.

Darüber hinaus besitzt die MSITC MecArmy PT16 einen Mode Memory, der den zuletzt verwendeten Modus direkt nach dem Einschalten wieder herstellt. Um den Mode Memory zu aktivieren, muss der entsprechende Leuchtmodus für mehr als drei Minuten aktiv sein. Ach ja, der Vollständigkeit halber möchte ich noch erwähnen, dass die MSITC MecArmy PT16 über zwei Hauptbetriebsmodi verfügt. Ehrlich gesagt bin ich jedoch der Meinung, dass die meisten Anwender mit dem primären Betriebsmodus bereits ausreichend versorgt sein dürften und der sekundäre Hauptbetriebsmodus allenfalls für echte Flashaholics interessant sein dürfte, deshalb verweise ich an dieser Stelle auch auf die Bedienungsanleitung, in der das Umswitchen genauer beschrieben wird.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

 

Integriertes Ladegerät

Wenn die interne Ladefunktion verwendet werden soll, dann muss der Lampenkopf abgeschraubt werden, um ein entsprechendes Ladekabel am Micro USB-Port anschließen zu können. Folgende Zustände werden über eine LED/Ladeanzeige dargestellt:

1. LED ist rot: Akku wird geladen

2. LED ist grün: Akku ist fertig geladen

3. LED ist aus: Kein Ladevorgang bzw. Akku ist noch voll

MecArmy gibt eine Ladedauer von ca. 90 Minuten an, bis der Akku (wieder) voll ist.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

 

 

Leuchtmodi und Laufzeiten

  • Turbo: 1000 Lumen/35 Minuten
  • High: 420 Lumen/60 Minuten
  • Mid: 100 Lumen/4 Stunden
  • Low: 5 Lumen/20 Stunden

Die MSITC MecArmy PT16 bietet insgesamt vier reguläre Leucht- sowie zwei Blinkmodi, die aber glücklicherweise als hidden modes definiert sind und deshalb nicht in der normalen Schaltreihenfolge auftauchen. Dank eines Mode Memory speichert die PT16 den zuletzt verwendeten Leuchtmodus, allerdings muss sie dafür vorher drei Minuten in diesem Leuchtmodus aktiviert gewesen sein – im Vergleich mit anderen Taschenlampen ist das eine ziemlich lange Zeit, üblicherweise wird der Mode Memory bereits nach wenigen Sekunden aktiviert.

Ansonsten sind die Leuchtmodi meines Erachtens gut abgestuft und das Geblinke ist versteckt untergebracht, so dass es nicht versehentlich aktiviert werden kann.

 


Beamshots

Da es meines Erachtens wenig Sinn macht, mit einer EDC-Taschenlampe die große weite Welt beleuchten zu wollen, gibt es nachfolgend zwei Inhouse-Beamshots. Ich habe mich für den Medium Mode und den Turbo Mode entschieden, um einen besseren Vergleich zu ermöglichen – der Low Mode war zu dunkel für den Kamerasensor. Die PT16 war für die Beamshots mit einem frisch geladenen Soshine 16340-Akku bestückt. Auf beiden Bildern lässt sich die floodermäßige Leuchtcharakteristik der MSITC MecArmy PT16 gut erkennen.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

Medium Mode

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

Turbo Mode

 

 

 

Video

Ein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die MSITC MecArmy PT16 beim nächtlichen Einsatz, dieses Mal allerdings indoor und nicht draußen. Der Grund dafür ist ganz einfach: Es macht meines Erachtens wenig Sinn, mit einer EDC-Taschenlampe aus dem Fenster zu leuchten, weil die Reichweite einfach zu begrenzt ist und nicht das tatsächliche Leuchtverhalten einer kleinen EDC-Taschenlampe widerspiegelt.

MSITC MecArmy PT16 at night

 

Pro und Contra

+ Sehr hell
+ Fluter im EDC-Format
+ Leichtgängiger Seitenschalter

+ Integrierte Lademöglichkeit via Micro USB-Port

– Leuchtmodus muss drei Minuten aktiv sein, damit der Mode Memory funktioniert
– Blitzt beim Einschalten kurz hell auf, selbst wenn der Low Mode aktiviert ist

 


 

Fazit

Mit der MSITC MecArmy PT16 ist eine kompakte EDC-Taschenlampe im 16340-Format erhältlich, die als erste mir bekannte Taschenlampe in dieser Größenklasse mit drei XP-G2-LEDs ausgestattet ist. Im direkten Vergleich mit gleichartigen Taschenlampen mag man vielleicht zunächst an der Herstellerangabe von 1000 Lumen zweifeln, allerdings darf man auch nicht vergessen, dass die MSITC MecArmy PT16 keine throworientierte Lampe, sondern eher ein Fluter im EDC-Format ist. Selbst wenn es nicht ganz 1000 Lumen sein sollten: Die MSITC MecArmy PT16 gehört zweifelsohne zu den hellsten mir bekannten EDC-Taschenlampen. Die Möglichkeit, via Micro USB-Port den Akku direkt in der Lampe zu laden, gefällt mir ebenfalls sehr gut, denn das erspart die Anschaffung eines externen Ladegerätes, falls noch nicht vorhanden.

Alles in allem betrachtet, ist es sicher nicht verkehrt zu behaupten, dass MecArmy mit der PT16 eine leistungsfähige EDC-Taschenlampe auf dem aktuellen Stand der Technik auf den Markt gebracht hat, und ich bin sicher, dass von diesem Hersteller in Zukunft noch weitere interessante Modelle folgen werden – einen kurzen Hinweis dazu findet man schon auf der Verpackung der PT16…

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

 

Bezugsquelle

Die MSITC MecArmy PT16 ist im MSITC Shop und im Taschenlampen-Shop ab Januar 2016 erhältlich.

Niwalker News 2016: Produktankündigungen für Q1/2016

Wie Niwalker mir heute bestätigt hat, soll noch vor dem Chinese New Year 2016 ein neues Modell released werden, und zwar die Niwalker Aurora C26. Die Niwalker Aurora C26 ist ein kompakter Thrower auf Basis einer modernen CREE XP-L-LED, der mit einem 26650-Akku befeuert wird und gute 1300 Lumen liefert. Mir liegt bereits seit einigen Wochen das Prototype Sample der Niwalker Aurora C26 vor, und ich werde zwischen den Jahren sicher dazu kommen, ein Release zum Prototype Sample zu verfassen.

Die Bedienung der C26 erfolgt adäquat zu anderen bekannten Modellen von Niwalker über einen Seitenschalter, der zugleich auch wieder via LED den Akkustatus der Lampe signalisiert. Das mir vorliegende Sample macht schon mal einen sehr hochwertigen und vor allem stabilen Eindruck; mehr dazu in meinem demnächst erscheinenden Review. Darüber hinaus hat Niwalker angekündigt, dass voraussichtlich Ende Februar bzw. Anfang März 2016 auch die neuen bzw. überarbeiteten Vostro BK-FA01 und BK-FA02 erscheinen sollen; als LEDs für die beiden Lampen wurden CREE XHP-70 und CREE XP-L genannt. Da mir bereits ein Prototype Sample der Vostro BK-FA03 vorliegt (auch hierzu wird es noch ein Review geben), das mit einer XHP-70-LED ausgestattet ist und von Niwalker als Nachfolger der BK-FA02 bezeichnet wurde, gehe ich davon aus, dass das finale Modell der BK-FA02/BK-FA03 (oder wie auch immer sie dann heißen wird…) ebenfalls mit einer CREE XHP-70 ausgestattet ist.

Das Prototype Sample der Niwalker BK-FA03 kann sich jedenfalls jetzt schon sehen lassen. Mit knapp 97000 Lux (OP-Reflektor) und etwas über 4000 Lumen hat die Lampe ordentlich Power unter der Haube; man darf also jetzt schon gespannt, wie die endgültigen Leistungsdaten aussehen werden.

bk-fa03

Alle neuen Niwalker-Modelle werden bei Verfügbarkeit in Q1/2016 im MSITC Shop und im Taschenlampen-Shop erhältlich sein. Neuheiten und Produktankündigungen finden Sie auch im entsprechenden Forum auf helle-taschenlampen.de, welches Sie als RSS-Feed abonnieren können, um keine Neuheiten und Ankündigungen mehr zu versäumen.