Review: MSITC Niwalker Aurora C16 4 x XP-G2 1200 Lumen max.

Einführung

Aus zeitlichen Gründen fasse ich mich dieses Mal etwas kürzer, so fehlen beispielsweise die Beamshots und das Video – nichtsdestotrotz möchte ich die neue MSITC Niwalker Aurora C16 etwas detaillierter vorstellen. Die MSITC Niwalker Aurora C16 ist mit einer Länge von 10,8 cm eine äußerst kompakte EDC-Taschenlampe, die größenmäßig mit der Manker U11 oder der Lumapower STRIVE RX vergleichbar ist. Mit 1200 Lumen ist sie zudem sehr hell und bietet mit ihren 4xXP-G2-LEDs eine ausgewogene Mischung aus Flood und Throw, was sich in einer guten Reichweite von ca. 282 Meter (Herstellerangabe) niederschlägt.

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

 

Bevor es losgeht, noch kurz etwas organsisatorisches: Bevor sich der ein oder andere wundert, warum hier von der MSTIC Niwalker Aurora C16 die Rede ist, möchte ich das kurz erläutern. Die Aurora C16 wird von Niwalker produziert, allerdings wurde die bereits fertig produzierte Charge kurzfristig komplett von einem anderen Händler aufgekauft, der die Niwalker Aurora C16 unter seiner eigenen Marke vertreibt. Mir ist es dennoch gelungen, ebenfalls die Niwalker Aurora C16 zu ergattern; wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann, jedoch neutral und ohne Niwalker-Logo. Aus diesem Grund befindet sich auch eine MSITC-Kennzeichnung (diese Marke ist ebenfalls registriert) auf der Lampe, und unter diesem Namen wird die Niwalker Aurora C16 von uns vertrieben.

Dies ist übrigens auch der Grund dafür, weshalb die Verpackung keinerlei Hinweise auf Niwalker enthält, sondern komplett neutral daherkommt.

 

Highlights

Ich starte dieses Mal ein wenig anders und fasse die Highlights aus meiner Sicht gleich zu Beginn zusammen:

  • Kompakt und sehr hell
  • Integriertes USB-Ladegerät erlaubt das Laden von Akkus in der Lampe
  • Gut zur Selbstverteidigung geeignet (Stichwort: User Interface/schneller Zugriff auf Turbo Mode zum Blenden von Angreifern)
  • Qualitativ hochwertig

 

Verpackung und Zubehör

Ich fasse mich kurz, da man über Verpackungen keine Romane schreiben muss. Wie eingangs erwähnt, wird die MSITC Niwalker Aurora C16 in einer ziemlich kompakten und neutralen Box ausgeliefert, in der neben der Lampe noch eine deutsche Bedienungsanleitung, ein Holster sowie ein Lanyard und ein Ersatz-O-Ring enthalten ist. Ein USB-Kabel fehlt im Lieferumfang, da ein solches aber mittlerweile in nahezu jedem Haushalt vorhanden sein dürfte, ist das zu verschmerzen.

Das Holster erfüllt seinen Zweck und dürfte robust genug für viele Einsätze sein.

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

 

Erster Eindruck

Die MSITC Niwalker Aurora C16 ist sozusagen der Mini-me unter den Niwalker-Modellen. Niwalker hatte mir zwar vor einigen Monaten schon mitgeteilt, dass die Aurora C16 kompakt werden würde, aber ich hätte ehrlich gesagt nicht erwartet, dass sie so ein Zwergenformat erreichen würde. Trotz der geringen Größe erreicht die MSITC Niwalker Aurora C16 eine im wahrsten Sinne des Wortes sehenswerte Leistung von ca. 1200 Lumen. Von der Verarbeitung her gibt es meines Erachtens keinen Grund zur Klage; das Knurling besteht aus einer Art Rhombenmuster, was der Lampe einen guten Grip verleiht, d.h. sie liegt auch bei Nässe noch gut in der Hand.

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Der Seitenschalter ist von der Größe her proportional zum Rest der Lampe und damit natürlich auch deutlich kleiner, als es bei anderen Niwalker-Modellen der Fall ist. Mit dicken Winterhandschuhen wird die Bedienung eher etwas schwieriger, ohne Handschuhe lässt er sich hingegen problemlos bedienen, zumal er auch ein wenig erhaben ist und damit auch bei Dunkelheit ertastet werden kann. 

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

 

Größenvergleich

Der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15MB und Lumapower STRIVE darf natürlich nicht fehlen. Außerdem gibt es dieses Mal noch einen Größenvergleich mit der Manker U11.

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Von links nach rechts: Lumapower STRIVE RX, MSITC Niwalker Aurora C16 und Niwalker Nova MM15MB

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

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Von links nach rechts: MSITC Niwalker Aurora C16, Manker U11

 

Akkuempfehlung

Ein meines Erachtens wichtiger Punkt, denn bei meinen Tests hat sich herausgestellt, dass die MSITC Niwalker Aurora C16 nicht für den Betrieb mit geschützten Lithium-Ionen-Akkus geeignet ist. Akkus mit PCB passen schlichtweg von der Länge her nicht in das Akkurohr, und die Tailcap lässt sich dann nicht mehr zuschrauben. Problemlos hingegen funktionieren IMR-Akkus von Efest und Shockli, die zudem auch in der Lage sind, entsprechende Ströme zu liefern und die MSITC Niwalker Aurora C16 damit zur Höchstleistung anzutreiben.

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

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Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

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IMR-Akku

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Geschützter Lithium-Ionen-Akku

 

 

User Interface (UI)

Auch bei der MSITC Niwalker Aurora C16 kommt das mittlerweile in allen neuen Niwalker-Modellen etabliert UI zum Einsatz. Das mag man entweder oder auch nicht, deshalb beschreibe ich es hier nochmal ausführlich:
Für die Nova MM25MB hat Niwalker nicht das UI der MM15MB übernommen, so

1. Ein- und ausgeschaltet wird die MSITC Niwalker Aurora C16 über den Seitenschalter

2. Leuchtmodi werden ausgewählt bzw. weitergeschaltet, indem der Seitenschalter innerhalb einer Sekunde gedrückt wird – macht man das nicht, dann schaltet der nächste Klick die Lampe aus…

3. Ein nettes Feature ist instant-on, d.h. bei ausgeschalteter Lampe kann der Turbo Mode aktiviert werden, wenn der Seitenschalter gedrückt und gehalten wird. So etwas kann z.B. für Selbstverteidgungszwecke nützlich sein, wenn man so etwas einsetzen möchte. An dieser Stelle möchte ich das jedoch nicht weiter vertiefen und verweise stattdessen auf einen Beitrag von mir zu diesem Thema: https://helle-taschenlampen.de/threads/selbstverteidigung-mit-taschenlampen.242/

4. Das gleiche gilt für instant strobe: Bei ausgeschalteter Taschenlampe muss zweimal hintereinander der Seitenschalter gedrückt werden, um den Strobe Mode zu aktivieren

5. Aus jedem regulären Leuchtmodus heraus können die hidden modes wie SOS und Beacon aufgerufen werden. Dazu ist ein Doppelklick auf den Seitenschalter erforderlich, ein weiterer Doppelklick aktiviert den nächsten hidden mode. Ein Einzelklick auf den Seitenschalter beendet diesen Betriebsmodus und schaltet die Lampe aus

Für alle Leuchtmodi steht ein mode memory zur Verfügung, der nach dem Einschalten der Lampe den zuletzt verwendeten Level wieder herstellt; der mode memory gilt jedoch nicht für die hidden modes.

Zur Transportsicherung (Lockout Mode) kann der Kopf der Lampe gelockert werden, so dass ein versehentliches Einschalten ausgeschlossen werden kann.

 

Laufzeiten und Lumen

  • Mode 1 : 40 Lumen / 14h
  • Mode 2:  100 Lumen / 6,3h
  • Mode 3: 500 Lumen / 95 Min.
  • Mode 4: 830 Lumen / 78 Min.
  • Mode 5: 1200 Lumen  / 75 Min.

Sobald die Lampe im Turbo Mode (Level 5) zu heiß wird, schlägt die Temperaturkontrolle zu und schaltet automatisch auf Level 4 herunter, um eine Überhitzung der Lampe zu vermeiden. 

 

Technische Details

  • 4 x CREE XP-G2-LED
  • Integriertes Ladegerät mit USB-Anschluss
  • Max. 1200 Lumen
  • SMO-Reflektor
  • Fünf Leuchtmodi
  • 20000 Lux
  • SOS und Beacon
  • Energieversorgung: 1 x 18650-Akku
  • Tailstand möglich
  • Wasserdicht
  • Länge: 10,8 cm
  • Gewicht: 115 Gramm (ohne Akku)
  • Durchmesser Batterierohr: 2,45 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 3,3 cm
  • Loch für Handschlaufe (Lanyard) vorhanden
  • Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
  • Anodisierung nach Type III
           

   

Luxmessung

Die Luxmessung habe ich mit frisch geladenen Shockli IMR 18650 3000 mAh– sowie Efest IMR 18650 3000 mAh-Akkus durchgeführt, da Niwalker die Verwendung von hochwertigen IMR-Akkus empfiehlt:

 

Sonstiges

Wie ich eingangs bereits erwähnt hatte, fehlt mir aktuell die Zeit für umfangreicherere Tests. Ich greife deshalb an dieser Stelle auf das Feedback eines Kunden zurück, was die Regelung der Lampe angeht. Die Rückmeldung war recht positiv, denn nach seinen ersten Tests ist die Regelung der MSITC Niwalker Aurora C16 recht gut, d.h. die Lampe liefert auch bei schwächer werdendem Akku immer noch ordentlich Helligkeit. Mehr dazu, sobald mir weitere Infos vorliegen.

Was ich nicht unerwähnt lassen möchte, ist das Thema Lichtbild. Wer von einer Multiemitter-Lampe einen sauberen Beam ohne Ränder erwartet, der sollte besser zu einer anderen Taschenlampe greifen. Natürlich kann die MSITC Niwalker Aurora C16 konstruktionsbedingt durch die Verwendung von vier XP-G2-LEDs keinen absolut sauberen Beam liefern, das ist aber auch gar nicht die Intention. Der Schwerpunkt der MSITC Niwalker Aurora C16 liegt aus meiner Sicht ganz klar auf maximaler Helligkeit bei geringstmöglicher Größe, gekoppelt mit einer praxisnahen Reichweite, und diesen Anspruch kann diese kompakte Lampe meines Erachtens gut erfüllen.

Das integrierte Ladegerät funktioniert so, wie man es auch von anderen Taschenlampen mit integriertem Charger kennt: USB-Kabel anschließen und warten, bis der Akku fertig geladen ist. Während des Ladevorgangs leuchtet im Lampenkopf eine rote LED, die auf grün umschaltet, sobald der Ladevorgang beendet ist. Ein Ladevorgang mit einem IMR-Akku mit 3000 mAh Kapazität schlägt mit ca. vier Stunden zu Buche.

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

Review Niwalker Nova C16 Shockli Akkus

 

 

Fazit

Ich denke, das wichtigste habe ich bereits erwähnt, deshalb fasse ich an dieser Stelle nochmal kurz zusammen, was die MSITC Niwalker Aurora C16 aus meiner Sicht als kompakte EDC-Taschenlampe empfehlenswert macht:

1. Sie ist wirklich sehr hell und kann jederzeit via USB aufgeladen werden, was die Anschaffung eines externen Ladegerätes erübrigt

2. Man kann das UI der Lampe mögen oder auch nicht. Fakt ist, dass es auch Vorteile besitzt (Stichwort: Selbstverteidigung)

3. Die Qualität der Lampe entspricht dem, was man von anderen Niwalker-Modellen kennt

4. Das Preis-/Leistungsverhältnis passt meines Erachtens

Worüber man sich jedoch im Klaren sein sollte, ist die Tatsache, dass nur IMR-Akkus in die MSITC Niwalker Aurora C16 hineinpassen – geschützte Lithium-Ionen-Akkus sind nicht kompatibel, man kann sie allenfalls unter Anwendung von maximaler Gewalt in das Akkurohr quetschen und mit hoher Wahrscheinlichkeit dafür sorgen, dass die Lampe dadurch beschädigt wird.

Übrigens: Wer bislang nur geschützte Akkus besitzt und mit der Anschaffung einer MSITC Niwalker Aurora C16 liebäugelt (macht sich auch wunderbar als Weihnachtsgeschenk!), sollte sich unsere aktuelle Aktion (Stand November/Dezember 2016) im Shop nicht entgehen lassen, denn zu jeder MSITC Niwalker Aurora C16 gibt es kostenlos einen hochwertigen 18650 IMR-Akku dazu!

 

Bezugsquellen

Die MSITC Niwalker Aurora C16 ist ab sofort in folgenden Shops verfügbar:

https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/niwalker-aurora-c16-4-x-xp-g2-1350-lumen-max/a-921/

https://www.taschenlampen-shop.com/taschenlampen/niwalker/64/niwalker-aurora-c16-4-x-xp-g2-1200-lumen-max.

Qualitätsakkus von Shockli im MSITC Shop u. im Taschenlampen-Shop erhältlich

Der Markt für IMR- und Lithium-Ionen-Akkus ist heutzutage nahezu unüberschaubar. Chinesische Online-Shops, aber auch Marktplätze wie eBay und Amazon quellen über vor Angeboten. Hier ist allerdings auch große Vorsicht geboten, denn speziell Nachbauten von Ultrafire-Akkus, die überdies noch mit völlig unrealistischen mAh-Angaben glänzen, genießen generell einen sehr schlechten Ruf.

Aus diesem Grund sollte man sich beim Kauf von hochwertigen Akkus auf bekannte Marken konzentrieren, die nicht nur ein hohes Maß an Qualität, sondern auch an Sicherheit bieten. Vertreter dieser Kategorie sind beispielsweise Efest und Keeppower, aber auch Vertreter wie Shockli. Shockli produziert qualitativ hochwertige und leistungsstarke IMR- und Lithium-Ionen-Akkus, die sich hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit nicht hinter anderen bekannten Marken verstecken müssen.

Vergleichen Sie selbst die Messungen von anerkannten Experten wie HKJ mit den Werten anderer Marken, und Sie werden schnell feststellen, dass Shockli-Akkus auf jeden Fall in der gleichen Liga wie beispielsweise Efest oder Keeppower spielen. Shockli IMR-Akkus haben darüber hinaus noch den Vorteil, dass sie etwas kompakter als vergleichbare Akkus sind und deshalb auch problemlos in Taschenlampen verwendet werden können, bei denen andere IMR-Akkus aufgrund der Länge nicht in das Akkurohr hineinpassen.

Messungen bzw. Reviews von Shockli-Akkus gibt es hier:

Shockli 26650 5000 mAh IMR:

http://lygte-info.dk/review/batteries2012/Shockli%20IMR26650%205000mAh%20(Black)%20UK.html

Shockli 18650 2500 mAh IMR:

http://lygte-info.dk/review/batteries2012/Shockli%2018650%202500mAh%20(Cyan)%20UK.html

Shockli 18650 3000 mAh IMR: http://www.dampfakkus.de/akkutest.php?id=598

IMR- und Lithium-Ionen-Akkus von Shockli sind ab November 2016 in folgenden Shops erhältlich:

www.msitc-shop.com

www.taschenlampen-shop.com

Produktankündigung: MSITC HaikeLite MT03 Devourer und MSITC HaikeLite MT07 Buffalo

Mit HaikeLite hat vor zwei oder drei Monaten ein noch recht junger, aber keinesfalls unerfahrener Hersteller die Bühne der High End-Taschenlampen betreten. Recht schnell war klar, dass die Ingenieure von HaikeLite ihr Handwerk verstehen, denn die Erstlingswerke HaikeLite MT03 Devourer mit 8760(!) Lumen und HaikeLite MT07 Buffalo mit 5000 Lumen sind nicht nur von der Leistung her echte “Großkaliber”, sondern auch hinsichtlich der Zutatenliste. HaikeLite hat im Internet offengelegt, welche Komponenten verbaut wurden und warum – zum einen ist das keine Selbstverständlichkeit, und zum anderen flossen so in den Entwicklungsprozess der HaikeLite-Taschenlampen auch Rückmeldungen aus dem BLF ein, was beide Modelle definitiv praxistauglich macht.

 

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Voraussichtlich ab 21.11.16 sind die HaikeLite MT03 Devourer sowie die HaikeLite MT07 Buffalo im MSITC Shop und im Taschenlampen-Shop erhältlich. Während die HaikeLite MT03 Devourer die kleinere Lampe von beiden ist und mit Taschenlampen wie beispielsweise der Niwalker Nova MM15MB oder der neuen Niwalker Nova MM25MB vergleichbar ist, wurde die HaikeLite MT07 Buffalo als Thrower mit einer Reichweite von ca. 750 Meter konzipiert. Vergleichbar ist die HaikeLite MT07 Buffalo z.B. mit der Niwalker Vostro BK-FA02S, denn beide Lampen sind keine reinrassigen Thrower wie die Niwalker Vostro BK-FA01S mit über 1100 Meter(!) Reichweite, leuchten aber deutlich weiter als die kleineren Modelle und auch mit 750 Meter Reichweite lässt sich schon sehr viel anfangen.

Für die beiden HaikeLite-Modelle MT03 Devourer sowie MT07 Buffalo empfiehlt der Hersteller die Verwendung von Flat Top-Akkus, die nicht länger als 6,5 cm sein sollten. Hier bietet sich beispielsweise das MSITC Power Pack 4 an, bei dem Sie nicht nur vier qualitativ hochwertige IMR-Akkus zum Preis von drei bekommen, sondern auch die Gewissheit haben, dass die Akkus kompatibel zur Lampe sind. Selbstverständlich können auch andere Qualitätsakkus wie Shockli 18650 3000 mAh-Akkus verwendet werden.

Produktankündigung: MTE H8-3i Thrower XHP-70 4022 Lumen max.

Die neue MTE H8-3i ist eine universell einsetzbare Taschenlampe mit einem OP-Reflektor, der für einen praxisnahen Beam mit einer ausgewogenen Mischung aus Flood und Throw und einer Reichweite von ca. 600-700 Meter sorgt. Betrieben wird die MTE M8-3i ebenso wie das Schwestermodell MTE H8-2 mit zwei 26650-/18650-Akkus, wobei die längste Laufzeit natürlich mit zwei 26650-Akkus erzielt wird.

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Der optimale Akku für die MTE H8-3i ist entweder der geschützte Soshine 26650-Akku mit 5500(!) mAh oder der ebenso leistungsfähige Shockli 26650 IMR-Akku mit 5000 mAh, die beide für eine hervorragende Laufzeit sorgen. Beachten Sie bitte, dass für den Betrieb nur qualitativ hochwertige Akkus (z.B. von Soshine oder Shockli) verwendet sollten, da Billigakkus oft nicht in der Lage sind, entsprechende Ströme zu liefern und deshalb für Probleme sorgen können. Ein Review zur MTE H8-3i folgt in Kürze.

 

Bezugsquelle

Die neue MTE H8-3i ist ab sofort im MSITC Shop verfügbar.

Shockli-Akkus ab November 2016 im MSITC Shop und Taschenlampen-Shop erhältlich

Der Markt für IMR- und Lithium-Ionen-Akkus ist heutzutage nahezu unüberschaubar. Chinesische Online-Shops, aber auch Marktplätze wie eBay und Amazon quellen über vor Angeboten. Hier ist allerdings auch große Vorsicht geboten, denn speziell Nachbauten von Ultrafire-Akkus, die überdies noch mit völlig unrealistischen mAh-Angaben glänzen, genießen generell einen sehr schlechten Ruf.

Aus diesem Grund sollte man sich beim Kauf von hochwertigen Akkus auf bekannte Marken konzentrieren, die nicht nur ein hohes Maß an Qualität, sondern auch an Sicherheit bieten. Vertreter dieser Kategorie sind beispielsweise Efest und Keeppower, aber auch Hersteller wie Shockli. Shockli produziert qualitativ hochwertige und leistungsstarke IMR- und Lithium-Ionen-Akkus, die sich hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit nicht hinter anderen bekannten Marken verstecken müssen.

Vergleichen Sie selbst die Messungen von anerkannten Experten wie HKJ mit den Werten anderer Marken, und Sie werden schnell feststellen, dass Shockli-Akkus auf jeden Fall in der gleichen Liga wie beispielsweise Efest oder Keeppower spielen. Shockli IMR-Akkus haben darüber hinaus noch den Vorteil, dass sie etwas kompakter als vergleichbare Akkus sind und deshalb auch problemlos in Taschenlampen verwendet werden können, bei denen andere IMR-Akkus aufgrund der Länge nicht in das Akkurohr hineinpassen.

Messungen bzw. Reviews von Shockli-Akkus gibt es hier:

IMR- und Lithium-Ionen-Akkus von Shockli sind ab November 2016 in folgenden Shops erhältlich:

https://www.msitc-shop.com
https://www.taschenlampen-shop.com

Review Niwalker Nova MM20EB 3xXP-L HI 3500 ANSI-Lumen max.

   

Einführung

Mit der MM20EB bringt Niwalker nach der Nova MM25MB eine weitere Taschenlampe auf den Markt, die trotz dem EB (Extended Beam) im Namen kein reinrassiger Thrower ist, sondern sich als Allrounder mit einem guten Mix aus Flood und Throw und einer ordentlichen Reichweite von ca. 700 Metern präsentiert, doch dazu später noch mehr.

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Größenmäßig positioniert sich die Niwalker MM20EB zwischen der Niwalker Nova MM25MB und der Niwalker Vostro BK-FA01S, wobei sie im Vergleich mit der letztgenannten Lampe schon fast zierlich wirkt. Das liegt auch daran, dass Niwalker die MM20EB bewusst als etwas kompaktere Lampe konzipiert hat, die mit drei 18650-Akkus betrieben wird und deshalb nicht wesentlich länger als die MM25MB ist.

Review Niwalker Nova MM20EB

Was die neue Niwalker MM20EB sonst noch so zu bieten hat, möchte ich nun im einzelnen näher erläutern.

 

Verpackung und Zubehör

Auch die Niwalker Nova MM20EB wird in der gleichen neuen Verpackung wie die Nova MM25MB ausgeliefert. Als Zubehör wird ein Holster sowie ein Lanyard mitgeliefert, außerdem gib es noch Ersatz-O-Ringe sowie eine deutsche und englische Bedienungsanleitung dazu. 

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Erster Eindruck

Das Design der Niwalker Nova MM20EB ist nahezu identisch mit dem der MM25MB, bis auf die Tatsache, dass sie mit drei XP-L HI-LEDs ausgestattet und länger ist. Aus meiner Sicht ist das neue Design schlicht und funktional, einzig und allein der Wegrollschutz dürfte etwas besser ausgeprägt sein. Da die Lampe aber tailstandfähig ist, halte ich das auch nicht für besonders tragisch.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Auch das UI der Niwalker MM20EB ist das gleiche wie bei der MM25MB. Ich möchte das an dieser Stelle ausdrücklich erwähnen, weil ich von zahlreichen Kundenrückmeldungen weiß, dass das User Interface der MM25MB und auch der MM20EB polarisiert. Den einen gefällt es, den anderen nicht – Punkt. Wie das UI nun genau funktioniert, erläutere ich weiter unten. Ansonsten übernimmt auch hier der Seitenschalter die Funktion des Low Voltage-Warners, d.h. wenn die Kapazität der Akkus zur Neige geht, dann wird das über ein Blinken im Seitenschalter angezeigt.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Last but not least ist nun auch das Akkumagazin nicht mehr fix mit der Lampe verbunden, sondern kann wie bei den größeren Modellen Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S zum Bestücken mit Akkus entnommen werden.

Review Niwalker Nova MM20EB

Genauso wie bei der Nova MM25MB gibt es auch bei der Niwalker Nova MM20EB einen temperaturgesteuerten fallback, d.h. abhängig von verschiedenen Faktoren wie Umgebungstemperatur usw. dauert es länger oder kürzer, bis eine Betriebstemperatur erreicht wird, die ein Herunterschalten auf Level 4 erzwingt. Im Gegensatz zu ähnlichen Taschenlampen funktioniert das aber nicht zeitgesteuert nach kurzer Zeit (60-90 Sekunden), sondern wirklich erst nach mehreren Minuten.

Die Niwalker Nova MM20EB ist außerdem noch mit einem Stativgewinde ausgestattet, was sie auch für Fotografen zur Ausleuchtung interessant macht.

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Verarbeitung

Die Nova MM20EB bewegt sich ganz klar auf dem High End-Niveau, das man von Niwalker erwartet. Ich habe nichts an meiner Testlampe entdeckt, das zu Unmut führen könnte. Der Seitenschalter ist etwas erhöht und lässt sich deshalb auch mit Handschuhen problemlos bedienen, das Gewinde ist sauber geschnitten und läuft rund, ohne Geräusche von sich zu geben.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Alle drei LEDs sind sauber zentriert.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Größenvergleich

Der Größenvergleich fällt dieses Mal etwas umfangreicher aus, weil ich die Niwalker Nova MM20EB nicht nur mit meinen Referenzlampen, sondern auch noch mit anderen Niwalker-Modellen verglichen habe.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Links Niwalker Nova MM20EB, rechts Niwalker Nova MM15MB

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM20EB, Niwalker Nova MM25EB und Niwalker Nova MM15MB

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM20EB, Niwalker Nova MM25EB und Niwalker Nova MM18III Prototype

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM20EB, Lumapower STRIVE RX und Niwalker Nova MM25MB

Wie ich bereits in meinem Review zur Niwalker Nova MM25MB angekündigt hatte, gibt es zukünftig auf vielfachen Kundenwunsch auch noch einen Größenvergleich mit Messern der Marke Harnds, die bei uns im Shop erhältlich sind. Auf den Fotos ist das Modell Harnds Black Mamba zu sehen.

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB


Akkuempfehlung

Ich habe mir vorgenommen, diesen Abschnitt in Zukunft immer in meinen Reviews unterzubringen, vor allem bei High End-Taschenlampen. Um es abzukürzen: Regelmäßig bekomme ich Anfragen von Kunden, die sich eine hochwertige Taschenlampe gegönnt haben und sich dann wundern, weshalb diese mit No-Name-Akkus von eBay für 1,50 Euro nicht richtig oder gar nicht funktioniert. Nicht umsonst weise ich regelmäßig darauf hin, dass eine High End-Taschenlampe wie die Niwalker Nova MM20EB auch eine adäquate Energieversorgung benötigt – ich komme ja auch nicht auf die Idee, mein Auto mit Rapsöl zu betanken und mich dann zu wundern, dass es nicht die vom Hersteller versprochene Höchstleistung erzielt…

Im Ernst: Kommen Sie bitte nicht auf die Idee, eine Taschenlampe wie die Niwalker Nova MM20EB mit aufgefrischten ehemaligen Laptop-Akkus mit sagenhaften 5000 mAh Kapazität oder mehr (als Beispiel) zu betreiben, nur weil diese auf eBay für wenige Euro erhältlich sind, denn das wird jämmerlich in die Hose gehen! Ich spreche hier aus Erfahrung und empfehle unseren Kunden deshalb die von uns vertriebenen Marken Soshine und Efest, denn diese sind praxiserprobt (vor allem auch im Zusammenspiel mit Niwalker-Taschenlampen!) und spielen qualitativ ganz vorne mit. Wer das letzte an Leistung aus der Niwalker Nova MM20EB herauskitzeln möchte, dem empfehle ich Soshine 18650 3600 mAh Premium-Akkus – diese harmonieren perfekt mit dieser hochwertigen Taschenlampe, und wenn es eher IMR-Akkus sein sollen, dann rate ich zu Efest IMR 18650 3000 mAh-Akkus, um die Performance der Niwalker Nova MM20EB voll auszureizen.

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

Abschließend möchte ich noch auf einen Beitrag von mir verweisen, der zwar schon etwas älter ist, aber nach wie vor nichts von seiner Aktualität verloren hat. Wichtig: Meine Empfehlung bedeutet nicht, dass die Niwalker Nova MM20EB nur mit Akkus der von mir empfohlenen Marken Soshine und Efest funktioniert – es gibt natürlich auch zahlreiche andere Marken, die ebenfalls kompatibel zur MM20EB sind. Wenn ich aber eine Empfehlung ausspreche, dann basiert diese auf Praxiserfahrungen und meinen eigenen Tests. Der Vollständigkeit halber möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass wir in Kürze auch IMR-Akkus der Marke Shockli anbieten werden, die qualitativ ebenso hochwertig wie Efest-Akkus sind, doch dazu mehr im nächsten Review.

 

User Interface (UI)

Für die Nova MM20EB hat Niwalker nicht das UI der MM15MB übernommen, sondern jenes der kürzlich erschienen Nova MM20EB. Während die Leuchtmodi bei der Niwalker Nova MM15MB bei gedrücktem Seitenschalter durchgeschaltet wurden, läuft das bei der MM20EB etwas anders ab:

    1. Ein- und ausgeschaltet wird die MM20EB nach wie vor über den Seitenschalter

    2. Leuchtmodi werden ausgewählt bzw. weitergeschaltet, indem der Seitenschalter innerhalb einer Sekunde gedrückt wird – macht man das nicht, dann schaltet der nächste Klick die Lampe aus…

    3. Ein nettes Feature ist instant-on, d.h. bei ausgeschalteter Lampe kann der Turbo Mode aktiviert werden, wenn der Seitenschalter gedrückt und gehalten wird. So etwas kann z.B. für Selbstverteidgungszwecke nützlich sein, wenn man so etwas einsetzen möchte. An dieser Stelle möchte ich das jedoch nicht weiter vertiefen und verweise stattdessen auf einen Beitrag von mir zu diesem Thema.

    4. Das gleiche gilt für instant strobe: Bei ausgeschaltet Taschenlampe muss zweimal hintereinander der Seitenschalter gedrückt werden, um den Strobe Mode zu aktivieren

    5. Aus jedem regulären Leuchtmodus heraus können die hidden modes wie SOS und Beacon aufgerufen werden. Dazu ist ein Doppelklick auf den Seitenschalter erforderlich, ein weiterer Doppelklick aktiviert den nächsten hidden mode. Ein Einzelklick auf den Seitenschalter beendet diesen Betriebsmodus und schaltet die Lampe aus

    Für alle Leuchtmodi steht ein mode memory zur Verfügung, der nach dem Einschalten der Lampe den zuletzt verwendeten Level wieder herstellt; der mode memory gilt jedoch nicht für die hidden modes.

Auch beim Lockout Mode zur Transportsicherung bzw. Verhinderung des versehentlichen Einschaltens gibt es eine Änderung, die ebenso einfach wie effektiv ist. Bei der Niwalker Nova MM15MB musste dreimal hintereinander der Seitenschalter gedrückt werden, was von der Bedienung her nicht jedermanns Sache war. Bei der Nova MM20EB gestaltet sich das wesentlich einfacher, denn hier wird der Lockout Mode durch das Drehen des Lampenkopfes aktivert, um die Verbindung zur Energieversorgung zu unterbrechen. Umgekehrt funktioniert das natürlich auch, nur wird der Lampenkopf dann wieder zugedreht, um den Kontakt wieder herzustellen.

Abschließend möchte ich zum neuen UI sagen, dass es nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut übergeht. Wenn man allerdings jahrelang eine Nova MM15 oder MM15MB verwendet hat und von dort gewohnt ist, dass die Leuchtmodi automatisch weiterschalten, wenn der Seitenschalter gedrückt gehalten wird, dann wird man möglicherweise etwas mehr Zeit für die Umstellung benötigen.

 

Review Niwalker Nova MM20EB

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Laufzeiten und Lumen
Die Niwalker Nova MM20EB verfügt über fünf reguläre Leuchtmodi sowie Strobe und SOS, die versteckt untergebracht sind.

 
– L1: 20 ANSI-Lumen/120h
– L2: 70 ANSI-Lumen/35h
– L3: 400 ANSI-Lumen/10h
– L4: 1300 ANSI-Lumen/6,8h
– L5: 3500 ANSI-Lumen/1,5h

Sobald die Lampe im Turbo Mode (Level 5) zu heiß wird, schlägt die Temperaturkontrolle zu und schaltet automatisch auf Level 4 herunter, um eine Überhitzung der Lampe zu vermeiden.

 

Technische Details

  • 3 x CREE XP-L HI LED
  • Beschlagfreie ultraklare und kratzfeste Linse
  • Anodisierung nach HA Type III
  • Neu entwickelte Elektronik für ein Maximum an Laufzeit und Helligkeit
  • Lampenkörper aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium
  • Verstärkte ultraklare Linse mit doppelseitiger Antireflex-Beschichtung
  • Energieversorgung: 3 x 18650-Akku, im Notbetrieb auch mit zwei 18650-Akkus bei verringerter Leistung
  • Temperaturregelung
  • Peak beam intensity: 120000 Lux
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Fünf Leuchtstufen, die über den Seitenschalter ausgewählt werden
  • Low voltage warning zeigt rechtzeitig an, wenn die Akkus erschöpft sind
  • Länge: 15,33 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 4,92 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 6,4 cm
  • Gewicht: 410 Gramm (ohne Akkus)
  • Reichweite: ca. 700 Meter

 

Luxmessung

Die Luxmessung habe ich mit frisch geladenen Soshine 18650 3600 mAh– sowie Efest IMR 18650 3000 mAh-Akkus durchgeführt, da Niwalker die Verwendung von hochwertigen IMR-Akkus empfiehlt:

  • Soshine 18650 3600 mAh: ~118700 Lux@1m
  • Efest IMR 18650 3000: ~ 118900 Lux@1m

 


Video

Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niwalker Nova MM20EB beim nächtlichen Einsatz.

Nightly video review Niwalker Nova MM20EB

 

Fazit

Mit der Nova MM20EB hat Niwalker einen praxisorientierten Allrounder released, der eine gelungene Mischung aus Flood und Throw bietet und mit maximal 3500 ANSI-Lumen keine Wünsche offen lässt, was die Helligkeit angeht. Hinzu kommt, dass dieses Modell mit nur drei 18650-Akkus betrieben wird und dadurch deutlich kompakter als beispielsweise die BK-FA02S ist, wobei sie mit dieser hinsichtlich der Helligkeit wiederum nicht ganz mithalten kann.

Ebenso wie die anderen Niwalker-Modelle bewegt sich die neue Nova MM20EB im High End-Bereich, was sich an der Verarbeitung und der Qualität widerspiegelt. Mit ihrer Reichweite von ca. 700 Metern, verbunden mit einer breitflächigen Ausleuchtung, ist die Niwalker Nova MM20EB vielseitig einsetzbar. Egal, ob für die Jagd, bei Rettungskräften, im polizeilichen Einsatz oder sonstigen Outdoor-Anwendungen: Die Niwalker Nova MM20EB wird diesen Anforderungen gerecht und bietet darüber hinaus noch ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Gleichwohl ist es wie oben bereits erwähnt sehr wichtig, adäquate Akkus zu verwenden, denn andernfalls wird man an der MM20MB keine Freude haben. Billigakkus sorgen dann lediglich dafür, dass die Lampe entweder gar nicht erst leuchtet, weil die Akkus nicht genügend Strom liefern können, oder aber einzelne Level wie der Turbo Mode funktionieren nur teilweise oder auch gar nicht, was dann aber kein Problem mit der Lampe, sondern den Akkus geschuldet ist.

Review Niwalker Nova MM20EB

 

Bezugsquellen

Die Niwalker Nova MM20EB ist ab sofort in folgenden Shops verfügbar:

https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/niwalker-mm20eb-extended-beam-3xxp-l-hi-3500-ansi-lumen-max/a-916/

https://www.taschenlampen-shop.com/taschenlampen/niwalker/63/niwalker-mm20eb-extended-beam-3xxp-l-hi-3500-ansi-lumen-max.

 

 

Quick Review: Niwalker Nova MM18III Prototype 10000 Lumen max.

Einführung

Da es sich einerseits wie bereits in der Überschrift erwähnt um ein Quick Review handelt (oder auf gut deutsch: ein Kurzreview) und ich zum anderen bereits Reviews zu den Vorgängern verfasst habe, möchte ich mich in diesem Review kürzer fassen und stattdessen auf die Neuerungen eingehen, die der Prototyp mitbringt. Vorsorglich möchte ich bereits an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die von mir ermittelten Luxwerte noch nicht den finalen Stand darstellen, denn erfahrungsgemäß optimiert Niwalker nochmal kräftig, bevor neue Modelle released werden.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTANReview Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Eines kann ich an dieser Stelle jedoch jetzt schon versichern: Die Nova MM18III Prototype ist die leistungsstärkste Serientaschenlampe, die ich (Stand September 2016) bislang testen konnte. Schon die Niwalker Nova MM25MB ist mit 7600 ANSI-Lumen nicht von schlechten Eltern, aber die Niwalker Nova MM18III toppt mit 10.000 Lumen(!) sogar diese Lampe.

Bevor ich fortfahre, möchte ich noch darauf hinweisen, dass die technischen Spezifikationen des Prototyps sich bis zum Release noch ändern können.

 

What´s new?

Ich fasse es mal stichwortartig zusammen und gehe dann auf die Änderungen noch näher ein:

  • Vier LEDs statt drei wie beim Vorgänger
  • Tiefere Reflektoren für die XP-L HI-LEDs
  • Statt einer XM-L2-LED kommen zwei XP-L HI-LEDs zum Einsatz
  • Die Lampe ist etwas länger
  • Die Niwalker Nova MM18III Prototype verfügt über einen integrierten Charger, d.h. Akkus können dann direkt in der Lampe geladen werden

Dass nun zwei XP-L HI-LEDs zum Einsatz kommen, war mir auch neu, andererseits ist diese Entscheidung nur konsequent, denn dadurch konnte die Reichweite der Niwalker Nova MM18III nochmal deutlich gesteigert werden, und auch die Luxwerte (s.u.) sprechen eine deutliche Sprache.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal deutlich betonen, dass die Niwalker Nova MM18(III) bereits von Anfang an ein einzigartiges Design besaß und dies nach wie vor der Fall ist – mir ist jedenfalls keine andere Taschenlampe bekannt, die in diesem kompakten Format die Vorteile eines Throwers und eines Flooders so gut miteinander kombinieren kann, wie es bei der Niwalker Nova MM18III der Fall ist

Das integrierte Ladegerät wird sicher auch viele Freunde finden. Ich bin ehrlich gesagt noch nicht dazu gekommen, es ausführlich zu testen, aber auch hier hat sich Niwalker Gedanken gemacht: Der Ladeport wird durch eine abschraubbare Metallscheibe geschützt, was ich persönlich für eine gute Lösung halte, denn sie wirkt deutlich stabiler als die eine oder andere Gummiabdeckung, die man andernorts bei Taschenlampen findet, die per USB-Anschluss geladen werden können.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

 

Erste Eindrücke

Gleich das wichtigste vorab: Das User Interface hat sich nicht geändert, und das wird auch beim finalen Modell so sein. Ehrlich gesagt möchte ich an dieser Stelle auch keine lange Abhandlung über das optimale UI (User Interface) einer Taschenlampe schreiben, denn das ist ein Thema, über das man sich tagelang unterhalten könnte – was dem einen gefällt, ist für den anderen schlecht und vice versa.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Ich sehe das mittlerweile ganz entspannt: Ein Hersteller muss sich an der großen Masse und nicht an den Wünschen einzelner Nerds orientieren, und deshalb finde ich es gut, dass Niwalker hier beim altbewährten UI bleibt, mit dem sich die LEDs nach wie vor separat schalten und damit auch miteinander kombinieren lassen. In Kombination mit verschiedenen Helligkeitsstufen ergeben sich nach wie vor mannigfaltige Lichtbilder und Einsatzmöglichkeiten – da ich das aber an dieser Stelle nicht erneut in epischer Breite behandeln möchte, verweise ich auf meine vorhergehenden Niwalker Nova MM18-Reviews.

Das integrierte Ladegerät ist aus meiner Sicht eine tolle Ergänzung und eine sinnvolle Erweiterung. Der Ladevorgang wird über die Seitenschalter signalisiert; da ich von Niwalker jedoch noch kein Manual erhalten habe, möchte ich dafür eine weitere Beschreibung schuldig bleiben, bis das finale Modell erscheint.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Der altbekannte Tragegriff ist nach wie vor vorhanden. Sinn macht er meines Erachtens hauptsächlich dann, wenn man viel im Turbo Mode arbeitet, denn dann wird die Lampe – abhängig von den Umgebungsbedingungen – bereits nach zwei oder drei Minuten so heiß, dass man sie nicht mehr freiwillig in der Hand halten möchte, es seid denn, es ist Winter und man freut sich über einen Handwärmer.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

 

Luxmessung

Mit frisch geladenen Soshine 18650 3600 mAh-Akkus habe ich folgende Werte gemessen:

a) XP-L HI: 91.000 Lux@1m

b) XHP-70: 21.000 Lux@1m

c) Kombiniert: ~107000 Lux@1m

Ich gehe wie eingangs erwähnt davon aus, dass das noch nicht das Ende der Fahnenstange ist, da Niwalker erfahrungsgemäß vor dem Release noch Optimierungen vornimmt.

 

Laufzeiten und Leuchtmodi

Da mir noch keine offiziellen Angaben vorliegen, bleibt dieser Abschnitt leer.

 

 

Video

Das Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niwalker Nova MM18III beim nächtlichen Einsatz:

Nightly video review Niwalker Nova MM18III Prototype

 

 

Vorläufiges Fazit

Ja, was soll sich hier noch groß sagen? Selbst wenn es sich “nur” um den Prototyp handelt: Die Niwalker Nova MM18III ist definitiv eine Ausnahmelampe, die ganz weit vorne mitspielt. Mir ist wie gesagt keine andere Taschenlampe bekannt, die Flood und Throw dermaßen gut in einer Taschenlampe vereint, und das mit einem durchdachten User Interface und einer kompakten Form – von der unglaublichen Helligkeit einmal ganz zu schweigen.

Natürlich wird es für Mitbewerber ein leichtes sein, mit noch mehr Lumen aufzutrumpfen, aber das durchdachte Design, die Kombination der LEDs und das UI der MM18III dürfte schwerlich zu kopieren sein, und wenn doch, dann ist das aus meiner Sicht ein Zeichen dafür, dass Niwalker alles richtig gemacht hat.

Das endgültige Fazit folgt mit meinem Review zur finalen Niwalker Nova MM18III.

Review Niwalker Nova MM18III Prototype Bilder und HTAN

Bezugsquelle

Die Niwalker Nova MM18III wird voraussichtlich ab Anfang Dezember 2016 in folgenden Shops erhältlich sein:

Abonnieren Sie uns auf Facebook, um keine Produktankündigung zu verpassen:

Review: Niwalker Nova MM25MB 3 x XHP70 7600 ANSI-Lumen max.

 

Einführung

Obwohl man speziell zur Niwalker Nova-Serie eigentlich nicht mehr viel erzählen muss, möchte ich dennoch vorab ein paar einleitende Sätze verlieren, bevor es ans eigentliche Review geht. Bislang habe ich die Niwalker Nova MM25MB als designierten Nachfolger der Nova MM15(MB) betrachtet, aber nachdem ich mittlerweile die Gelegenheit hatte, mich eingehend mit der Niwalker Nova MM25MB zu beschäftigen, weiche ich von dieser Ansicht ab, denn die Unterschiede zwischen Nova MM25MB und der MM15(MB)-Modelle sind dann meines Erachtens doch zu groß, um die Niwalker Nova MM25MB als Weiterentwicklung der MM15(MB) zu bezeichnen.

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Warum das aus meiner Sicht so ist, werde ich im folgenden noch ausführlich erläutern. Vorab möchte ich aber an dieser Stelle jetzt schon festhalten, dass Niwalker mit der Nova MM25MB abermal ein weiteres “Lichtmonster” erschaffen hat, das einem den Atem hinsichtlich der produzierten Helligkeit raubt, aber dazu später mehr.

 

What´s new?

Obgleich ich die Nova MM25MB wie gesagt mittlerweile nicht mehr als Nachfolger der Nova MM15MB betrachte, sondern als eigenständiges Modell einstufe, so möchte ich dennoch kurz die Unterschiede zwischen diesen beiden Modellen schildern:

– Die MM25MB bietet im Turbo Mode nun maximal 7600 ANSI-Lumen, die MM15MB erzielte im Turbo Mode 6800 ANSI-Lumen
– Die MM25MB kommt mit einem neuen Design daher, den Tragegriff gibt es nicht mehr
– Das 1/4″-Gewinde ist verschwunden
– Der Lockout Mode wurde geändert, er wird nun nicht mehr länger über den Seitenschalter aktiviert/deaktiviert
– Statt sechs Leuchtstufen gibt es nur noch fünf
– Es kommen drei XHP70-LEDs anstelle von zwei XHP70-LEDs zum Einsatz
– Die Reichweite wurde auf 300 Meter gesteigert
– Die MM25MB verfügt über einen neuen Seitenschalter
– Neuer Akkukäfig
– Neues Holster

 

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

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Links: Nova MM25MB, rechts: Nova MM15MB

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Verpackung und Zubehör

Was einem als erstes ins Auge sticht, ist die neue Verpackung, in der die Niwalker Nova MM25MB ausgeliefert wird. War man von den MM15-Modellen die schwarze Box gewohnt, so wird die Nova MM25MB nun in einer deutlich kleineren Schachtel ausgeliefert. Der Grund dafür wird schnell ersichtlich, denn das Zubehör ist technisch bedingt nicht mehr so umfangreich wie bei der Nova MM15MB – es fehlt nämlich der Henkel, der bislang als optionaler Tragegriff montiert werden konnte. Ich kenne Kunden, die dieses Feature gerne genutzt haben, aber mir persönlich war der Griff immer etwas zu klein, um die Lampe damit längere Zeit entspannt halten zu können.

Wie auch immer: Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, und neben dem Henkel musste auch das Stativgewinde weichen. Last but not least gibt es nun auch ein neues, offenes Holster, ein Lanyard wird nach wie vor mitgeliefert. Komplettiert wird der Lieferumfang durch Ersatz-O-Ringe sowie eine deutsche und englische Bedienungsanleitung.

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

 

Erster Eindruck

Mit der Niwalker Nova MM25MB hält auch ein neues Design Einzug, das mir ehrlich gesagt recht gut gefällt. Es ist schlicht und funktional, einzig und allein der Wegrollschutz dürfte etwas besser ausgeprägt sein. Da die Lampe aber tailstandfähig ist, halte ich das auch nicht für besonders tragisch.

Designmäßig sind die Nova MM15MB und die Nova MM25MB komplett unterschiedlich. Die Nova MM25MB ist nicht nur etwas länger als die Nova MM15MB, sie hat zusätzlich auch einen etwas ausgeprägteren Lampenkopf, denn immerhin beherbergt sie ja auch mittlerweile drei statt nur zwei CREE XHP70-LEDs. Auch der Seitenschalter wurde modifiziert und lässt sich nun auch bei Dunkelheit etwas besser ertasten. Die Low Voltage-Anzeige ist noch vorhanden, allerdings in anderer Form, als es noch bei der Niwalker Nova MM15MB der Fall war, denn der Seitenschalter blinkt nun deutlich weniger, um nicht zusagen erst mal gar nicht. In der Bedienungsanleitung wird leider nicht erwähnt, ab welchem Akkupegel über den Seitenschalter signalisiert wird, dass die Akkukapazität geringer wird, deshalb werde ich da nochmal bei Niwalker nachhaken.

Noch kurz ein Wort zum Seitenschalter: Ich kann aufgrund vieler Kundenrückmeldungen sagen, dass der Seitenschalter der Nova MM15MB ein hervorragendes Beispiel dafür war, dass man es tatsächlich kaum jemanden zur vollständigen Zufriedenheit recht machen kann. Der eine fand das Blinken des Schalters störend, der andere hätte ihn gerne etwas erhöht gehabt und und und.

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

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Auf das geänderte User Interface (UI) gehe ich noch ausführlicher ein, an dieser Stelle möchte ich es dabei bewenden lassen, dass es anders aussieht als das der Nova MM15MB. Last but not least ist nun auch das Akkumagazin nicht mehr fix mit der Lampe verbunden, sondern kann wie bei den größeren Modellen Niwalker Vostro BK-FA01S und BK-FA02S zum Bestücken mit Akkus entnommen werden.

Nach wie vor verfügt auch die Niwalker Nova MM25MB über einen temperaturgesteuerten fallback, d.h. abhängig von verschiedenen Faktoren wie Umgebungstemperatur usw. dauert es länger oder kürzer, bis eine Betriebstemperatur erreicht wird, die ein Herunterschalten auf Level 4 erzwingt. Im Gegensatz zu ähnlichen Taschenlampen funktioniert das aber nicht zeitgesteuert nach kurzer Zeit (60-90 Sekunden), sondern wirklich erst nach mehreren Minuten – von Kunden habe ich die Rückmeldung bekommen, dass die Nova MM15MB teilweise bis zu drei oder vier Minuten im Turbo Mode lief, bevor heruntergeschaltet wurde.

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Verarbeitung

Die Nova MM25MB bewegt sich ganz klar auf dem High End-Niveau, das man von Niwalker erwartet. Ich habe nichts an meiner Testlampe entdeckt, das zu Unmut führen könnte. Für Leute mit etwas größeren Händen dürfte die Verlängerung der MM25MB eher willkommen sein, der Tragekomfort wird dadurch deutlich erhöht. Auch am Gewinde gibt es nichts auszusetzen, das läuft sauber und quietschfrei.

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Größenvergleich

Der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15MB und Lumapower STRIVE RX darf natürlich nicht fehlen. Außerdem gibt es dieses Mal noch einen Größenvergleich mit Taschenlampen aus der Niwalker-Familie.

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Von links nach rechts: Niwalker Nova MM25MB, Lumapower STRIVE RX und Niwalker Nova MM15MB

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Von links nach rechts: Niwalker Vostro BK-FA01S, Niwalker Nova MM25MB und Niwalker Vostro BK-FA02S

 

Da ich schon öfter gefragt wurde, ob ich nicht auch mal Größenvergleiche mit Messern machen könnte, komme ich diesem Wunsch gerne nach und mache in Zukunft jeweils auch noch einen Größenvergleich mit Foldern der Marke Harnds, die wir vertreiben. Auf dem Fotos ist das Modell Harnds Black Mamba zu sehen.

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

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Akkuempfehlung

Ich habe mir vorgenommen, diesen Abschnitt in Zukunft immer in meinen Reviews unterzubringen, vor allem bei High End-Taschenlampen. Um es abzukürzen: Regelmäßig bekomme ich Anfragen von Kunden, die sich eine hochwertige Taschenlampe gegönnt haben und sich dann wundern, weshalb diese mit No-Name-Akkus von eBay für 1,50 Euro nicht richtig oder gar nicht funktioniert. Nicht umsonst weise ich regelmäßig darauf hin, dass eine High End-Taschenlampe wie die Niwalker Nova MM25MB auch eine adäquate Energieversorgung benötigt – ich komme ja auch nicht auf die Idee, mein Auto mit Rapsöl zu betanken und mich dann zu wundern, dass es nicht die vom Hersteller versprochene Höchstleistung erzielt…

Im Ernst: Kommen Sie bitte nicht auf die Idee, eine Taschenlampe wie die Niwalker Nova MM25MB mit aufgefrischten ehemaligen Laptop-Akkus mit sagenhaften 5000 mAh Kapazität (als Beispiel) zu betreiben, nur weil diese auf eBay für wenige Euro erhältlich sind, denn das wird jämmerlich in die Hose gehen! Ich spreche hier aus Erfahrung und empfehle unseren Kunden deshalb die von uns vertriebenen Marken Soshine und Efest, denn diese sind praxiserprobt (vor allem auch im Zusammenspiel mit Niwalker-Taschenlampen!) und spielen qualitativ ganz vorne mit. Wer das letzte an Leistung aus der Niwalker Nova MM25MB herauskitzeln möchte, dem lege ich die Soshine 18650 3600 mAh Premium-Akkus nahe – diese harmonieren perfekt mit dieser hochwertigen Taschenlampe, und wenn es eher IMR-Akkus sein sollen, dann rate ich zu Efest IMR 18650 3000 mAh-Akkus, um die  Leistungsfähigkeit der Niwalker Nova MM25MB voll auszureizen.

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

Abschließend möchte ich noch auf einen Beitrag von mir verweisen, der zwar schon etwas älter ist, aber nach wie vor nichts von seiner Aktualität verloren hat. Wichtig: Meine Empfehlung bedeutet nicht, dass die Niwalker Nova MM25MB nur mit Akkus der von mir empfohlenen Marken Soshine und Efest funktioniert – es gibt natürlich auch zahlreiche andere Marken, die ebenfalls kompatibel zur MM25MB sind. Wenn ich aber eine Empfehlung ausspreche, dann basiert diese auf Praxiserfahrungen und meinen eigenen Tests.

 

 

User Interface (UI)

Für die Nova MM25MB hat Niwalker nicht das UI der MM15MB übernommen, sondern etwas neues kreiert. Während die Leuchtmodi bei der Niwalker Nova MM15MB bei gedrücktem Seitenschalter durchgeschaltet wurden, läuft das bei der MM25MB etwas anders ab:

1. Ein- und ausgeschaltet wird die MM25MB nach wie vor über den Seitenschalter

2. Leuchtmodi werden ausgewählt bzw. weitergeschaltet, indem der Seitenschalter innerhalb einer Sekunde gedrückt wird – macht man das nicht, dann schaltet der nächste Klick die Lampe aus…

3. Ein nettes Feature ist instant-on, d.h. bei ausgeschalteter Lampe kann der Turbo Mode aktiviert werden, wenn der Seitenschalter gedrückt und gehalten wird. So etwas kann z.B. für Selbstverteidgungszwecke nützlich sein, wenn man so etwas einsetzen möchte. An dieser Stelle möchte ich das jedoch nicht weiter vertiefen und verweise stattdessen auf einen Beitrag von mir zu diesem Thema.

4. Das gleiche gilt für instant strobe: Bei ausgeschaltet Taschenlampe muss zweimal hintereinander der Seitenschalter gedrückt werden, um den Strobe Mode zu aktivieren

5. Aus jedem regulären Leuchtmodus heraus können die hidden modes wie SOS und Beacon aufgerufen werden. Dazu ist ein Doppelklick auf den Seitenschalter erforderlich, ein weiterer Doppelklick aktiviert den nächsten hidden mode. Ein Einzelklick auf den Seitenschalter beendet diesen Betriebsmodus und schaltet die Lampe aus

Für alle Leuchtmodi steht ein mode memory zur Verfügung, der nach dem Einschalten der Lampe den zuletzt verwendeten Level wieder herstellt; der mode memory gilt jedoch nicht für die hidden modes.

Auch beim Lockout Mode zur Transportsicherung bzw. Verhinderung des versehentlichen Einschaltens gibt es eine Änderung, die ebenso einfach wie effektiv ist. Bei der Niwalker Nova MM15MB musste dreimal hintereinander der Seitenschalter gedrückt werden, was von der Bedienung her nicht jedermanns Sache war. Bei der Nova MM25MB gestaltet sich das wesentlich einfacher, denn hier wird der Lockout Mode durch das Drehen des Lampenkopfes aktivert, um die Verbindung zur Energieversorgung zu unterbrechen. Umgekehrt funktioniert das natürlich auch, nur wird der Lampenkopf dann wieder zugedreht, um den Kontakt wieder herzustellen. 

Abschließend möchte ich zum neuen UI sagen, dass es nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut übergeht. Wenn man allerdings jahrelang eine Nova MM15 oder MM15MB verwendet hat und von dort gewohnt ist, dass die Leuchtmodi automatisch weiterschalten, wenn der Seitenschalter gedrückt gehalten wird, dann wird man möglicherweise etwas mehr Zeit für die Umstellung benötigen.

 

Laufzeiten und Lumen

Ich hatte eingangs erwähnt, dass die Nova MM25MB nicht mehr über sechs, sondern nur noch über fünf Leuchtmodi verfügt. Bedingt durch eine weitere LED und einen dadurch höheren Energieverbrauch haben sich auch die Laufzeiten geändert:

 

  • Strobe
  • SOS
  • Beacon
  • Level 5: 7600 ANSI-Lumen (Turbo)/2 Stunden
  • Level 4: 2700 ANSI-Lumen (High)/2 Stunden 30 Minuten
  • Level 3: 1127ANSI-Lumen/7 Stunden
  • Level 2: 148 ANSI-Lumen/50 Stunden
  • Level 1: 36 ANSI-Lumen/350 Stunden

 

Sobald die Lampe im Turbo Mode (Level 5) zu heiß wird, schlägt die Temperaturkontrolle zu und schaltet automatisch auf Level 4 herunter, um eine Überhitzung der Lampe zu vermeiden. 

 

Technische Details

  • 3 x CREE XHP70 LED
  • Beschlagfreie ultraklare und kratzfeste Linse
  • Anodisierung nach HA Type III
  • Neu entwickelte Elektronik für ein Maximum an Laufzeit und Helligkeit
  • Lampenkörper aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium
  • Verstärkte ultraklare Linse mit doppelseitiger Antireflex-Beschichtung
  • Energieversorgung: 4 x 18650-Akku
  • Temperaturregelung
  • Peak beam intensity: 22.500 cd
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • Fünf Leuchtstufen, die über den Seitenschalter ausgewählt werden
  • Low voltage warning zeigt rechtzeitig an, wenn die Akkus erschöpft sind
  • Länge: 12,9 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 5,2 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 6,4 cm
  • Gewicht: ca. 530 Gramm (mit Akkus), ca. 390 Gramm ohne Akkus
  • Reichweite: ca. 300 Meter

   

Luxmessung

Die Luxmessung habe ich mit frisch geladenen Soshine 18650 3600 mAh– sowie Efest IMR 18650 3000 mAh-Akkus durchgeführt, da Niwalker die Verwendung von hochwertigen IMR-Akkus empfiehlt:

  • Soshine 18650 3600 mAh: ~22200 Lux@1m
  • Efest IMR 18650 3000: ~ 22100 Lux@1m

 

Video

Ein Video aus unserer Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Niwalker Nova MM25MB beim nächtlichen Einsatz. Wer dieses Video mit dem zur Nova MM15MB vergleicht, wird den Unterschied zwischen der maximalen Helligkeit schnell erkennen.

Nightly video review Niwalker Nova MM25MB

 

Beamshots

In diesem Review gibt es was neues, nämlich Indoor Beamshots. Natürlich ist es weitaus spannender, eine Lampe wie die Niwalker Nova MM25MB draußen zu sehen, aber die Indoor Beamshots zeigen zumindest weitere Aspekte wie Helligkeit, Beamcharakter usw., die man auf den Outdoor Beamshots wiederum vielleicht nicht so gut erkennen kann.

 

a) Outdoor

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

 

 

b) Indoor (von oben nach unten Level 1-5)

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

 

Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Beamshots

 

 

 

 

Fazit

Niwalker war damals einer der Vorreiter im Bereich der High End-Taschenlampen im Coladosen-Format und wird mit der Nova MM25MB erneut seinem Ruf als Hersteller von leistungsfähigen Taschenlampen im Premium-Segment gerecht. Man glaubt kaum, was die kompakte Nova MM25MB an Output produziert, und dennoch hat Niwalker mit einer maximalen Leuchtleistung von 7600 ANSI-Lumen die Messlatte erneut höher gelegt. Fakt ist, dass die Niwalker Nova MM25MB Stand September 2016 definitv zu den hellsten Taschenlampen in der Kompaktklasse zählt.

Wer eine High End-Taschenlampe im Premium-Segment sucht, kann bei der Nova MM25MB bedenkenlos zuschlagen. Gleichwohl ist es wie oben bereits erwähnt sehr wichtig, adäquate Akkus zu verwenden, denn andernfalls wird man an der MM25MB keine Freude haben. Billigakkus sorgen dann lediglich dafür, dass die Lampe entweder gar nicht erst leuchtet, weil die Akkus nicht genügend Strom liefern können, oder einzelne Level wie der Turbo Mode funktionieren nur teilweise oder auch gar nicht, was dann aber kein Problem mit der Lampe, sondern den Akkus geschuldet ist.

Ob sich der Kauf einer Niwalker Nova MM25MB für Besitzer eines Modells aus der MM15-Serie lohnt, muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden. Wenn eines der Hauptkriterien die maximale Helligkeit ist, dann kann diese Frage jedoch mit einem klaren “Ja” beantwortet werden, denn die Helligkeitsunterschiede sind deutlich sichtbar.

 

Review Niwalker Nova MM25MB BK-FA01S BK-FA02S Videos HTAN

 

Bezugsquellen

Die Niwalker Nova MM25MB ist ab sofort in folgenden Shops verfügbar:

https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/niwalker-nova-mm25mb-monster-bright-3-x-xhp70-7600-ansi-lumen-max/a-915/

https://www.taschenlampen-shop.com/taschenlampen/niwalker/61/niwalker-nova-mm25mb-monster-bright-3-x-xhp70-7600-ansi-lumen-max.

MSITC Video Review Lumapower STRIVE RX und Zubehör

In diesem Video stelle ich das Zubehör für die Lumapower STRIVE RX vor. Für die STRIVE RX und für das Vorgängermodell STRIVE gibt es folgende Add-Ons, welche die Lumapower STRIVE RX zu einer äußerst vielsetigen und flexiblen Taschenlampe machen:

Lumapower STRIVE RX und Zubehör

 

– 26650/18650-Akkurohr für den wechselweisen Betrieb mit verschiedenen Akkuformaten

– Diffusor

– Farbfilter (rot, grün und blau)

– Tele Force Kit (Kleiner Thrower-Lampenkopf)

– Turbo Force Head (Großer Thrower-Lampenkopf, noch nicht verfügbar)

Lumapower-Taschenlampen sind in unseren Shops erhältlich:

https://www.msitc-shop.com

https://www.taschenlampen-shop.com

https://www.msitc-shop.com/taschenlampen/lumapower-strive-rx-xm-l2-cool-white-1000-lumen-max-rechargeable/a-904/

https://www.taschenlampen-shop.com/taschenlampen/lumapower/56/lumapower-strive-rx-xm-l2-u3-cool-white-950-lumen-max.-rechargeable

Produktankündigung: Niwalker Nova MM25MB 3xXHP70 7600 ANSI-Lumen max.

Nachfolger der Nova MM15MB

Die Niwalker Nova MM25MB (Monster Bright) ist der Nachfolger der bekannten und beliebten Nova MM15MB und legt die Messlatte für High End-Taschenlampen mit brachialer Leistung wieder ein Stück höher. Ausgestattet mit nunmehr drei XHP70-LEDs liefert sie max. 7600 ANSI-Lumen, was ca. 8000 LED-Lumen entspricht. Damit toppt die Nova MM25MB sogar den Vorgänger Nova MM15MB, der mit zwei XHP70-LEDs schon sehr gute 6900 ANSI-Lumen erreichte.

Obwohl die Niwalker Nova MM25MB nur geringfügig länger ist als die Nova MM15MB, gibt es dennoch ein paar Änderungen hinter den Kulissen.

 

Was ist neu?

Im direkten Vergleich mit der Nova MM15MB bringt die Niwalker Nova MM25MB folgende Änderungen bzw. Neuerungen mit sich:

1. Die Anzahl der Leuchtmodi wurde von sechs auf fünf reduziert

2. Der Lock out-Mode wird nicht mehr durch dreimaliges schnelles Drücken des Seitenschalters aktiviert/deaktiviert, sondern durch drehen des Lampenkopfes, um die Stromversorgung zu unterbrechen. Damit trägt Niwalker den Wünschen vieler Anwender Rechnung, denen dieses Verfahren zu umständlich war

3. Gewicht und Maße haben sich minimal geändert. Die MM25MB ist nun 12,9 cm lang und wiegt mit Akkus ca. 550 Gramm, während es die MM15MB auf eine Länge von 11,5 cm bringt und mit Akkus 490 Gramm wiegt

4. Der Seitenschalter wurde neu designed

5. Die MM25MB verfügt nun über drei XHP70-LEDs, die Reichweite erhöht sich von 280 Meter auf 300 Meter 

6. Mit 7600 ANSI-Lumen (ca. 8000 LED-Lumen) ist die MM25MB leistungsstärker als die MM15MB mit ca. 6900 ANSI-Lumen

7. Der montierbare Tragegriff entfällt

 

Bezugsquelle

Die neue Niwalker Nova MM25MB Monster Bright ist voraussichtlich ab Mitte August 2016 in folgenden Shops erhältlich:

MSITC Shop

Taschenlampen-Shop

Vorbestellungen sind bereits jetzt möglich und aufgrund der hohen Nachfrage empfehlenswert, da wir nach der Reihenfolge des Bestelleingangs ausliefern!