Manker U11 und Manker E01 ab ca. Mitte Februar 2016 im MSITC Shop verfügbar

Voraussichtlich ab Mitte Februar 2016 werden zwei neue Taschenlampen von Manker lieferbar sein. Es handelt sich dabei um die Manker U11 und um die Manker E01, eine kleine EDC-Taschenlampe für den Schlüsselbund. Die Manker U11 ist ebenfalls eine (größere) EDC-Taschenlampe und wird mit einem 18650-Akku befeuert. Die Leistungsdaten beider Lampen können sich sehen lassen; besonders interessant bei der Manker U11 ist die integrierte Lademöglichkeit via Micro USB-Port, denn das erspart die Anschaffung eines zusätzlichen Ladegerätes. Auch sonst muss die Manker U11 keinen Vergleich mit adäquaten Modellen von anderen Herstellern scheuen.

Laut Manker war die erste Charge der U11 aufgrund der hohen Nachfrage schnell vergriffen, ein neuer Batch wird nach Chinese New Year produziert. Manker wollte mir vor Chinese New Year noch zwei Review-Exemplare (U11 und E01) zukommen lassen; sobald ich diese habe, werde ich ein Review zu beiden Lampen veröffentlichen.

 

Technische Details Manker U11

  • CREE XP-L V5 LED
  • Hocheffizienter Treiber für optimale Performance und lange Laufzeiten
  • Peak beam intensity: 16.000cd
  • Integriertes Ladegerät (Micro USB)
  • Reichweite: 252 Meter (Herstellerangabe)
  • Länge: 8,4 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 2,0 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 2,9 cm    
  • Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
  • Anodisierung nach Type III
  • Wasserdicht nach IPX-6
  • OP-Reflektor
  • Bedienung über Seitenschalter
  • Doppelseitig antireflexbeschichtete Linse

 

Technische Details Manker E01

  • NICHIA 90CRI NVSW219C-R9050-SW40 LED
  • Max. 102 ANSI-Lumen
  • OP-Reflektor
  • Rotary Switch
  • Betrieb mit 1 x AAA-Batterie/NiMH-Akku
  • Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
  • Anodisierung nach Type III
  • Wasserdicht nach IPX-8

Review: MSITC MecArmy PT16 3 x XP-G2 1000 Lumen max.

 


Einführung

Die Marke MSITC MecArmy ist in Deutschland bislang noch wenig bekannt, das dürfte sich aber in Zukunft meiner Meinung nach ändern. Mit MecArmy gibt es nicht noch einen weiteren von vielen unbekannten Taschenlampen-Herstellern, sondern eine Lampenschmiede, die sich auf kleine und feine Edel-Taschenlämpchen im Kleinstformat spezialisert hat. Ein schickes Beispiel dafür ist die MSITC MecArmy illumineX-Serie, deren Modelle sich mit einer Länge von max. 4,3 cm allesamt im Mikrobereich bewegen, aber mit 130 ANSI-Lumen manch größerer Taschenlampe in nichts nachstehen – zu dieser Serie wird es aber noch ein gesondertes Review geben.

Heute möchte ich mich auf die MSITC MecArmy PT16 konzentrieren, die auf jeden Fall auch ein Review verdient hat. Mit der MSITC MecArmy PT16 erwirbt man eine EDC-Taschenlampe auf dem aktuellen Stand der LED-Lampentechnik, die mit einem 16340-Akku betrieben wird und mit drei XP-G2-LEDs laut Hersteller maximal 1000(!) Lumen liefert. Klingt unglaublich, MecArmy hat mir aber bestätigt, dass es wirklich so sein soll. Was dieser Lampenzwerg mit nur 6,7 cm Länge sonst noch zu bieten hat, werde ich in diesem Review näher beleuchten.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

 


Verpackung und Zubehör

Die MSITC MecArmy wird in einer schicken Verpackung mit diesem Zubebehör ausgeliefert:

  • O-Ring
  • Befestigungsring für den Schlüsselbund
  • Lanyard
  • Bedienungsanleitung

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

 

 

 


Erster Eindruck

Das erste, was einem bei der PT16 sofort ins Auge sticht, ist die für eine EDC-Taschenlampe eher unübliche Verwendung von drei XP-G2-LEDs. Der Micro USB-Anschluss verbirgt sich unterhalb des Lampenkopfes und wird durch diesen geschützt, wenn er aufgeschraubt ist; das erklärt dann auch die Wasserdichtigkeit nach IPX-8.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

Zur vereinfachten Bedienung dürfte auch der Seitenschalter beitragen, mit dem die Lampe ein- und ausgeschaltet wird; außerdem ist der Seitenschalter auch noch für die Leucht- und Blinkmodi zuständig, doch dazu gleich mehr. Insgesamt bewegt sich die Verarbeitung der MSITC MecArmy PT16 auf einem hohen Niveau, das aus meiner Sicht keinen Grund zur Klage bietet. Die Anodisierung ist fehlerfrei, und das Gewinde lässt sich geschmeidig auf- und zudrehen, wenn die Tailcap abgenommen wird.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

 


Größenvergleich

Der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15 und Lumapower STRIVE V2 darf an dieser Stelle natürlich nicht fehlen. Ergänzend dazu gibt es auch noch einen Größenvergleich mit der MSITC MecArmy illumineX Nano-EDC, die ebenfalls ab Januar 2016 im MSITC Shop verfügbar sein wird.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15, MSITC MecArmy PT16 und Lumapower STRIVE V2

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

Von links nach rechts: R2-D2, MSITC MecArmy illumineX, MSITC MecArmy PT16 und Meister Yoda

 

Akku-Kompatibilität

Getestet habe ich die PT16 mit 16340-Akkus von Keeppower, MecArmy und Soshine. Mit diesen Akkutypen gab es weder mechanische noch sonstige Probleme.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

 


User Interface

Eingeschaltet wird die MSITC MecArmy PT16, indem der Seitenschalter komplett durchgedrückt wird; das gilt analog auch für das Ausschalten der Lampe. In eingeschaltetem Zustand werden die vier Leuchtmodi der Reihe nach aktiviert, indem der Seitenschalter halb durchgedrückt wird. Der Strobe Mode kann aus jedem anderen Modus heraus aktiviert werden, indem zweimal hintereinander schnell der Seitenschalter gedrückt wird; ausgeschaltet wird er auf die gleiche Art und Weise. Außerdem kann der SOS Mode aktiviert werden, indem bei eingeschaltetem Strobe Mode der Seitenschalter länger als eine Sekunde gedrückt wird.

Darüber hinaus besitzt die MSITC MecArmy PT16 einen Mode Memory, der den zuletzt verwendeten Modus direkt nach dem Einschalten wieder herstellt. Um den Mode Memory zu aktivieren, muss der entsprechende Leuchtmodus für mehr als drei Minuten aktiv sein. Ach ja, der Vollständigkeit halber möchte ich noch erwähnen, dass die MSITC MecArmy PT16 über zwei Hauptbetriebsmodi verfügt. Ehrlich gesagt bin ich jedoch der Meinung, dass die meisten Anwender mit dem primären Betriebsmodus bereits ausreichend versorgt sein dürften und der sekundäre Hauptbetriebsmodus allenfalls für echte Flashaholics interessant sein dürfte, deshalb verweise ich an dieser Stelle auch auf die Bedienungsanleitung, in der das Umswitchen genauer beschrieben wird.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

 

Integriertes Ladegerät

Wenn die interne Ladefunktion verwendet werden soll, dann muss der Lampenkopf abgeschraubt werden, um ein entsprechendes Ladekabel am Micro USB-Port anschließen zu können. Folgende Zustände werden über eine LED/Ladeanzeige dargestellt:

1. LED ist rot: Akku wird geladen

2. LED ist grün: Akku ist fertig geladen

3. LED ist aus: Kein Ladevorgang bzw. Akku ist noch voll

MecArmy gibt eine Ladedauer von ca. 90 Minuten an, bis der Akku (wieder) voll ist.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

 

 

Leuchtmodi und Laufzeiten

  • Turbo: 1000 Lumen/35 Minuten
  • High: 420 Lumen/60 Minuten
  • Mid: 100 Lumen/4 Stunden
  • Low: 5 Lumen/20 Stunden

Die MSITC MecArmy PT16 bietet insgesamt vier reguläre Leucht- sowie zwei Blinkmodi, die aber glücklicherweise als hidden modes definiert sind und deshalb nicht in der normalen Schaltreihenfolge auftauchen. Dank eines Mode Memory speichert die PT16 den zuletzt verwendeten Leuchtmodus, allerdings muss sie dafür vorher drei Minuten in diesem Leuchtmodus aktiviert gewesen sein – im Vergleich mit anderen Taschenlampen ist das eine ziemlich lange Zeit, üblicherweise wird der Mode Memory bereits nach wenigen Sekunden aktiviert.

Ansonsten sind die Leuchtmodi meines Erachtens gut abgestuft und das Geblinke ist versteckt untergebracht, so dass es nicht versehentlich aktiviert werden kann.

 


Beamshots

Da es meines Erachtens wenig Sinn macht, mit einer EDC-Taschenlampe die große weite Welt beleuchten zu wollen, gibt es nachfolgend zwei Inhouse-Beamshots. Ich habe mich für den Medium Mode und den Turbo Mode entschieden, um einen besseren Vergleich zu ermöglichen – der Low Mode war zu dunkel für den Kamerasensor. Die PT16 war für die Beamshots mit einem frisch geladenen Soshine 16340-Akku bestückt. Auf beiden Bildern lässt sich die floodermäßige Leuchtcharakteristik der MSITC MecArmy PT16 gut erkennen.

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

Medium Mode

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

Turbo Mode

 

 

 

Video

Ein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die MSITC MecArmy PT16 beim nächtlichen Einsatz, dieses Mal allerdings indoor und nicht draußen. Der Grund dafür ist ganz einfach: Es macht meines Erachtens wenig Sinn, mit einer EDC-Taschenlampe aus dem Fenster zu leuchten, weil die Reichweite einfach zu begrenzt ist und nicht das tatsächliche Leuchtverhalten einer kleinen EDC-Taschenlampe widerspiegelt.

MSITC MecArmy PT16 at night

 

Pro und Contra

+ Sehr hell
+ Fluter im EDC-Format
+ Leichtgängiger Seitenschalter

+ Integrierte Lademöglichkeit via Micro USB-Port

– Leuchtmodus muss drei Minuten aktiv sein, damit der Mode Memory funktioniert
– Blitzt beim Einschalten kurz hell auf, selbst wenn der Low Mode aktiviert ist

 


 

Fazit

Mit der MSITC MecArmy PT16 ist eine kompakte EDC-Taschenlampe im 16340-Format erhältlich, die als erste mir bekannte Taschenlampe in dieser Größenklasse mit drei XP-G2-LEDs ausgestattet ist. Im direkten Vergleich mit gleichartigen Taschenlampen mag man vielleicht zunächst an der Herstellerangabe von 1000 Lumen zweifeln, allerdings darf man auch nicht vergessen, dass die MSITC MecArmy PT16 keine throworientierte Lampe, sondern eher ein Fluter im EDC-Format ist. Selbst wenn es nicht ganz 1000 Lumen sein sollten: Die MSITC MecArmy PT16 gehört zweifelsohne zu den hellsten mir bekannten EDC-Taschenlampen. Die Möglichkeit, via Micro USB-Port den Akku direkt in der Lampe zu laden, gefällt mir ebenfalls sehr gut, denn das erspart die Anschaffung eines externen Ladegerätes, falls noch nicht vorhanden.

Alles in allem betrachtet, ist es sicher nicht verkehrt zu behaupten, dass MecArmy mit der PT16 eine leistungsfähige EDC-Taschenlampe auf dem aktuellen Stand der Technik auf den Markt gebracht hat, und ich bin sicher, dass von diesem Hersteller in Zukunft noch weitere interessante Modelle folgen werden – einen kurzen Hinweis dazu findet man schon auf der Verpackung der PT16…

MSITC MecArmy PT16 und illumineX Ti matte

 

Bezugsquelle

Die MSITC MecArmy PT16 ist im MSITC Shop und im Taschenlampen-Shop ab Januar 2016 erhältlich.

Niwalker News 2016: Produktankündigungen für Q1/2016

Wie Niwalker mir heute bestätigt hat, soll noch vor dem Chinese New Year 2016 ein neues Modell released werden, und zwar die Niwalker Aurora C26. Die Niwalker Aurora C26 ist ein kompakter Thrower auf Basis einer modernen CREE XP-L-LED, der mit einem 26650-Akku befeuert wird und gute 1300 Lumen liefert. Mir liegt bereits seit einigen Wochen das Prototype Sample der Niwalker Aurora C26 vor, und ich werde zwischen den Jahren sicher dazu kommen, ein Release zum Prototype Sample zu verfassen.

Die Bedienung der C26 erfolgt adäquat zu anderen bekannten Modellen von Niwalker über einen Seitenschalter, der zugleich auch wieder via LED den Akkustatus der Lampe signalisiert. Das mir vorliegende Sample macht schon mal einen sehr hochwertigen und vor allem stabilen Eindruck; mehr dazu in meinem demnächst erscheinenden Review. Darüber hinaus hat Niwalker angekündigt, dass voraussichtlich Ende Februar bzw. Anfang März 2016 auch die neuen bzw. überarbeiteten Vostro BK-FA01 und BK-FA02 erscheinen sollen; als LEDs für die beiden Lampen wurden CREE XHP-70 und CREE XP-L genannt. Da mir bereits ein Prototype Sample der Vostro BK-FA03 vorliegt (auch hierzu wird es noch ein Review geben), das mit einer XHP-70-LED ausgestattet ist und von Niwalker als Nachfolger der BK-FA02 bezeichnet wurde, gehe ich davon aus, dass das finale Modell der BK-FA02/BK-FA03 (oder wie auch immer sie dann heißen wird…) ebenfalls mit einer CREE XHP-70 ausgestattet ist.

Das Prototype Sample der Niwalker BK-FA03 kann sich jedenfalls jetzt schon sehen lassen. Mit knapp 97000 Lux (OP-Reflektor) und etwas über 4000 Lumen hat die Lampe ordentlich Power unter der Haube; man darf also jetzt schon gespannt, wie die endgültigen Leistungsdaten aussehen werden.

bk-fa03

Alle neuen Niwalker-Modelle werden bei Verfügbarkeit in Q1/2016 im MSITC Shop und im Taschenlampen-Shop erhältlich sein. Neuheiten und Produktankündigungen finden Sie auch im entsprechenden Forum auf helle-taschenlampen.de, welches Sie als RSS-Feed abonnieren können, um keine Neuheiten und Ankündigungen mehr zu versäumen.

Review: Manker Quinlan T-01 XP-L HI 1 x AA 900 Lumen max. pre-production sample

Einführung

Manker ist eine relativ junge Taschenlampenmanufaktur, die aber meines Erachtens schon jetzt bemerkenswerte Modelle im Portfolio hat. So gibt es u.a. die Manker Godmes, die rein äußerlich zunächst nach Spielzeug aussehen mag, es in Wahrheit aber faustdick hinter den Ohren hat. Ich jedenfalls kenne nicht viele Taschenlampen, die sich via Smartphone-App und BlueTooth nach eigenem Gusto programmieren lassen. Das Mastermind von Manker ist ein Ingenieur, der bereits umfangreiche Erfahrungen bei einem anderen und hauptsächlich in China sehr bekannten Taschenlampen-Hersteller sammeln konnte und somit nicht als unbedarfter Neuling gelten kann; ganz im Gegenteil versucht Manker auch etwas ausgefallene Taschenlampen umzusetzen. Bereits jetzt kann ich sagen, dass von Manker Flashlights in naher Zukunft bereits das eine oder andere neue Modell zu erwarten ist – mehr dazu werde ich aber erst posten, wenn es spruchreif ist.

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Nun aber zurück zur Manker Quinlan T-01. Die Manker Quinlan T-01 gehört zu den 1 x AA-Taschenlampen und kann dort sowohl mit einer modernen CREE XP-L HI-LED als auch mit mit 900 Lumen(!) bei Betrieb mit einem 14500-Akku glänzen. Mit einem NiMH-Akku sind immerhin noch gute 500 Lumen möglich. Was die Manker Quinlan T-01 sonst noch zu bieten hat, möchte ich in diesem Review näher beleuchten. In diesem Review beziehe ich mich übrigens auf das pre-production sample, das mir freundlicherweise von Manker zur Verfügung gestellt wurde – die finale Version kann also durchaus noch technischen Änderungen unterliegen, auch der Lieferumfang kann sich noch ändern. Sollte das der Fall sein, werde ich mein Review entsprechend ergänzen bzw. anpassen.

 

Verpackung und Zubehör

Ausgeliefert wird die Manker Quinlan T-01 in einer Pappschachtel ohne weiteres Zubehör. Ich werde bei Manker anregen, der Lampe noch ein Holster mit auf den Weg zu geben.

 

Erster Eindruck

Mein erster Eindruck nach dem Auspacken: Wow, ist das ein relativ großer Lampenkopf für eine EDC-Taschenlampe! Damit wird aber auch gleich schon deutlich, in welche Richtung die Manker Quinlan T-01 geht, denn dank SMO-Reflektor bietet sie laut Hersteller bei Betrieb mit einem 14500-Akku eine Reichweite von knapp 300 Metern und ist damit durchaus als kleiner Taschen-Thrower einzustufen. Gleichwohl möchte ich die Reichweite relativieren, denn die angegebenen 282 Meter sind eher ein theoretischer Wert, ca. 100-150 Meter dürften realistisch sein. Nichtsdesotrotz bietet die kleine Manker Quinlan T-01 eine beeindruckende Reichweite für eine Lampe ihrer Größe, das möchte ich auch ganz klar zum Ausdruck bringen.

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Wichtig an dieser Stelle erscheint mir auch der Hinweis (denn das steht nirgendwo auf der Herstellerseite), dass die Manker Quinlan T-01 etwas wählerisch ist, wenn es um 14500-Akkus geht. Nachdem ein frisch geladener Soshine 14500-Akku die Lampe nicht zum Leben erwecken konnte, habe ich es mit weiteren 14500-Akkus von Efest (IMR und unprotected) versucht, doch auch das führte nicht zum Erfolg. Auf Nachfrage habe ich von Manker dann erfahren, dass nur 14500-Akkus mit Button Top – also mit erhöhtem Pluspol – funktionieren. Richard von Manker meinte zwar, dass man einen kleinen Magneten auf einem Akku mit Flat Head platzieren könnte, aber das möchte ich unseren Kunden ehrlich gesagt nicht empfehlen. Schlussendlich habe ich dann einen geschützten 14500-Akku von AW in meinem Fundus entdeckt, mit dem ich der Manker Quinlan T-01 dann die volle Leuchtkraft entlocken konnte, was dann zugegebenermaßen schon beeindruckend war, doch dazu nachher noch mehr.

 

Verarbeitung

An der Verarbeitung und der Qualität meines Samples gibt es aus meiner Sichts nichts auszusetzen. Die LED ist sauber zentriert, das Gewinde ist sauber geschnitten und kratzt auch nicht, wenn man den Deckel an der Tailcap entfernt. Akkus lassen sich problemlos einlegen, es bleibt sogar noch etwas Luft für längere NiMH- oder 14500-Akkus. Der mitgelieferte Clip lässt sich problemlos abnehmen und macht einen stabilen Eindruck.

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User Interface

Man könnte meinen, dass eine so kleine EDC-Taschenlampe wie die Manker Quinlan T-01 lediglich über ein simples User Interface (UI) verfügt, doch das Gegenteil ist der Fall. Die Quinlan T-01 besitzt zwei Hauptbetriebsmodi (General Mode und Pro Mode), wobei ich in diesem Review jedoch nur auf den General Mode eingehen möchte, der auch defaultmäßig aktiviert ist und mit dem der “normale” Anwender bestens bedient sein dürfte. Der Vollständigkeit halber habe ich den entsprechenden Hinweis von Manker nachfolgend als Grafik eingefügt.

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Generell hat die Manker Quinlan T-01 nur ein Bedienelement, und das ist der Seitenschalter, der am Lampenkopf untergebracht ist. Über ihn wird die Lampe ein- und ausgeschaltet, darüber hinaus lassen sich damit die vier Leuchtmodi sowie die drei versteckten Blinkmodi aktivieren. In der Praxis stellt sich das ganze so dar:

1. Ein- und ausschalten der Lampe erfolgt über den Seitenschalter, indem dieser für ca. eine Sekunde gedrückt gehalten wird.

2. Die regulären Leuchtmodi werden sequentiell durchgeschaltet, indem der Seitenschalter kurz betätigt wird. Wird die Lampe in einem dieser Modi ausgeschaltet, wird dieser beim Einschalten automatisch wieder hergestellt (Mode Memory).

3. Durch zweimaliges schnelles Drücken des Seitenschalters werden die versteckten Blinkmodi aufgerufen, die sich dann ebenfalls wieder durch einen Druck auf den Seitenschalter wechseln lassen, und zwar in folgender Reihenfolge: Strobe, SOS und Beacon. In diesem Modus steht kein Mode Memory zur Verfügung.

4. In den regulären Leuchmodus gelangt man abermals durch zweimaliges schnelles Drücken des Seitenschalters zurück.

Vorteilhaft finde ich, dass der Seitenschalter der Quinlan T-01 so ausprägt ist, dass man ihn zum einen auch bei Dunkelheit schnell und gut ertasten kann und er sich zum anderen auch mit Handschuhen noch gut bedienen lässt.

 

Laufzeiten und Lumen

Da diese Tabelle etwas umfangreicher ist, habe ich mir erlaubt, sie direkt vom Hersteller zu übernehmen.

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Zu den einzelnen Leuchtmodi sei gesagt, dass sie meiner Meinung nach gut abgestuft sind. Darüber hinaus ist der verwendete Treiber effizient und ermöglicht sehr gute Laufzeiten – 150 Stunden im Low Mode halte ich schon für eine ordentliche Leistung.

 

Technische Details

  • CREE XPL-HI LED
  • Hocheffizienter Treiber für optimale Performance und lange Laufzeiten
  • Max. 500 Lumen bei Betrieb mit NiMH-Akku (eneloop)
  • Max. 900 Lumen bei Betrieb mit 14500-Akku
  • Peak beam intensity: 10,000 cd (NiMH-Akku)   
  • Peak beam intensity: 20,000 cd (14500-Akku)      
  • Reichweite: 282 Meter (Herstellerangabe)
  • Länge: 8,4 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 2,0 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 2,9 cm    
  • Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
  • Anodisierung nach Type III
  • Wasserdicht nach IPX-8
  • SMO-Reflektor
  • Bedienung über Seitenschalter
  • Doppelseitig antireflexbeschichtete Linse

   

Größenvergleich

Wie üblich darf der Größenvergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15 sowie Lumapower STRIVE V2 nicht fehlen.

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Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15, Manker Quinlan T-01 und Lumapower STRIVE V2

 

Luxmessung

Die Luxmessungen wurden mit frisch geladenen Akkus durchgeführt. Zum Einsatz kamen dabei ein geschützter 14500-Akku von AW sowie ein eneloop-Akku. Gemessen habe ich folgende Werte:

  • Mit 14500-Akku: 18200 Lux@1m
  • Mit NiMH-Akku: 9100 Lux@1m

 

Video

Wer meine bisherigen Videos kennt, wird sich vielleicht fragen, warum es kein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night an der altbekannten Lokation gibt. Des Rätsels Lösung ist einfach: Wir sind umgezogen, und deshalb gibt es zukünftig auch keine Videos mehr auf dem großen Balkon. Das ist aber weiter nicht tragisch, denn ich habe eine brauchbare Alternative gleich hier um die Ecke, und wenn es mal schnell gehen muss, dann beleuchte ich die Gegend aus dem Dachfenster – wichtig ist, dass man nach wie vor eine Taschenlampe bzw. deren Beam auch bei Dunkelheit erkennen kann, und das wird auch weiterhin der Fall sein.

 

Beamshots

Hier gilt das gleiche wie für die Videos: Der Turm hinterm Haus ist Geschichte, und bis ich eine Alternative gefunden habe, gibt es einen Whitewall-Beamshot, auf dem man die Leuchtcharakteristik auch gut erkennen kann. Zu sehen ist der High Mode mit 900 Lumen.

Manker Quinlan T-01 Beamshot with 14500 battery

 

Pro und Contra

+ Sehr hell

+ Effizienter Treiber mit guter Regelung

 

Fazit

Mit der Quinlan T-01 hat Manker einen Mini-Thrower im EDC-Format auf den Markt gebracht, der den Vergleich mit Produkten von anderen etablierten Marken keinesfalls scheuen muss. Das Preis-/Leistungsverhältnis geht aus meiner Sicht in Ordnung, zumal man für sein Geld auch einen anständigen Gegenwert erhält. Außerdem ist die Verarbeitung der Lampe auf einem hohen Niveau und bietet keinen Anlass zur Kritik. Mit dem großen Lampenkopf erzielt die Manker Quinlan T-01 eine deutlich höhere Reichweite als andere EDC-Taschenlampen, und wer einen Thrower im EDC-Format sucht, der sollte auf jeden Fall die Quinlan T-01 genauer unter die Lupe nehmen, zumal sie auch über eine universelle Energieversorgung verfügt. Ich wage zu behaupten, dass die Anzahl der Taschenlampen von Mitbewerbern, die ähnliche Leistungen liefern, überschaubar ist.

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Bezugsquelle

Die Manker Quinlan T-01 wird pünktlich zu bzw. vor Weihnachten im MSITC Shop sowie im Taschenlampen-Shop zum Preis von 64,90 Euro erhältlich sein.

 

Reviewankündigung: Manker Quinlan-T01 XP-L HI LED 800 Lumen max.

Der Sommer ist vorbei, und pünktlich zur dunklen Jahreszeit geht es mit interessanten neuen Taschenlampen los. Ich werde voraussichtlich Anfang Oktober ein Review zur neuen Manker Quinlan-T01 XP-L EDC-Taschenlampe veröffentlichen, das Testmuster geht mir in den nächsten Tagen zu. Die Manker Quinlan-T01 finde ich aufgrund ihrer technischen Merkmale recht interessant:

– 1 x AA
– CREE XPL-HI LED
– Max. 500 Lumen (eneloop NiMH-Akku)
– Max. 800 Lumen (14500-Akku)
– 10.000cd (eneloop NiMH-Akku), 20.000cd (14500-Akku)
– Länge 8,4 cm
– Durchmesser 2,9 cm
– Seitenschalter

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Die Manker Quinlan-T01 besitzt rein äußerlich eine gewisse Ähnlichkeit mit der Zebralight SC52, ist aber dank moderner CREE XP-L HI LED technisch auf einem aktuellen Niveau und bietet darüber hinaus dank Thrower Head mit SMO-Reflektor noch eine hervorragende Reichweite für eine Lampe dieser Größe, nämlich über 200 Meter (Herstellerangabe). Ich freue mich jedenfalls schon, die Manker Quinlan-T01 testen zu können, denn frischer Wind hat noch nie geschadet…

Kurz noch ein Wort zu Manker: Manker ist eine relativ junge Taschenlampenmanufaktur, die aber meines Erachtens schon jetzt bemerkenswerte Modelle im Portfolio hat. So gibt es u.a. die Manker Godmes, die rein äußerlich zunächst nach Spielzeug aussehen mag, es in Wahrheit aber faustdick hinter den Ohren hat. Ich jedenfalls kenne nicht viele Taschenlampen, die sich via Smartphone-App und BlueTooth nach eigenem Gusto programmieren lassen. Das Mastermind von Manker ist ein Ingenieur, der bereits umfangreiche Erfahrungen bei einem anderen und hauptsächlich in China sehr bekannten Taschenlampen-Hersteller sammeln konnte und somit nicht als unbedarfter Neuling gelten kann; ganz im Gegenteil versucht Manker auch etwas ausgefallene Taschenlampen umzusetzen. Bereits jetzt kann ich sagen, dass von Manker Flashlights in naher Zukunft bereits das eine oder andere neue Modell zu erwarten ist – mehr dazu werde ich aber erst posten, wenn es spruchreif ist.

Fakt ist jedenfalls, dass wir Manker nach derzeitigem Stand sehr wahrscheinlich als weitere Marke im MSITC Shop aufnehmen werden, da von dieser innovativen jungen Firma in Zukunft mit Sicherheit noch mehr interessante Taschenlampen zu erwarten sind.

Review: Lumapower MRV SideKick Ultra 3 Plus XHP-50 J2 2000 Lumen max.

Einführung

Mit der MRV SideKick Ultra 3 Plus (oder abgekürzt MRV-SK Ultra 3 Plus) bringt Lumapower den Nachfolger der seinerzeit recht populären MRV SideKick Ultra 3 auf den Markt, der sich von seinem Vorgänger in einigen wichtigen Punkten unterscheidet – die moderne CREE XHP-50 J2 ist nur einer davon, auf die restlichen werde ich noch näher eingehen. Da natürlich auch die Frage nach dem Unterschied zwischen Lumapower MRV SideKick Ultra 4 und MRV SideKick Ultra 3 Plus auftauchen wird, möchte ich sie auch gleich an dieser Stelle beantworten: Die MRV SideKick Ultra 4 ist als Thrower konzipiert, die neue MRV-SK Ultra 3 Plus hingegen als universelle Taschenlampe, die zwar auch ordentlich Reichweite (ca. 200 Meter), aber dafür auch eine breitflächigere Ausleuchtung bietet. Nichtsdestotrotz lässt sich auch die Lumapower MRV SideKick Ultra 3 Plus im Handumdrehen zu einem schlagkräftigen Thrower mit hoher Reichweite und langer Laufzeit umbauen, doch dazu später mehr.

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Verpackung und Zubehör

Ausgeliefert wird die Lumapower MRV SideKick Ultra 3 Plus in der bekannten Lumapower-Schachtel mit folgendem Zubehör:

  • Zwei Ersatz-O-Ringe
  • Ersatzendkappe schwarz
  • Bedienungsanleitung
  • M-65 power extender

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Ein Holster ist im Lieferumfang nicht enthalten.

Sonstiges

Die MRV-Serie existiert schon länger im Portfolio von Lumapower und wurde über die Jahre hinweg immer wieder überarbeitet und weiterentwickelt. So kann man auch mit der MRV SideKick Ultra 3 Plus ebenfalls wieder wunderbar Lumapower-Lego spielen, denn pünktlich zum Release dieser neuen Taschenlampe hat Lumapower angekündigt, dass es ebenfalls wieder einen Turbo Force Head und – das ist neu – ein Akkurohr für den Betrieb der MRV-SK Ultra 3 Plus mit zwei 26650-Akkus geben wird, was ich für meinen Teil sehr interessant finde. Kurz zur Information: Als Turbo Force Head bezeichnet Lumapower austauschbare Lampenköpfe, mit deren Hilfe sich eine Lumapower-Taschenlampe im Handumdrehen zu einem Thrower mit hoher Reichweite umbauen lässt.

Obgleich die Lumapower MRV-SK Ultra 3 Plus auch so schon eine interessante Taschenlampe ist, wird sie mit dem zusätzlichen Zubehör noch einmal deutlich aufgewertet, da die Umrüstung für kleines Geld möglich ist  und man sich so den Kauf einer neuen Taschenlampe ersparen kann. Last but not least gibt es für die MRV-SK Ultra 3 Plus und den mitgelieferten Lampenkopf zum Verkaufsstart Aufsatzfarbfilter in den Farben rot, grün und blau.

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Erster Eindruck

Wer viel Licht benötigt und Taschenlampen im 2 x 18650-Format bevorzugt, dürfte an der Lumapower MRV SideKick Ultra 3 Plus im wahrsten Sinne des Wortes seine helle Freude haben. Mit einer modernen CREE XHP-50 J2-LED ausgestattet, liefert die MRV-SK Ultra 3 Plus beim Betrieb mit zwei 18650-Akkus maximal 2000 Lumen. Der dazu benötigte M-65 Power Extender ist im Lieferumfang der Lampe bereits enthalten; wer es lieber kompakter mag, kann diese Batterierohrverlängerung einfach abschrauben und kommt dann beim Betrieb mit zwei 16340/CR123A-Zellen immer noch auf gute 1000 Lumen, was für die meisten Anwendungsbereiche nach wie vor locker ausreichen dürfte.

Die Formgebung und Ausstattung der neuen MRV-SideKick Ultra 3 Plus  folgt einem bewährten Schema. So ist – wie bei anderen Lumapower-Lampen auch – sowohl der O-Ring im Lampenkopf als auch die Endschalterkappe nachleuchtend (GITD = Glow in the dark), was das Auffinden der Lampe bei Dunkelheit deutlich einfacher macht. Ansonsten ist die Qualität und Verarbeitung der Lumapower MRV-SideKick Ultra 3 Plus meines Erachtens sehr gut. Die Gewinde sind ordentlich geschnitten, sie dürften jedoch etwas besser geschmiert sein; mit etwas Silikon-Fett lässt sich das jedoch schnell in den Griff kriegen. Die Aufsatzfilter lassen sich schnell aufsetzen und ebenso einfach wieder entfernen. Eine weitere wichtige Neuerung ist das neue User Interface der MRV-SK Ultra 3 Plus, auf das ich gleich noch etwas detaillierter eingehen möchte.

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User Interface (UI)

Im Vergleich zum Vorgänger hat Lumapower das UI der MRV-SK Ultra 3 Plus kräftig umgebaut. Ein- und ausgeschaltet wird die Lumapower MRV SideKick Ultra 3 Plus mittels Clicky am Lampenende, und die Auswahl der einzelnen Leuchtmodi erfolgt über den Seitenschalter. Im Gegensatz zu Modellen wie MRV SideKick III-Ultra oder Signature GX/LX sind reguläre Leucht- und Blinkmodi jedoch getrennt voneinander untergebracht und per Smart Switch bzw. Seitenschalter erreichbar. Smart Switch bietet zwei Hauptmodi, die als MODE A und MODE B bezeichnet werden. Innerhalb dieser Hauptmodi gibt es nun weitere Modi, die schnell erreicht werden können. Während MODE A Zugriff auf die regulären Leuchtmodi in verschiedenen Abstufungen erlaubt, beinhaltet MODE B die Blinkmodi.

Ein versehentlicher Wechsel ist kaum möglich, da man den Seitenschalter mindestens eine Sekunde lang drücken muss, um den Modus zu wechseln.

Das überarbeitete UI lässt sich sehr simpel bedienen:

1. Ein- und ausschalten der Lampe erfolgt über den Clicky am Lampenende

2. Die beiden Hauptmodi werden aktiviert, indem der Seitenschalter für ca. eine Sekunde gedrückt gehalten wird

3. Wenn ein Hauptmodus (MODE A oder MODE B) aktiviert wurde, können die einzelnen Modi durch schnelles Drücken des Seitenschalters selektiert werden

Bekanntlich scheiden sich an der Art und Weise, wie eine Taschenlampe bedient werden kann, die Geister. Ich für meinen Teil finde das neue User Interface durchdacht und gleichzeitig einfach zu bedienen – dank des größeren Seitenschalters ist auch die Einhandbedienung mit dickeren Handschuhen kein Problem. Hinzu kommt, dass die MRV-SK Ultra 3 Plus über einen Mode Memory verfügt; dieser speichert den zuletzt verwendeten Betriebsmodus und stellt ihn nach dem Einschalten wieder her. Für taktische Einsätze kann so beispielsweise der Strobe Mode vorher eingestellt und durch Einschalten der Lampe sofort abgerufen werden.

 

Größenvergleich

Der obligatorische Größenvergleich zeigt die Lumapower MRV SK Ultra 3 Plus im Vergleich mit meinen Referenzlampen Niwalker Nova MM15 und Lumapower STRIVE V2.

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Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15, Lumapower MRV SideKick Ultra 3 Plus mit M-65 power extender u. Lumapower STRIVE V2

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 Von links nach rechts: Niwalker Nova MM15, Lumapower MRV SideKick Ultra 3 Plus ohne M-65 power extender u. Lumapower STRIVE V2

Laufzeiten und Lumen

Mode A:

  •     Ultra: 100% (70 Minuten bis 50% mit 2 x 18650 2800 mAh)
  •     High: 50% (180 Minuten bis 50% mit 2 x 18650 2800 mAh, 45 Minuten bis 50% mit 2 x 16340 700 mAh)
  •     Normal: 25%
  •     Medium: 8%
  •     Low: 3%

Mode B:

  •     Strobe: 14 Hz
  •     SOS
  •     Light House: 0,2 Hz

Luxmessung

Die Luxmessungen habe ich mit neuen CR123A-Batterien und frisch geladenen Soshine 18650 3400 mAh-Akkus durchgeführt. Anhand der Messwerte kann man gut erkennen, dass ein OP-Reflektor im Gegensatz zu einem SMO-Reflektor deutlich breiter streut – mit dem als Zubehör erhältlichen Turbo Force Head für maximalen Throw wird sich das aber wieder ändern.

a) Messung mit 2 x CR123A

b) Messung mit 2 x 18650

Lumapower weist übrigens in der Bedienungsanleitung zur MRV-SK Ultra 3 Plus deutlich darauf hin, dass die volle Leistung nur bei Betrieb mit zwei 18650-Akkus erzielt wird. Darüber hinaus empfiehlt Lumapower die Verwendung von hochwertigen und geschützten Akkus; hier empfehle ich Soshine 18650 3400 mAh-Akkus, die sich bei meinen Tests bestens bewährt haben.

 

Technische Details

  • 2000 Lumen
  • CREE XHP-50-LED J2 Cool White
  • Hocheffizientes optisches u. elektronisches System
  • Steuerung der Helligkeit über SideKick-Kontrollsystem (Smart Switch)
  • Entwickelt für professionellen und taktischen Einsatz
  • Ein-/ausschalten erfolgt über Clicky am Lampenende, umschalten der Modi erfolgt über einen Schalter am Lampenkopf
  • Einfache Bedienung über SideKick user interface
  • Einfache Upgrademöglichkeit
  • Acht Leuchtmodi
  • Strike Bezel
  • OP-Reflektor für erweiterten Spill
  • Spannungsbereich: 6V-15V
  • Energieversorgung: 2 x CR123A, 2 x RCR123A/16340, 1 x 18650 oder 2 x 18650 (mit M-65-Batterierohrverlängerung. Achtung: Lampe darf bei Verwendung von M-65 nur mit 18650-Akkus betrieben werden!)
  • Doppelseitig antireflexbeschichtete Linse
  • Smart Switch Mode A: Ultra: 100%, High: 50%, Normal: 25%, Medium: 10%, Low: 3%
  • Smart Switch Mode B: Strobe: 14 Hz, SOS, Light House: 0,2 Hz
  • Stoßsicher
  • Aufrüstbar
  • Tailstand möglich
  • Wasserdicht
  • Länge: 17,7 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 2,5 cm
  • Länge M-65 power extender: 8,1 cm
  • Loch für Handschlaufe (Lanyard) vorhanden
  • Aus strapazierfähigem Flugzeugaluminium hergestellt
  • Anodisierung nach Type III
  • Taktischer forward clicky

Video

Ein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night zeigt die Lumapower MRV SideKick Ultra 3 Plus beim nächtlichen Einsatz:

Lumapower MRV SideKick Ultra 3 Plus at night

Beamshots

Alle Beamshots wurden im Ultra Mode erstellt.

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Pro und Contra

+ Hochwertige Verarbeitung
+ M-65 power extender für Betrieb mit zwei 18650-Akkus bereits im Lieferumfang enthalten
+ Durchdachtes neues Benutzerinterface
+ Erweiterbar (Turbo Force Head, Aufsatzfilter und 2×26650 Battery Tube)

– Kein Holster im Lieferumfang enthalten

Fazit

Mit der MRV SideKick Ultra 3 Plus hat Lumapower eine Taschenlampe auf den Markt gebracht, die sich auf dem aktuellen Stand der Technik befindet. Bei Betrieb mit zwei 18650-Akkus liefert die MRV-SK Ultra 3 Plus satte 2000 Lumen, die im Gegensatz zur Lumapower MRV SideKick 4 dank des OP-Reflektor breitflächiger abgestrahlt werden. Obgleich die Lampe auch als Kurzversion ohne Extender verwendet werden kann, erzielt sie bei Betrieb mit zwei 16340-Akkus oder CR123A-Batterien nicht die volle Leistung – für die meisten Anwendungsbereiche dürfte sie jedoch selbst damit immer noch hell genug sein.

Das neue UI steht der Lumapower MRV SideKick Ultra 3 Plus gut zu Gesicht, denn damit sind Blink- und Leuchtmodi konsequent voneinander getrennt und können auch auch nicht versehentlich aufgerufen werden. Die MRV-SK Ultra 3 Plus regelt übrigens im Ultra Mode nicht automatisch zeit- oder wärmegesteuert herunter; stattdessen empfiehlt Lumapower, die Lampe nach ca. 10 Minuten manuell einen Gang zurückzuschalten. Mit dem bereits jetzt zur Verfügung stehenden Zubehör (Farbfilter in rot, grün und blau) kann die Lumapower MRV SideKick Ultra 3 Plus auch gut im Jagdbereich eingesetzt werden, da ein Wechsel der Farbfilter in sekundenschnelle vonstatten geht und damit flott an das aktuelle Nutzungsprofil angepasst werden kann.

Die Krönung des ganzen ist aus meiner Sicht der Turbo Force Head für maximale Reichweite sowie ein Akkurohr für den Betrieb mit zwei 26650-Akkus. Damit lässt sich die Lumapower MRV SK Ultra 3 Plus dann im Handumdrehen zu einem äußerst leistungsfähigen Thrower mit hervorragender Laufzeit umbauen; beide Zubehörteile sollen laut Lumapower im August 2015 lieferbar sein. 

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Bezugsquelle

Die Lumapower MRV SideKick Ultra 3 Plus ist im MSITC Shop erhältlich. Zubehör wie Farbfilter ist bereits jetzt verfügbar, der Turbo Force Head sowie die 2×26650 Battery Tube werden voraussichtlich im August 2015 lieferbar sein.

Produktankündigung: Lumapower MRV-SideKick Ultra 3 Plus XHP-50 J2 2000 Lumen max.

Die neue MRV SK Ultra 3 PLUS wurde als sehr helle und hocheffiziente taktische Taschenlampe entwickelt. Mit ihrem innovativen Bedienkonzept ist sie äußerst vielseitig einsetzbar; so lässt sich die Lampe mit dem Endschalter am Heck ein- und ausschalten, weitere Leuchtmodi können dann über den Seitenschalter aktiviert werden.

 

Da die Lumapower MRV-SideKick Ultra 3 PLUS über einen Mode Memory verfügt, können verschiedene Modi voreingestellt werden, die dann direkt nach dem Einschalten zur Verfügung stehen. Bei Outdoor-Einsätzen wie beim Camping könnte das beispielsweise der Low Mode sein, während ein User mit taktischem Hintergrund den Ultra Mode oder Strobe verwenden kann. Die maximale Leuchtleistung von 2000 Lumen erzielt die Lumapower MRV-SideKick Ultra 3 PLUS bei Verwendung von zwei 18650-Akkus, es ist aber auch der Einsatz als verkürzte Version (1 x 18650) mit geringerer Leuchtkraft möglich. Als Zubehör für die MRV SK Ultra 3 PLUS sind bereits jetzt Farbfilter in rot, grün und blau verfügbar. Ein besonderes Schmankerl ist die Ankündigung von Lumapower, für die MRV-SideKick Ultra 3 PLUS voraussichtlich ab August 2015 auch einen Turbo Force Head für eine höhere Reichweite als auch ein Batterierohr für den Betrieb mit zwei 26650-Akkus als Zubehör anzubieten. Damit wird diese universell einsetzbare Taschenlampe noch einmal deutlich aufgewertet, da sich mit diesen Komponenten im Handumdrehen ein leistungsfähiger Thrower mit langer Laufzeit herstellen lässt.

Im Gegensatz zum Vorgängermodell MRV-SideKick IV (MRV-SK 4) ist die MRV SK Ultra 3 PLUS mit einem OP-Reflektor ausgestattet, der mit seinem Sidespill auch die nahe Umgebung ausleuchtet. Eine Umrüstung auf maximale Reichweite ist dann mit Turbo Force Head nach Verfügbarkeit jederzeit möglich.

Verfügbar ist die Lumapower MRV SK Ultra 3 PLUS ab 22.06.15 im MSITC Shop, ein Review wird kurz darauf folgen.

Kurzreview: MTE M6-3 XM-L2 MSITC Edition 3 Modes 950 Lumen max.

Die MTE M6-3 ist eine relativ neue und kompakte Taschenlampe, die mit einem 18650-Akku betrieben wird und in der von uns vertriebenen MSITC Edition drei Leuchtmodi mit unterschiedlichen Abstufungen bietet. Mit maximal 950 Lumen bietet diese kompakte Taschenlampe eine erstaunliche Leuchtkraft, die sich hinter anderen Taschenlampen in dieser Größenklasse nicht zu verstecken braucht.

Größenvergleich von links nach rechts: Niwalker Nova MM15, MTE M6-3 und Lumapower STRIVE V2

Größen- und leistungsmäßig kann die MTE M6-3 gut mit der ThruNite TN12 Modell 2014 mithalten und stellt meines Erachtens eine sinnvolle Alternative dar – das Preis-/Leistungsverhältnis der MTE 6-3 kann sich im Vergleich mit adäquaten Taschenlampen wirklich sehen lassen, denn hier gibt es viel Leistung für kleines Geld. Die Leuchtmodi der MTE M6-3 sind gut abgestimmt und bieten neben dem High Mode mit 950 Lumen auch noch einen Low Mode mit 15 Lumen. Zur sicheren Aufbewahrung der MTE 6-3 gibt es auch noch ein Holster als Zubehör.

Leuchtmodi

  • High: 950 Lumen
  • Medium: 400 Lumen
  • Low: 15 Lumen

Technische Details

  • CREE XM-L2 LED
  • Betrieb mit 1 x 18650-Akku oder 2 x CR123A-Batterien
  • Drei Leuchtmodi (Hi – Mid – Low)
  • Maximale Leuchtstärke: 950 Lumen
  • Anti-Roll-Funktion
  • Diamond Knurling
  • Gefertigt aus hochwertigem und widerstandsfähigem Flugzeugaluminium
  • Anodisierung HA Type III
  • Lebensdauer der LEDs beträgt bis zu 50.000 Stunden und mehr
  • Elektronische Regelung sorgt für optimalen Energiefluss
  • Wasserdicht
  • Länge: 13,3 cm
  • Durchmesser Batterierohr: 2,2 cm
  • Durchmesser Lampenkopf: 2,8 cm
  • Gewicht: 92 Gramm (ohne Akku)

Ich habe die MTE M6-3 mit folgenden Akkus erfolgreich getestet:

Fazit

Aus meiner Sicht bietet die MTE M6-3 ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis, und die Bedienung gestaltet sich denkbar einfach. Drei Leuchtmodi und kein Geblinke – mehr benötigt man im Normalfall auch nicht. Durch ihren SMO-Reflektor bietet sie eine gute Reichweite für eine Taschlampe in dieser Größenordnung; rein subjektiv würde ich die Reichweite auf ca. 70-100 Meter einstufen.

Bezugsquelle

Die MTE M6-3 ist mitsamt Zubehör in folgenden Shops erhältlich:

 

Review: Final prototype Niwalker Nova MM18 5000 Lumen max.

 

Einführung

Da die Niwalker Nova MM18 nun keine absolute Neuheit mehr ist und ich bereits ein ausführliches Review zum Prototyp #1 verfasst habe, werde ich mich in diesem Review zum finalen Prototyp der Nova MM18 kürzer fassen und stattdessen auf die Neuheiten eingehen.

Nach wie vor ist die Kombination der verwendeten LEDs (2x MK-R mit jeweils 2000 Lumen sowie 1 x XM-L2 mit 1000 Lumen) ein Alleinstellungsmerkmal der Niwalker Nova MM18 (Stand Mai 2015); ich kenne zumindest keine andere Taschenlampe, die ähnliches bieten würde. Genau diese LED-Kombination ermöglicht recht vielseitige Anwendungsmöglichkeiten, doch darauf werde ich später noch eingehen.

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Die von mir in diesem Review vorgestellte Version der Niwalker Nova MM18 ist der finale Prototyp und wird meiner Meinung nach auch so als Verkaufsversion erscheinen, da es keine größeren Änderungen mehr geben dürfte und Niwalker einen Release-Termin im Juni 2015 anpeilt.

Bevor es nun losgeht, möchte ich abschließend noch anmerken, dass ich die finalen technischen Spezifikationen für die Nova MM18 von Niwalker erst in KW 21/15 erhalte. Bis ich mehr weiß, verwende ich die vom ersten Prototyp bekannten technischen Spezifikationen.

 

Verpackung und Zubehör

Mein prototype sample habe ich ohne Zubehör erhalten, ich gehe deshalb davon, dass im finalen Lieferumfang der Nova MM18 auch wieder die schon vom Prototyp #1 bekannte Aufbewahrungstasche sowie ein Tragegriff enthalten sein wird.

Was ist neu?

An dieser Stelle muss ich mich zunächst auf die Äußerlichkeiten beschränken, denn hier gibt es auf jeden Fall Änderungen gegenüber dem Prototyp #1. Auch die von mir ermittelten Luxwerte sind höher, dazu aber mehr beim Thema Luxmessung.

Die auffälligste Änderung im Vergleich mit dem Prototyp #1 ist die Anordnung der Seitenschalter, denn diese befinden sich nun hintereinander und nicht mehr nebeneinander. Sie sind dadurch etwas kleiner geworden, aber da sie ein wenig erhöht sind, kann man sie auch bei Dunkelheit noch gut ertasten. Im Gegensatz zur  Nova MM15 oder Nova MM15 Monster Bright blinken die Seitenschalter im Standby nur schwach.

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Darüber hinaus fehlt nun die Einbuchtung über dem Kameragewinde, was meines Erachtens nun deutlich besser aussieht. Auch das Heck wurde neu gestaltet, und die Ösen zum Befestigen eines Lanyards befinden sich nun dort.

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Des Weiteren ist der finale Prototyp ca. 0,5 cm höher und wurde am Lampenkopf mit einer Blende adäquat zur Nova MM15 ausgestattet. Bei meinem Testmuster stimmt allerdings die Justierung nicht ganz, was sich dann wiederum auch bei den Beamshots und beim Video bemerkbar gemacht hat. Sicher ist jedoch, dass das beim finalen Modell natürlich richtig montiert sein wird, ich betrachte mein Exemplar deshalb einfach als Unikat…

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User Interface

Am bekannten und bewährten User Interface der Nova MM18 Monster Bright hat sich nichts geändert. Allerdings habe ich auch hier den Eindruck, dass das Ramping (Zeit zum Umschalten zwischen den einzelnen Leuchtmodi) genauso wie bei der Nova MM15MB Monster Bright schneller vonstatten geht, d.h. die Umschaltung der Leuchtmodi erfolgt deutlich flotter.

Die obligatorischen Blinkmodi sind natürlich nach wie vor vorhanden und lassen sich immer noch so aufrufen, wie man es in meinem Prototyp #1-Review zur Nova MM18 nachlesen kann.

Leuchtcharakteristik

Ich möchte diesen Punkt noch einmal deutlich hervorheben, da er ein Alleinstellungsmerkmal der Niwalker Nova MM18 sein dürfte. Nach wie vor dürfte meines Wissens die LED-Kombination mit zwei MK-R-LEDs sowie einer XM-L2-LED derzeit einzigartig sein (Stand Mai 2015). Die Niwalker Nova MM18 vereint die Vorteile und Leuchtcharakteristiken der MK-R- und XM-L2-LED und ermöglicht damit sehr interessante Beamkombinationen.

So lassen sich über die beiden Seitenschalter die LEDs unabhängig voneinander ansteuern. Für viel Flood sorgen die beiden MK-R-LEDs, und für Throw ist die XM-L2-LED zuständig. Mit einem reinrassigen Thrower wie der Niwalker BK-FA01 kann die Nova MM18 zwar nicht mithalten, aber für die meisten Anwendungsbereiche dürfte eine Reichweite von ca. 400 Metern ausreichend sein, zumal die Leuchtkraft durch Einschalten der beiden MK-R-LEDs deutlich erhöht werden kann. Je nach Kombination erhält man entweder ein floodorientiertes Lichtbild mit optionalem Throw Spot oder aber einen Beam mit hoher Reichweite, der nebenbei auch das Umfeld auch noch ordentlich ausleuchtet.

Kurz gesagt: Es macht einfach Spaß, mit der Nova MM18 herumzuspielen und die Möglichkeiten auszuloten, die diese Lampe bietet. Sie als eierlegende Wollmilchsau zu bezeichnen, ist aus meiner Sicht nicht falsch, denn mit der Nova MM18 erhält man tatsächlich alles aus einer Hand.

 

 

Sonstiges

Die Niwalker Nova MM18 wird bei Betrieb im Turbo Mode schnell heiß, was für eine gute Wärmeableitung spricht. Ich gehe wie gesagt davon aus, dass auch der Tragegriff wieder montiert werden kann, da entsprechende Bohrungen vorhanden sind.

Ein temperaturgesteuertes Herunterregeln der Lampe konnte ich in meinen Tests nicht feststellen, ich war allerdings auch nicht stundenlang mit der Nova MM18 unterwegs. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass adäquat zur Nova MM15 auch bei der Niwalker Nova MM18 ein Herunterregeln erfolgen wird, denn schließlich kann auch Niwalker die physikalisichen Grenzen nicht überlisten.

Die MK-R-LEDs gehen von der Farbtemperatur her in Richtung neutralweiß, während die XM-L2-LED eher kaltweiß leuchtet.

Größenvergleich

Wie üblich folgt natürlich auch der obligatorische Größenvergleich mit meinen Referenzlampen:

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Von links nach rechts: Lumapower STRIVE V2, Niwalker Nova MM15 u. Niwalker Nova MM18

Luxmessung

Bei der Luxmessung zeigen sich ebenfalls Unterschiede zwischen dem Prototyp #1 und meinem aktuellen Testmuster.

Prototyp #1:

  • XM-L2: 29600 Lux@1m

Finaler Prototyp:

  • XM-L2: 32500 Lux@1m
  • MK-R: 11300 Lux@1m
  • Alle LEDs aktiviert: 44600 Lux@1m

Technische Details

Wie eingangs erwähnt, warte ich momentan noch auf die finalen technischen Spezifikationen zur Niwalker Nova MM18. Bekannt ist nach wie vor, dass die MK-R-LEDs jeweils 2000 Lumen liefern und die XM-L2-LED die restlichen 1000 Lumen beisteuert, so dass die Niwalker MM18 insgesamt auf 5000 Lumen kommt.

Was ich allerdings an dieser Stelle unbedingt erwähnen möchte, ist einmal mehr das Thema Akkus. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Niwalker Nova MM18 eine Hochleistungstaschenlampe ist, die nach einer adäquaten Energieversorgung in Form von qualitativ hochwertigen Lithium-Ionen-Akkus verlangt. Grundsätzlich bleibt es jedem ja selbst überlassen, welche Akkus er verwenden möchte, aber nicht ohne Grund spreche ich an dieser Stelle eine Empfehlung für 18650-Akkus mit 3400 mhAh von Soshine aus – mit diesen Akkus funktionieren nicht nur alle Niwalker-Modelle problemlos, sondern sie passen aufgrund ihrer Maße auch in die Akkukäfige aller mir bekannten Niwalker-Taschenlampen.

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Warum ich das an dieser Stelle so ausführlich erwähne? Ganz einfach: Die Niwalker Nova MM18 gehört zu den anspruchsvolleren Modellen, wenn es um Akkus geht, und nicht jeder Akku ist kompatibel zu dieser Lampe, schon gar keine Billigakkus aus Fernost oder von eBay. Von daher empfehle ich das, was ich für gut halte und das auch von mir persönlich erfolgreich getestet wurde, und das sind in diesem Fall eben Soshine 18650 3400 mAh-Akkus.

 

 

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Helle Taschenlampen@Night

Wie üblich folgt an dieser Stelle ein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night, das die Niwalker Nova MM18 beim nächtlichen Einsatz zeigt:

Niwalker Nova MM18

Beamshots

Alle Beamshots wurden mit frisch geladenen Soshine 18650 3400 mAh-Akkus durchgeführt. Zuerst kommen Beamshots mit aktivierter XM-L2-LED, gefolgt von Beamshots, auf denen die MM18 nur mit den beiden MK-R-LEDs zu sehen ist. Zum Schluss gibt es noch Beamshots im gemischten Betrieb, d.h. mit allen drei aktiven LEDs.

a) Nur XM-L2

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b) Nur MK-R

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c) Mixed Mode

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Fazit

Bereits das erste Sample der Nova MM18, das ich testen konnte, hat mich schon begeistert, und diese Begeisterung hält nach wie vor an. Mit dem produktionsreifen finalen Prototyp der Nova MM18 ist Niwalker auf dem besten Weg, abermals eine echte Hammerlampe auf den Markt zu bringen.

Natürlich wird es nicht lange dauern, bis andere Hersteller mit ähnlichen Modellen nachziehen werden, aber Stand Mai 2015 ist die Niwalker Nova MM18 eine innovative Taschenlampe, die mit ihren drei LEDs sehr flexibel und universell einsetzbar ist. Während viele Taschenlampen jeweils nur einen Bereich abdecken (entweder Flood oder Throw), mutet die Nova MM18 schon fast als eierlegende Wollmilchsau an, denn diese Lampe bietet in der Tat Kombinationsmöglichkeiten, die andere Taschenlampen konstruktionsbedingt nicht vorweisen können.

Wer also auf der Suche nach einer leistungsstarken und vielseitigen Taschenlampe ist, kann bei der Niwalker Nova MM18 bedenkenlos zugreifen. Die Nova MM18 soll übrigens laut Niwalker voraussichtlich Mitte Juni 2015 verfügbar sein, sofern es keine größeren Änderungen mehr gibt.

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Bezugsquelle

Die Niwalker Nova MM18 wird voraussichtlich ab Juni 2015 im MSITC Shop verfügbar sein.

Final prototype sample review: Niwalker Nova MM15MB Monster Bright Limited Edition 2 x XHP70 7000+ Lumen

 

Einführung

Mit der Nova MM15MB Monster Bright bringt Niwalker eine Taschenlampe auf den Markt, welche die Leistungsmesslatte im Bereich der Taschenlampen im Coladosen-Format wieder ein Stück höher legt. Liefert schon die normale Nova MM15 mit ihren zwei MT-G2-LEDs satte 5233 Lumen, so liefert die Nova MM15MB Limited Edition mit zwei XHP70-LEDs über 7000(!) Lumen.

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Aktuell ist seitens Niwalker geplant, die Nova MM15MB Monster Bright als Limited Edition auf den Markt zu bringen – es könnte sich für Sammler und all jene, die unbedingt eine solche Lampe ergattern möchten, lohnen, möglichst schnell zuzugreifen, bevor alles vergriffen ist.

Last but not least: Dieses Review wird nicht so umfangreich ausfallen wie jene, die ich bereits zur Nova MM15 verfasst habe. Zum einen sind die Änderungen überschaubar, und zum anderen hat sich technisch auch nicht so viel getan, als dass es wieder ein sehr umfangreiches Review sein müsste.

Verpackung und Zubehör

Mein prototype sample habe ich ohne Zubehör erhalten, ich gehe deshalb davon, dass auch die Nova MM15MB Monster Bright Limited Edition in der bekannten Verpackung und demselben Lieferumfang wie die reguläre Nova MM15 ausgeliefert wird.

Was ist neu?

Wie eingangs erwähnt, wurde die Leuchtleistung der der Niwalker Nova MM15 gewaltig nach oben geschraubt, und zwar von 5233 Lumen auf über 7000 Lumen. Den exakten Wert erhalte ich von Niwalker nächste Woche nachgeliefert (ebenso wie die restlichen Daten wie Laufzeitangaben usw.), aber auch rein visuell ist der Unterschied deutlich erkennbar. Statt der MT-G2-LEDs kommen bei der Nova MM15MB Monster Bright zwei XHP70-LEDs aus dem Hause CREE zum Einsatz, die der Lampe ordentlich Dampf unter der Haube verleihen.

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Am bekannten und bewährten User Interface der Nova MM15MB Monster Bright hat sich nichts geändert. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass das Ramping (Zeit zum Umschalten zwischen den einzelnen Leuchtmodi) einen Tick schneller von statten geht als bei der Nova MM15. Ansonsten unterscheiden sich die beiden Modell rein äußerlich durch die Farbe der Frontblende sowie der Beschriftung voneinander.

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Die Nova MM15MB Monster Bright Limited Edition verfügt über eine schwarze Frontblende, während jene der Nova MM15 in silber gehalten ist. Außerdem trägt die Nova MM15MB Monster Bright als Ergänzung noch den Schriftzug „Monster Bright“ an der Seite. Wie ich schon sagte: Von außen hat sich nicht viel getan, die wahren Werte befinden sich unter der Haube, und hier hat Niwalker die Lampe schon ordentlich gepimpt.

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Links Nova MM15, rechts Nova MM15MB

Damit einher geht natürlich auch eine höhere Hitzeentwicklung als bei der Nova MM15MB, denn über 7000 Lumen für eine Lampe dieser Größe sind eine echte Herausforderung. Durch die Gesetze der Physik sind hier klare Grenzen gesetzt, und deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Nova MM15MB Monster Bright bereits nach kurzer Zeit im Tubo Mode in der Hand sehr heiß wird.

Abhilfe kann hier der bekannte Tragegriff schaffen, der vermutlich wieder als Zubehör mitgeliefert wird. Ein temperaturgesteuertes Herunterregeln der Lampe konnte ich in meinen Tests nicht feststellen, ich war allerdings auch nicht stundenlang mit der Nova MM15MB unterwegs. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass adäquat zur Nova MM15 auch bei der Niwalker Nova MM15MB Monster Bright ein Herunterregeln erfolgen wird, denn schließlich kann auch Niwalker die physikalisichen Grenzen nicht überlisten.

Last but not least liefern die XHP70-LEDs nicht den warmen bzw. neutralweissen Farbton, den die Nova MM15 mit ihren MT-G2-LEDs aus dem Lampenkopf zaubert. Andererseits würde ich den Tint auch nicht als kaltweiß beschreiben, sondern eher als ein Mittelding aus beidem.

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Technische Details

Bislang weiß ich wie gesagt nur, dass die Nova MM15MB Monster Bright über 7000 Lumen liefern soll. Genauere Informationen erhalte ich erst nächste Woche (Stand Mitte Mai 2015) und werde diese dann zeitnah nachliefern. Von der Leuchtabstufung her scheint die sich die Nova MM15MB an der regulären Nova MM15 zu orientieren; das war zumindest mein Eindruck bei einem visuellen Vergleich der beiden Lampen.

Was ich allerdings an dieser Stelle unbedingt erwähnen möchte, ist einmal mehr das Thema Akkus. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass sowohl die Nova MM15 als auch die Nova MM15MB Monster Bright Hochleistungstaschenlampen sind, die nach einer adäquaten Energieversorgung in Form von qualitativ hochwertigen Lithium-Ionen-Akkus verlangen. Grundsätzlich bleibt es jedem ja selbst überlassen, welche Akkus er verwenden möchte, aber nicht ohne Grund spreche ich an dieser Stelle eine Empfehlung für 18650-Akkus mit 3400 mhAh von Soshine aus – mit diesen Akkus funktionieren nicht nur alle Niwalker-Modelle problemlos, sondern sie passen aufgrund ihrer Maße auch in die Akkukäfige aller mir bekannten Niwalker-Taschenlampen.

Warum ich das an dieser Stelle so ausführlich erwähnte? Ganz einfach: Aufgrund von zahlreichen Rückmeldungen unserer Kunden kann ich klar sagen, dass die Niwalker Nova MM15(MB) zu den anspruchsvolleren Modellen gehört, wenn es um Akkus geht, und nicht jeder Akku ist kompatibel zu dieser Lampe, schon gar keine Billigakkus aus Fernost oder von eBay. Von daher empfehle ich das, was ich für gut halte und das auch von mir persönlich erfolgreich getestet wurde, und das sind in diesem Fall eben Soshine 18650 3400 mAh-Akkus.

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Helle Taschenlampen@Night

Wie üblich folgt an dieser Stelle ein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night, das die Niwalker Nova MM15MB Monster Bright Limited Edition beim nächtlichen Einsatz zeigt:

Niwalker Nova MM15MB Monster Bright Limited Edition

Beamshots

Alle Beamshots wurden mit frisch geladenen Soshine 18650 3400 mAh-Akkus durchgeführt und zeigen die Nova MM15MB Monster Bright im Turbo Mode mit über 7000 Lumen:

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Fazit

Nun, was soll ich sagen? Ich lehne mich an das Fazit an, das ich seinerzeit auch schon zur Nova MM15 geäußert habe. Mit der Nova MM15 hatte Niwalker eine der ersten Taschenlampen im Coladosen-Format auf den Markt gebracht, das die 5000 Lumen-Grenze überschritten hatte. Dass das natürlich Nachahmer auf den Plan rief, war absehbar, aber für mich ist die Niwalker Nova MM15 nach wie vor eine der leistungsstärksten und auch erprobtesten Lampen in diesem Bereich.

Mit der Nova MM15MB Monster Bright Limited Edition legt Niwalker nun zweifelsohne noch eine Schippe obendrauf. Wer das Maximum an Helligkeit für kurze Zeit benötigt, der kann bedenkenlos zur Limited Edition greifen, und wer auch mit weniger Lumen zufrieden ist, für den ist nach wie vor die reguläre Nova MM15 eine hervorragende Wahl. Fakt ist, dass die Nova MM15MB Monster Bright Stand Mai 2015 zu den derzeit hellsten Taschenlampen in dieser Größenklasse zählen dürfte.

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Bezugsquelle

Die Niwalker Nova MM15MB wird voraussichtlich ab Juni 2015 im MSITC Shop verfügbar sein.